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ADFC Amberg-Sulzbach

Radverkehrspolitik

2014-04-27 Interessantes zur Radverkehrsplanung aus der Presse

Hier die Information vom Bayerischen Staatsministerium des Innern für Bau und Verkehr; "200 Millionen Euro für den Radwegebau - Radverkehrsplan Bayern soll Schwerpunkte der Radverkehrsförderung festlegen - Bessere Verknüpfung des Radverkehrs mit anderen Verkehrsmitteln unerlässlich".

Und aus diesem Artikel der Amberger Zeitung spricht die Hoffnung, dass ein wenig des Geldsegens für die Umsetzung des Radverkehrsplans auch auf unsere Region herabgeht...


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2014-03-16 Über die Arbeit im Verkehrsausschuss

Hier ein Artikel über die Arbeit von unserem verkehrspolitischen Sprecher im Verkehrsausschuss - im Artikel noch fälschlicherweise als Vorsitzender betitelt.
Der Vorsitzende des ADFC Amberg-Sulzbach ist Johannes Wolf.
Am Dienstag in der Mitgliederversammlung, zu der auch Gäste geladen sind, gibt es mehr Informationen zur Sitzung des Verkehrsausschusses. Es ging um den Lückenschluss um die Altstadt für Radler!

Bürgermeister Michael Cerny (CSU) hat zugesagt, dass der ADFC Amberg-Sulzbach auch aus der CSU-Fraktion heraus bei Radverkehrsthemen beteiligt und informiert wird.

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Die Amberger Zeitung hat am 11.2.2014 die OB-Kandidaten der Kommunalwahl vom 16. März 2014 zu einer Podiumsdiskussion ins ACC geladen. Im Vorfeld konnten wir an die Amberger Zeitung unsere Frage formulieren, die dann von den beiden Redakteuren in der Veranstaltung vorgetragen wurde:

Unsere Frage:
"Die Infrastruktur für den Radverkehr in Amberg wurde in den letzten Jahren völlig vernachlässigt. Entsprechend groß ist der Änderungsbedarf. Im jährlichen Haushalt wurden kaum Haushaltsmittel für den Radverkehr bereitgestellt. Stattdessen wurden fragwürdige Projekte wie der Ampeldirigent mit siebenstelligem Betrag gefördert. Erstmalig im Oktober 2013 wurden nennenswerte Finanzmittel vom Stadtrat für den Radverkehr beschlossen.
Können die OB-Kandidaten im Falle ihrer Wahl garantieren, dass für den Radverkehr im jährlichen Haushaltsplan angemesse Finanzmittel bereitgestellt werden?"

Hier der Bericht der Amberger Zeitung über die Diskussion anläßlich unserer Frage.

Nachdem Bürgermeister Cerny in dieser Diskussion vorgeschlagen hatte, uns mehr in kommunale Entscheidungen einzubinden, richten wir die Frage direkt an ihn:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister, ist Ihr Vorschlag nun eine Ankündigung, dass die CSU-Fraktion im Vorfeld von Stadtrats-Beratungen uns über die Beratungsthemen informiert und unsere Bewertung der jeweiligen kommunalen Verkehrsvorhaben einholt, und unsere Meinung dann auch in der Stadtrats-Beratung zur Diskussion weitergibt?"

Wir werden die Antwort von Bürgermeister Cerny hier veröffentlichen, sobald uns die Antwort erreicht hat.

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2013-10-24   Und noch mal Radeln über den Fußgängerüberweg...

Am 14. Oktober gab's einen Artikel in der Amberger Zeitung anlässlich der Informationsveranstaltung des ACE (Auto Club Europa). Ein Thema war die Untersuchung des Verhaltens von Fußgängern und Radlern am Fußgängerweg am Nabburger Torplatz.

Hier finden Sie den Artikel.

Und hier die Antwort vom ADFC Amberg-Sulzbach, vertreten durch unseren Vorsitzenden Karl Wellnhofer.

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2013-05 Radeln über einen Fußgängerüberweg

Das erhitzt die Gemüter von Radlern!
Da gab es Anfang April ein mehrwöchige Aktion der Polizei in Amberg. Zu Beginn der Radlsaison sollte wohl öffentlichkeitswirksam mit auffälliger Polizei-Präsenz an Fußgängerüberwegen ein wenig Nachhilfe für vorschriftsmäßiges Verhalten im Straßenverkehr gegeben werden.
Doch beschleicht den ein- oder anderen Radler das Gefühl, dass hier manchmal zuviel des Guten getan wurde. Muss man wirklich immer am Fußgängerüberweg vom Rad absteigen, wenn man die Straße überqueren will? Durch die aufgemalten Streifen wird doch die Straße an dieser Stelle nicht zum Fußweg? Die Autos brausen ja auch drüber, wenn kein Fußgänger in Sicht ist!
Der umsichtige Radler, der sich vor Überquerung des Fußgängerüberwegs versichert hat, dass kein Kraftfahrzeug kommt, empfindet dieses Soll-Verhalten nicht als Beitrag zur Verkehrssicherheit, sondern als Schikane!

Eine Information zu diesem Sachverhalt und eine Stellungnahme von unserem verkehrspolitischen Sprecher des ADFC Amberg-Sulzbach findet ihr hier!

Wer sich gerne über Radeln&Recht informieren will, findet auf den ADFC-Recht-Seiten zahlreiche Informationen und auch Rechtsurteile in einer Datenbank. Als ADFC-Mitglied ist der Blick in diese Datenbank sogar kostenlos!

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2013-04-23

Podiumsdiskussion zum Thema "Radtourismus in Amberg".

Am Dienstag, dem 16. April hatte der ADFC Amberg-Sulzbach zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Monatsversammlung eingeladen. Gekommen sind Radhändler und Gastronomen aus der Region und etliche ADFC-Mitglieder und Interessierte.

Über denVerlauf der Diskussion und Ideen zur Verbesserung der Außendarstellung hat die Amberger Zeitung berichtet, siehe Artikel vom 19. April 2013.

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2013-03-24

Der ADFC Amberg hat seit Jahren mehrfach Antrag gestellt zu verschiedenen Verkehrssituationen.

Da nichts vorwärts gegangen ist und unsere Anträge von der Stadtverwaltung immer abgelehnt wurden, haben wir im Mai 2012 den Antrag gestellt, dass die Stadtverwaltung endlich ein Verkehrskonzept  erarbeiten solle, denn so ginge es einfach nicht mehr weiter.

Unserem Antrag wurde im Juli 2012 insofern stattgegeben, als dann in der Stadtverwaltung der Arbeitskreis "Fahrradfreundliches Amberg" gegründet wurde, in dem wir nun mitarbeiten dürfen.

Zwei der von uns oft genannten Verkehrsituationen sind nun von der Stadtverwaltung geprüft worden:

Die Verbindung von Wingershofener Tor Richtung Westen, zur Kreuzung bei der HAW

Bisher von der Stadtverwaltung abgelehnt aus fadenscheinigen Gründen, nun aber über den genannten Arbeitskreis doch ermöglicht, und dann von den Stadträten im Verkehrsausschuss genehmigt. Also ein Erfolg des ADFC Amberg, der durch langjähriges Drängen in Richtung Stadtverwaltung nun endlich möglich wurde.


Der Überweg Schießstätteweg, Querung Amselweg - Gartenschaugelände

Hier haben wir die Anregung der Polizei aufgenommen, dass hier etwas getan werden müsse. Unfälle durch Fehlverhalten der Radfahrer gemäß StVO (Radeln über den Fußgängerüberweg) hatte zu mehreren Unfällen geführt. Primitiv-Vorschläge kamen von einigen Stadträten, man müsse halt Gitter aufstellen - ohne zu hinterfragen, was die verkehrliche Ursache dieses vielfachen Fehlverhaltens sei. Deswegen haben wir Ende 2012 diesen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt und im Arbeitskreis dies näher dargestellt. Das Ergebnis des Arbeitskreises wurde dann anschließend von den Stadträten im Verkehrsausschuss  genehmigt. Der Zeitungsartikel liest sich aber genau andersherum: "...der Verkehrsausschuss griff ein..."  was die Tatsachen völlig verdreht. Als hätten sich die Stadträte konstruktiv mit dem Problem befaßt! Aber was solls, auf das Ergebnis kommt es an.

Hier und hier die beiden Artikel der Amberger Zeitung vom 23.3.13
Dieser Artikel mit Foto unserer ADFC-Aktiven ist ebenfalls lesenswert.

Karl Wellnhofer

Verkehrspolit. Sprecher

ADFC Amberg

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2013-01-29 Das Jahr fängt ja gut an...

... und zwar mit dem Verkerhrsgerichtstag in Goslar.
Neben der Sorge um einen zu raschen Führerscheineintzug bei Pendlern durch das neue Punktesystem gab es auch von prominenter Stelle Wasser auf die Mühlen derer, die Radler vor allem als Rüpel sehen:

Der Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages, Kay Nehm, hatte nämlich heftige Kritik an Radfahrern geübt. "Kaum ein Radler fährt mit vorgeschriebener Beleuchtung, kaum ein Radler kümmert sich um Fahrtrichtung oder um Ampeln", sagte Nehm bei der Eröffnung des 51. Verkehrsgerichtstages in Goslar.
Das kann nicht unwidersprochen bleiben.
Die Entgegnung von unserem ADFC-Vorsitzenden Karl Wellnhofer auf diesen Bericht könnt ihr hier nachlesen.

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2012-10-19 Neues zum Radverkehrskonzept in der ADFC-Monatsversammlung

Zum Stand der kritische Fragen an Stadtverwaltung und Parteipolitik.

Zwischenbilanz zur Radverkehrspolitik in Amberg: aus Sicht der Radfahrer des ADFC Amberg ziemlich kritisch.
Vorsitzender Karl Wellnhofer berichtete bei der Monatsversammlung des ADFC am Dienstag im Kummert Bräu über den aktuellen Sachstand.
Seit Jahren fordert der ADFC zusammenhängende und brauchbare Verkehrsführungen für den Radverkehr in Amberg.
Der ADFC hatte schon mehrere Anträge in den letzten Jahren zu einzelnen Problemstellen bei der Stadtverwaltung gestellt, aber mit geringem Erfolg. Daraufhin hatte der ADFC im Mai 2012 beantragt, sich nun konzeptionell mit dem Thema Radverkehr zu beschäftigen...

Weitere Informationen in der Amberger Zeitung ...

Mitgliederversammlung ADFC Amberg-Sulzbach

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2012-08-27 Auch aus der Amberger Zeitung...

Da wird doch der Gedanke vom Radverkehrskonzept bei einem Ortstermin aufgenommen ...

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2012-07-21 Es stand in der Amberger Zeitung...

Nun wird's was mit dem Radverkehrskonzept; noch dieses Jahr wird das Thema von einer Arbeitsgruppe weiter verfolgt, bestehend aus Vertretern vom ADFC, Verwaltung und Stadtrat. Weitere Informationen findet ihr hier.

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2012-06-21 Unser Vortrags- und Diskussionsabend am 19.6.12 zum Thema:
Radverkehrskonzept in Amberg

Wir als ADFC sehen die dringende Notwendigkeit, die bestehenden Radverkehrsführungen in Amberg sinnvoll zu verbinden, sichere Verbindungen zu schaffen, die den Radverkehr entsprechen dem Verkehrsbedarf unterstützen.
Dieses Konzept kann nicht von einzelnen, weder von engagierten Bürgern oder Stadträten, noch von uns als Verein erstellt werden. Dies ist alleine Aufgabe der Kommunalverwaltung der Stadt Amberg.
Mit unserem Antrag an die Kommune vom 29.5.12 soll erreicht werden, dass
unsere Kommunalverwaltung zum Agieren gezwungen wird, sich also selbst Gedanken machen muss, was für den Radverkehr zu tun ist, anstatt sich wie in vergangenen Jahren auf das Reagieren zu beschränken und immer nur zu prüfen, inwieweit Anträge von Bürgern oder Stadträten abgelehnt werden können. Die Situation in Amberg spricht für sich.
logische, akzeptable und sichere Radverkehrsverbindungen geschaffen werden. Das bedingt einen konzeptionellen Ansatz. In Amberg haben wir bis jetzt nur Stückwerk und Radverkehrsverbindungen, die man eher als Schikanen bezeichnen kann.
Wesentlicher Bestandteil unserer Vorgehensweise ist die Unterstützung durch alle Stadtratsfraktionen. Die Unterstützung aller Fraktionen ist ein für Amberg seltener Vorgang, umso dankbarer sind wir, dies geschafft zu haben. Unser Antrag läßt den Fraktionen andrerseits auch viel Raum für eigene ergänzende Vorschläge.

Hier findet ihr ein Teil der Folien, die beim Vortrag verwendet wurden. Sie zeigen hauptsächlich, welch große Gestaltungsmöglichkeiten eine Kommune heutzutage aufgrund der bestehenden Gesetze hat. Die Kommunalverwaltung muss nur wollen, das ist in Amberg das Problem.

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2012-05 Weitere Spuren der Kampfradler-Diskussion in der Amberger Zeitung

Hier findet ihr die Glosse aus der Amberger Zeitung, die nicht gerade zum friedlichen Nebeneinander von Radlern und Kraftfahrern beigetragen hat. Die Antwort unseres ADFC-Amberg-Sulzbach Vorsitzenden Karl Wellnhofer findet ihr gleich daneben.
Mittlerweile wurde ein Vorfall von einer Ebermannsdorferin veröffentlicht,  der nahelegt, dass Glossen von verantwortungslosen Zeitgenossen tatsächlich ernst genommen werden...

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Dass Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer schon zu lange in Berlin weilt und deshalb seine Aussagen zu Radlern ziemlich militant klingen ("Kampfrader"), kann man vielleicht nachvollziehen. Aber aus ADFC-Sicht darf das einfach nicht so stehen bleiben!

Hier findet ihr den Zeitungsartikel von Karl Wellnhofer zu den Äußerungen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vom 24. April in der AZ.


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Es stand in der Amberger Zeitung (2012-02-22)

Die Plus-Temperaturen am Faschingssonntag nutzten einige Radfahrer des ADFC Amberg zu einem Ausflug zum vieldiskutierten Paneuropa-Radweg Schnaittenbach – Wernberg.
Wie die Radler feststellten, ist dort die Ausschilderung des Paneuroparadweges Baden/Württemberg - Tschechien gut und vollständig, der Weg selbst ist aber nicht befestigt. Man fährt auf üblichen Feld- und Waldwegen. Zudem fanden die Radfahrer den Untergrund bei der gegebenen feuchten Witterung grundlos schlammig. Dies sei für einen überregionalen Radweg schon mal ungewöhnlich, so der Vorsitzende Karl Wellnhofer, es müsse nicht überall asphaltiert sein, aber eben befestigt. Eine Weiterfahrt von Holzhammer Richtung Wernberg wurde dann auf halber Strecke wegen des angesammelten Schlamms in den Rädern abgebrochen. Wellnhofer dazu: „Bei Regenwetter haben die Paneuropa-Radler hier ihren Spaß!“ Zur Finanzierung von Radwegen wollten sich die Mitglieder des ADFC nicht äußern, Vize Richard Popp stellte nur fest: „Es ist halt Entscheidung der Kommunen, welche Visitenkarte sie bei den Paneuropa-Radlern abgeben wollen.“
Unabhängig von dieser Trasse könne man auch, so die Radfahrer des ADFC, über eine Parallele zur B14 nachdenken. Aus anderen Bundesländern sind dazu kostensparende Lösungen bekannt: Die befestigte Fläche der Bundesstraße wird seitlich erweitert für den Radverkehr, die Abgrenzung der Fahrbahn zum Radweg bilden die Fahrbahn-Begrenzungspfosten. Dies hat erhebliche Vorteile bei der Frage des Grunderwerbs, der Trassenführung und des Unterhalts. Nachteil ist, dass der Radfahrer weiterhin in der Nähe des Kraftverkehrs fährt. Am Beispiel Schnaittenbach – Wernberg müssen die Alternativen eben gegeneinander abgewogen werden. Inakzeptabel ist aber, so waren sich die Radfahrer einig, wenn öffentliche Entscheidungsträger den Radverkehr einfach nur ignorieren oder wegdrängen.

Schnaittenbach-Weg

In eigener Sache:
Wenn Ihnen als aufmerksamer Radler etwas in Amberg und Umgebung auffällt: Zögern Sie nicht und füllen Sie unseren Mängelzettel aus und lassen ihn uns zukommen!


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Wissensertes zu benutzungspflichigen Radwegen

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, also die höchste Verwaltungs-Instanz, hat im November das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs nochmals bestätigt (BVerwG 3 C 42.09): Radwege dürfen nur dann als benutzungspflichtig ausgeschildert werden, wenn dies aufgrund örtlicher Verhältnisse, also zB. bei starkem Innenstadt-Verkehr, notwendig ist. Ansonsten müsse die Beschilderung ermöglichen, dass der Radfahrer auch die Fahrbahn benutzen darf.

Mit diesem abschließenden Urteil hat die Justiz nochmals bestätigt, dass die Kommunen, also die Verkehrsbehörden, sich an den Willen des Gesetzgebers zu halten haben, wenn Radwege ausgeschildert werden. Den Urteilen war eine entsprechende Klage des ADFC vorausgegangen. Dazu der Vorsitzende des 3. Senats: „Nach diesem Urteil sind alle Verwaltungen gefordert, sich [bei der Radwegs-Ausschilderung] an geltendes Recht zu halten.“

Um Missverständnissen vorzubeugen: es geht um das Aufstellen der Verkehrsschilder nach StVO. Das Urteil ändert nichts daran, dass sich Radfahrer an die bestehende örtliche Beschilderung - auch wenn sie illegal ist - zu halten haben.

Wir Radfahrer kennen viele Radweg-Schilder, die uns auf unbrauchbare Wege abdrängen, manchmal auch zum Schaden der Autofahrer, wenn dadurch die Verkehrssituation besonders unübersichtlich wird. Beispiel sind Zweirichtungs-Radwege innerorts.

Dieses Gerichtsurteil war im Jahr 2010 ein deutliches Zeichen, das der ADFC mit seiner verkehrspolitischen Arbeit setzen konnte.

Auch im Bereich Amberg-Sulzbach kennen wir viele solcher Ausschilderungen. Wir wollen hier nicht gleich den Klage-Weg bei der Justiz beschreiten, wir setzen nach wie vor auf angenehme und konstruktive Zusammenarbeit mit den Zuständigen in unseren Kommunen, auch wenn dieser Weg bei einzelnen Themen sehr mühsam ist.


Sei es die logische Wegeverbindung auf Hauptverkehrsstrecken, sei es der Winterdienst für den Radverkehr, es gibt für den Radverkehr viele Probleme, die erkennen lassen, dass der Stellenwert des Radverkehrs von einigen unserer Verkehrsbehörden missachtet wird.

Mit dieser Zielrichtung werden wir uns weiterhin einmischen.

Wegen der Fülle der Aufgaben würden wir uns freuen weitere Aktive zu finden, die uns hierbei unterstützen. Wir informieren unsere Mitglieder per Mail regelmäßig über unsere verkehrspolitschen Aktivitäten.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung.

Karl Wellnhofer

verkehrspolitischer Sprecher


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2011-07-30: Einige Beispiele aus den verkehrspolitischen Aktivitäten des ADFC Amberg-Sulzbach

Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigen Stellungnahmen des ADFC Amberg-Sulzbach zu den lokalen verkehrspolitischen Themen zusammengefasst:
  • Winter 2010 und 2011: Erinnern Sie sich noch an die letzten beiden harten Winter? Wer trotz widriger Witterungsverhältnisse mit dem Rad unterwegs war, hatte so einige Probleme. Neben einem Leserbrief zum Winterdienst hat unser Vorsitzender Karl Wellnhofer einen Antrag "Winterdienst für den Radverkehr" gestellt (Febr. 2010) sowie eine Anfrage im Verkehrsausschuss zu diesem Thema eingebracht.
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Es gibt nicht nur Autos in Amberg...

"Der ADFC vermisst in der Tiefgaragen-Debatte den Blick auf die Radler: Nachholbedarf!"
So die Überschrift in der Amberger Zeitung vom Wochenende 20./21. August 2011.

So rief unser Vorsitzender Karl Wellnhofer in Erinnerung, dass es neben Autofahrern auch Fußgänger und Radler gibt - und die werden in der Diskussion nur allzu gerne vergessen.
Hier die Links zum kompletten Artikel mit Hintergrundinformationen.

Link zur Seite des Oberpfalznetzes...
Hier der Artikel im PDF-Format...

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2011-10-01: Auszug aus dem Zeitungsartikel von Karl Wellnhofer:

"Es geht nicht darum, mit großem finanziellen Aufwand völlig neue Routen für Radler anzulegen. Karl Wellnhofer, der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), fordert vielmehr, das, was schon vorhanden ist, zu optimieren. Dafür müsse man nicht viel Geld in die Hand nehmen. Obwohl es auf Ambergs Radwegen einiges zu tun gebe: An vielen Stellen "fehlt der logische Lückenschluss", kritisiert Wellnhofer - mit Blick auf Radwege, die abrupt enden oder ihre Nutzer auf Umwege zwingen."

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2011-10-04- Zeitungsartikel in der AZ: "Wie die Blöden"
Anwohner beklagen sich über Raserei in Seminargasse.
Die Amberger Zeitung berichtet am 4.10. über einen Ortstermin von Stadträten und Anwohnern, die die Verkehrsproblematik in der Amberger Seminargasse/Nähe Malteser diskutiert haben. Problem ist, dass bei bestehendem Schild "Geh- und Radweg" Autos durchfahren, auch mit hoher Geschwindigkeit. Fazit der Diskutierer vor Ort: man müsse die Autofahrer mittels einer Bodenschwelle zu niedrigerer Geschwindigkeit veranlassen.
Hier der Artikel.

Und hier die Anwort von Karl Wellnhofer vom 14.10.2011.


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2011-10-24: Kritik an Stolperfalle für Radler
Es gab einen gemeinsamen Ortstermin von SPD und ADFC in Ammersricht - Die Situation dort ist gefährlich:
Die Fläche vor der neugebauten Sparkasse ist zwar nicht als Radweg ausgewiesen, aber die Schilder für drei (!) Radwege sind davor und danach aufgestellt, so dass man als Radfahrer logischerweise auf dieser Fläche weiterradelt. Durch den Neubau gibt es zum einen keine Pflasterkennzeichung irgendeiner Art, zum anderen sind im spitzen Winkel nun Bordsteine für die beiden Autoparkplätze eingebaut, die nicht nur bei Dunkelheit leicht zu übersehen sind und somit eine üble Gefahrenquelle sind. Der ADFC erhebt zusammen mit der SPD Amberg die Forderung an die Kommune, diese Gefahrenquelle sofort zu beseitigen.
(Zeitungsartikel)

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