Die
Bussysteme
Die
serielle Schnittstelle
Die
parallele Schnittstelle
Bidirektionale
Druckerschnittstelle
Programmtechnische
Erläuterungen in BASIC
Die
Programmierung des 8-Bit-Datenregisters
Die
Programmierung des STATUS-Registers
Die
Programmierung des Steuer-Registers (Kontroll-Registers)
Aufbau
einer Experimentierplatine für den PC
Messen
von Zeiten mit dem PC
Gefahrloses
Messen und Steuern durch Optokoppler
Messen
und Steuern mit dem PC - Literaturliste
Bekanntlich erfolgt der gesamte Datenaustausch beim PC über drei Bussysteme:
Seriell
und parallel. Dementsprechend haben wir es mit zwei Arten von Schnittstellen
zu tun.
Hier müssen die zu sendenden Daten erst von einer parallelen Struktur in einen seriellen Datenstrom umgesetzt werden. Hierzu wird ein USART (Universal Synchron/Asynchrom Receiver/Transmitter) verwendet. Dieser Baustein erhält vom Mikroprozessor parallel die Informationen und setzt diese in einen seriellen Datenstrom um, wenn der Baustein als Sender arbeitet. Die Datenübertragung erfolgt nur über eine einzige Datenleitung. Arbeitet der USART als Empfänger, so wird der serielle Datenstrom empfangen und in einem Schieberegister in eine paralleles Datenwort umgesetzt.
Diese Schnittstelle wird auch RS232C- oder V.24-Schnittstelle genannt. Man erkennt sie normalerweise durch eine 25polige Mini-Buchse. Bei den AT`s ist allerdings meist nur noch eine 9polige Stiftleiste vorhanden. Bei vielen Geräten wird dadurch ein Adapter nötig oder man ist gezwungen die Anschlüsse auf die 9polige SUB-D-Buchse umzulöten. Nicht nur deshalb gibt es mit der seriellen Schnittstelle mehr Probleme. Die RS232-Schnittstelle ist vielseitiger als die Centronics-Parallel-Schnittstelle. So ermöglicht die serielle Schnittstelle den Datenausstausch in beiden Richtungen. Damit der Ausstausch klappt, muß festgelegt werden, auf welcher Leitung gesendet und auf welcher empfangen wird. Wenn beide auf der jeweils gleichen Leitung senden und empfangen wollen, kommt es natürlich zu keinem Datentransfer. Aus Kostengründen sind die meisten Drucker mit einer Centronic-Schnittstelle ausgerüstet, so daß bei Verwendung von Druckerweichen peinlich darauf geachtet werden muß, daß die Leitungen nicht zu lang werden. Die serielle Schnittstelle läßt sich wahlweise als "COM1", "COM2" konfigurieren, wobei folgender Adreßbereich benutzt wird:
Die parallele Datenübertragung ist sehr schnell. Bis zu ein MByte können in der Sekunde durch die acht Datenleitungen geschickt werden.
Pin Funktion
| 1 | STROBE |
| 2 | Datenleitung 1 |
| 3 | Datenleitung 2 |
| 4 | Datenleitung 3 |
| 5 | Datenleitung 4 |
| 6 | Datenleitung 5 |
| 7 | Datenleitung 6 |
| 8 | Datenleitung 7 |
| 9 | Datenleitung 8 |
| 10 | ACKNLG (Acknowledge (Eingang) |
| 11 | BUSY (Eingang) |
| 12 | PE (Papier-Ende Eingang) |
| 13 | SLCT (Drucker anwählen) |
| 14 | AUTO-FEEDXT |
| 15 | frei |
| 16 | 0V |
| 17 | Masse des Chassis |
| 18 | +5V vom Drucker oder ohne Funktion |
| 19 | Masse, verdrillt mit STROBE-Leitung von Pin 1 |
| 20 | Masse, verdrillt mit DATEN-Leitung 1 von Pin 2 |
| 21 | Masse, verdrillt mit DATEN-Leitung 2 von Pin 3 |
| 22 | Masse, verdrillt mit DATEN-Leitung 3 von Pin 4 |
| 23 | Masse, verdrillt mit DATEN-Leitung 4 von Pin 5 |
| 24 | Masse, verdrillt mit DATEN-Leitung 5 von Pin 6 |
| 25 | Masse, verdrillt mit DATEN-Leitung 6 von Pin 7 |
| 26 | Masse, verdrillt mit DATEN-Leitung 7 von Pin 8 |
| 27 | Masse, verdrillt mit DATEN-Leitung 8 von Pin 9 |
| 28 | Masse, verdrillt mit ACKNLG-Leitung von Pin 10 |
| 29 | Masse, verdrillt mit BUSY-Leitung von Pin 11 |
| 30 | Masse |
| 31 | INIT, mit einem 0-Signal wird der Buffer gelöscht |
| 32 | ERROR (Eingang) |
| 33 | Masse |
| 34 | frei |
| 35 | Pin ist über einen 4,7 kOhm mit +5V verbunden |
| 36 | SLCT für Dateneingabe an den Drucker |
In der Computertechnik unterscheidet man zwischen
Druckeranschluss |
PC-Anschluss |
Den Unterschied erkennt man bereits an den Steckern. Arbeitet man nach Centronics, hat man einen Stecker mit 36 Anschlüssen (druckerseitig), während der IBM-Stecker (meist rechnerseitig) identisch ist mit den 25poligen Anschlüssen nach RS232C.
Mit den acht Datenleitungen überträgt der Computer gleichzeitig die Informationen mit TTL-Pegeln (Transistor-Transistor-Logik), also mit den üblichen Computersignalen. Die Übertragungsmethode erfolgt durch die Steuerleitung STROBE und ACKNLG oder STROBE und BUSY. Diese Verfahren bezeichnet man als Handshaking. Mit dem STROBE-Signal zeigt der Computer an, daß sich auf den acht Datenleitungen die Informationen für den Drucker befinden. Der Drucker meldet über die beiden anderen Leitungen ACKNLG und BUSY den Empfang und die Quittierung, je nach Anwendungsfall.
Aus der Pin-Belegung der Centronic-Schnittstelle erkennt man, daß diese Schnittstelle für den Drucker optimal geeignet ist. Sie wird deshalb auch einfach als "Druckeranschluß" bezeichnet. Die Möglichkeiten mit der parallelen Schnittstelle sind jedoch sehr vielseitig. Es lassen sich nicht nur Daten ausgeben, sondern mit einem Trick auch einlesen. Dadurch ist wie bei der seriellen Schnittstelle ein echter bidirektionaler Betrieb, d. h. ein Datenaustausch möglich. Dabei bietet die parallele Schnittstelle den Vorteil, daß ihre Handhabung unkomplizierter ist, weil keine Datenübertragungsgeschwindigkeiten und -formate eingestellt werden müssen.
Deshalb ist die parallele Schnittstelle ideal, wenn es darum geht, selbstgebaute Schaltungen an den PC anzuschließen und über den Computer zu steuern. In der Regel ist die Parallelschnittstelle aber bereits durch den Drucker belegt. Diese Problem läßt sich durch den Kauf einer preisgünstigen Steckkarte mit einer zweiten parallelen Schnittstelle umgehen. Bekanntlich kann MS-DOS bis zu drei Parallelschnittstellen problemlos verwalten.
Eine parallele Schnittstelle wird im PC über sogenannte Portadressen angesprochen. Die Portadressen liegen in folgenden Speicherbereichen:| Signal | Pin | Lpt1 | Lpt2 | Lpt3 | Bit |
| Error | 32 | 3BDhex | 379hex | 279hex | 3 |
| Select | 13 | 3BDhex | 379hex | 279hex | 4 |
| Paper Out | 12 | 3BDhex | 379hex | 279hex | 5 |
| Acknowledge | 10 | 3BDhex | 379hex | 279hex | 6 |
| Busy | 11 | 3BDhex | 379hex | 279hex | 7 |
| Signal | Pin | Lpt1 | Lpt2 | Lpt3 | Bit |
| Data 0 | 2 | 3bChex | 378hex | 278hex | 0 |
| Data 1 | 3 | 3bChex | 378hex | 278hex | 1 |
| Data 2 | 4 | 3bChex | 378hex | 278hex | 2 |
| Data 3 | 5 | 3bChex | 378hex | 278hex | 3 |
| Data 4 | 6 | 3bChex | 378hex | 278hex | 4 |
| Data 5 | 7 | 3bChex | 378hex | 278hex | 5 |
| Data 6 | 8 | 3bChex | 378hex | 278hex | 6 |
| Data 7 | 9 | 3bChex | 378hex | 278hex | 7 |
Alternativ zur parallelen Datenein- und Ausgabe ist mit der parallelen Schnittstelle aber auch eine serielle Übertragung möglich. Dies hat den großen Vorteil, daß nicht so viele Leitungen erforderlich sind. Prinzipiell genügt je eine Datenleitung pro Übertragungsrichtung. Wie bei der echten seriellen Übertragung ist auch in diesem Fall noch ein Taktsignal zur Synchronisation von Sender und Empfänger pro Übertragungsrichtung nötig, und ein drittes (optionales) Signal zeigt jeweils dem Empfänger die Verfügbarkeit eines neuen Datenbit auf der Datenleitung an (Strobesignal). Es genügen also je zwei bis drei Signalleitungen: eine Leitung für die Daten, eine für den Takt und eventuelle eine weitere für das Strobesignal.
Bei der seriellen Ausgabe über die Parallel-Schnittstelle müssen die Daten natürlich per Software in die serielle Form gebracht, und über das Datenregister auf eine Datenleitung gelegt werden. Mittels Schieberegister können die Daten dann wieder in paralle Form übergeführt werden.
Soll der PC zum Messen von analogen Größen eingesetzt werden, gibt es mit dem Binärsystem der Computerlogik das nur die digitalen Werte 0 und 1 kennt, Schwierigkeiten. Physikalische Meßgrößen können schließlich unendliche viele Zustände annehmen. Damit der PC den analogen Ist-Wert, den ein Meßgerät durch Erfassen einer physikalischen Größe liefert, verstehen und interpretieren kann, ist eine Umsetzung des analogen Signals in eine digitales Signal erforderlich. Diese geschieht durch einen Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler z.B. ZN 427). Oft ist aber zur Meßwerterfassung mit dem PC gar keine A/D-Wandler nötig, weil der Computer nur erkennen muß, ob ein bestimmter Schwellenwert oder Grenzwert erreicht wurde. In diesen Fällen reicht des Einsatz eines Komparators (z. B. CA 3140). Ein Komparator vergleicht die an seinen beiden Eingängen liegenden analogen Signale (Sollwert und Istwert) miteinander und gibt je nach Ergebnis des Vergleichs das binäre Signal 1 (Spannung) oder 0 (keine Spannung) zurück. Der Sollwert wird in der Regel über ein Potentiometer fest eingestellt, während ein Meßfühler das Signal für den Istwert liefert.
Beim Einsatz des PC zum Steuern müssen die digitalen Signale des Rechners in analoge Steuergrößen umgewandelt werden. Diese Umformung nimmt ein Digital / Analog-Wandler (D/A-Wandler z. B. ZN 426) vor, der einen analogen Signalpegel erzeugt, dessen Amplitude dem Wert des vom PC kommenden binären Bitmusters entspricht. Doch auch hier genügt es für Steuerungszwecke oft, eine Gerät nur ein- oder auszuschalten. Das kann der PC mit seinen binären Signalen direkt erledigen. Für die Schule ist besonders das Ansteuern von Leuchtdioden, Optokopplern, Relais, Thyristoren und Schrittmotoren interessant.Bidirektionale Druckerschnittstelle
Im Normalfall können auf der Druckerschnittstelle Daten nur in eine Richtung ausgegeben werden - vom PC an den Drucker. Eine bidirektionale Druckerschnittstelle ermöglicht es, Rückmeldungen vom Drucker zu empfangen. Diese können dann z.B. von einem entsprechenden Programm in eine akustische Warnung (»Kein Papier mehr«) umgewandelt werden.Programmtechnische
Erläuterungen in BASIC
In der Regel verfügen die in den Schulen vorhandenen PC nur über eine nach außen geführte Druckerschnittstelle (LPT1). Ob tatsächlich diese Schnittstelle vorhanden ist, läßt sich leicht mit folgendem kleinen Programm ermitteln.
10 DEF SEG = 0
20 CLS: A=PEEK(&H408):B=PEEK(&H409)
30 C=A+256*B:
PRINT C : DEF SEG
C gibt an, ob PORT 888 (Schnittstelle 1) oder PORT 956 (Schnittstelle 2) als Drucker-Schnittstelle installiert ist. LPT2 ist meist nur bei Rechnern mit Monochrom-Karten vorhanden.
Erläuterungen zum Porgramm:
Der Speicher beim
PC ist in sogenannte Segmente aufgeteilt. Ein Segment hat in der Regel
64 kB Größe. Da GWBASIC auf ein anderes Segment zugreift muß
zunächst Segment 0 angewählt werden. In Zeile 20 wird dann der
Inhalt der Speicherzellen 408hex und 409hex gelesen und den Variablen A
und B zugewiesen. Aus den Daten in diesen Speicherzellen wird dann die
Adresse der Schnittstelle ermittelt. Im Folgenden wird davon ausgegangen,
daß dies PORT 888 ist.
Die Programme DEZHEX.BAS, DEZBIN.BAS und HEXDEZ.BAS sollen helfen, Dezimalzahlen in Hexagesimalzahlen und in Binärzahlen umzurechnen.
100 REM *********************** DEZBIN.BAS *******************
110 REM * Umwandlung von Dezimalzahlen in Binärzahlen
*
120 REM ******************************************************
130 CLS
140 PRINT "Von Dezimal zu Binär"
150 INPUT "DEZ = ";D:B$=""
160 D = D/2
170 IF D = INT(D) THEN B$ = "0" + B$
180 IF D <>INT(D) THEN B$ = "1" + B$
190 D = INT(D)
200 IF D > 0 THEN 160
210 IF LEN (B$) < 8 THEN B$ = "0" + B$: GOTO 210
220 PRINT "BIN = ";B$
100 REM ***********************
HEXDEZ.BAS *******************
110 REM * Umwandlung
von Hex-Zahlen in Dezimalzahlen *
120 REM ******************************************************
125 A$ = "0123456789abcdef"
130 CLS
140 PRINT "Hex
zu Dezimal"
150 INPUT "Hex
= ";H$
160 L=LEN(H$):Y
=-1:D=0
170 FOR I = L
TO 1 STEP -1:X=0:Y=Y+1
180 X=X+1:IF MID$(A$,X,1)<>MID$(H$,I,1)
THEN 180
190 D = D +(X
- 1)*16^Y:NEXT I
200 PRINT "Dez
= ";D
Benutzung
als Ausgänge
OUT 888,0 setzt alle Kanäle D0...D7 auf 0 Volt (=Low).
OUT 888,2^N (0 <= N <=7) läßt die an Kanal DN angeschlossene Leuchtdiode aufleuchten. Sollen zwei Leuchtdioden oder andere Verbraucher mit I < ca. 100 mA an den Kanälen D2 und D5 betrieben werden, so lauten die entsprechenden Befehle:
| OUT 888,0 | REM Beide LED's aus |
| OUT 888,2^2+2^5 | REM Beide LED's an |
| OUT 888,4 | REM Nur LED an D2 leuchtet |
Benutzung
als Eingänge
Jeder der auf 5 V (High) gelegten Datenkanäle D0...D7
kann durch Verbindung mit GND auf Low gezogen werden; dieser Kurzschluß
ist völlig unschädlich für den Rechner. Werden zunächst
durch den Befehl OUT 888,255 alle Datenkanäle auf High (5V) gelegt
und wird dann gemäß Skizze
PRINT INP(888)
durch den ausgegebenen Wert 255 - 2N der jeweilige Zustand des Datenregisters angezeigt.
Werden zum Beispiel
die Taster D2 und D5 gedrückt, so wird nach Eingabe des obigen PRINT-Befehls
der Wert 255 - (22 - 25) = 219 angezeigt. Werden die Eingangskanäle
nicht durch einen Taster (= Kurzschluß), sondern mit einen Widerstand
mit GND verbunden, so ist zu beachten, daß der Wechsel von "High"
nach "Low" des jeweiligen Kanals nur bei Widerständen < ca. 10
Ohm erreicht wird. Die Datenkanäle können also nicht durch Photowiderstände
oder Phototransistoren auf "Low" gezogen werden. Wesentlich besser geeignet
sind dazu die Eingänge SELECT, PE (Papier aus) und ACKNLO.
Die Programmierung des STATUS-Registers
Für LPT1 handelt es sich hierbei um die Register-Adresse 379 Hex bzw. 889 Dez.Wir beschränken uns hier auf die Eingänge:
Für LPT1 handelt
es sich hierbei um die Register-Adresse 37A Hex bzw. 890 Dez.
Es sollen hier nur die Ausgänge
Diese Beiden Kanäle gehören zum Steuer-Register. Es sollte beachtet werden, daß nach dem Einschalten des PC's beide Ausgänge "High" sind. Soll nach dem Experimentieren wieder gedruckt werden, muß durch den Befehl
OUT 890,4
die Schnittstelle wieder für den Druckerbetrieb initialisiert werden.
Wichtig: Anders als bei INIT wird bei STROBE das zugehörige Bit durch OUT 890,0 auf "High" geschaltet. Entsprechend wird mit OUT 890,1 auf "Low" geschaltet. Bei INIT ist es genau umgekehrt (normal).
| Übersicht - STROBE - INIT | |
| Einschaltzustand | Beide Ausgänge High (5 V) |
| Beide Low (= 0 V) | OUT 890,1 |
| Beide High (= 5 V) | OUT 890,4 |
| STROBE High - INIT Low | OUT 890,0 |
| INIT Low - STROBE High | OUT 890,5 |
| 1 | Einbaubuchse Cen. 36-polig | 491276-55 |
| 1 | Buchse rot | 734012-55 |
| 8 | Buchsen schwarz | 8 734020-55 |
| 2 | Buchsen blau | 734047-55 |
| 1 | Buchse grün | 734055-55 |
| 3 | Buchsen gelb | 734039-55 |
| 1 | Europlatine (Lötpunkt) | 527785-55 |
Die Buchsen können wie dargestellt, eingebaut werden. Es empfiehlt sich, die Platine auf einen Holzrahmen zu befestigen und die Centronic-Einbaubuchse nach dem Verlöten in einer der Form entsprechenden Öffnung im Rahmen fest zu verschrauben.
Zur experimentellen Untersuchung der Datenkanäle D0 ... D7 empfiehlt sich die Herstellung folgender einfacher Schaltung. 8 Leuchtdioden wird jeweils ein Schutzwiderstand vorgeschaltet (Vorsichtsmaßnahme). Jede der Dioden wird mit je einem Datenkanal verbunden.
Folgende Bauteile werden benötigt: (im Elektronikhandel erhältlich - hier Bestellnummern Fa. Conrad Hirschau).| 1 | Leiterplatte (Lötpunkt) | 527564-55 |
| 8 | LEDs rot 5mm | 184586-55 |
| 8 | Bananenstecker schwarz | 730211-55 |
| 8 | Widerstände 220 Ohm | 403164-55 |
| 1 | Bananenstecker grün | 730246-55 |
Achtung wichtig!
Mit dem Befehl
OUT 888,255 werden alle Ausggänge auf "High" gesetzt. Die LED's müßten
leuchten. Tun sie das nicht, ist die Rechner-Masse (GND) nicht auf Pin
16 des Centronics-Steckers gelegt. In diesem Fall den Centronics-Stecker
(in der Regel einfache Klinken-Verriegelung) - nicht jedoch den 25-poligen,
rechnerseitigen SUB-D-Stecker - öffnen und überprüfen, ob
PIN 16 angeschlossen ist. Ist dies nicht der Fall, muß Pin 16 mit
einem der Anschlüsse 19 - 30 (alle GND) verbunden werden. Es empfiehlt
sich beim Löten den Stecker auch rechnerseitig abzuziehen.
Nun steht einer
Programmierung der Datenleitungen nichts mehr im Wege. z. B:
Programm Lauflicht
1
Programm Lauflicht
2 - mit Rücklauf
Programm Ampelschaltung:
100 REM ********************
AMPEL.BAS ******************
110 REM * LED's
an D0 ... D5 *
120 REM * *
130 REM ****************************************************
140 CLS: WIDTH
40: LOCATE 10,12,0:PRINT "Ampel in Betrieb"
150 KEY OFF: LOCATE
23,8,0:PRINT"(Ende: Beliebige Taste)"
160 REM -------------------------------------------------
170 REM Definition
der Schaltzustände
180 :
190 ROT1=1:GELB1=2:GRUEN1=4:ROT2=8:GELB2=16:GRUEN2=32
200 DR=888:SR
=889:OUT DR,0
210 IF INKEY$<>""
THEN 450
220 REM -------------------------------------------------
230 REM Auf Dunkelheit
überprüfen
240 :
250 REM if (inp(sr)and
16)=16 then 150:REM SELECT
260 REM -------------------------------------------------
270 REM Normal-Schaltung
280 :
290 OUT DR, ROT1+ROT2
:FOR I = 0 TO 2000:NEXT
300 OUT DR, ROT1+GELB1+ROT2
:FOR I = 0 TO 4000:NEXT
310 OUT DR, GRUEN1+ROT2
:FOR I = 0 TO 36000!:NEXT
320 OUT DR, GELB1+ROT2
:FOR I = 0 TO 4000:NEXT
330 OUT DR, ROT2+ROT1
:FOR I = 0 TO 2000:NEXT
340 OUT DR, ROT2+GELB2+ROT1
:FOR I = 0 TO 4000:NEXT
350 OUT DR, GRUEN2+ROT1
:FOR I = 0 TO 36000!:NEXT
360 OUT DR, ROT2+GELB2
:FOR I = 0 TO 4000:NEXT
380 GOTO 210
390 REM -------------------------------------------------
400 REM Blinkschaltung
(Nachtschaltung)
410 :
420 OUT DR,GELB1
+ GELB2:FOR I= 0 TO 4000:NEXT
430 OUT DR,0:
FOR I= 0 TO 4000:NEXT: GOTO 210
440 REM -------------------------------------------------
450 OUT DR,0:
KEY ON: WIDTH 80
Durch Entfernen des REM-Befehls in Zeile 250 und Zwischenschalten eines Photowiderstands (Cds) oder eines Phototransistors zwischen SELECT und GROUND geht das Programm bei "Nacht" in eine Blinkschaltung der als gelb definierten LED's über.
Hinweis: Die Warteschleifen
müssen an die Taktgeschwindigkeit des Rechners angepasst werden.
Die Grundlage für alle Zeitmessungen mit dem PC stellt der Timer-Baustein 8253 dar. Die von diesem Baustein gesteuerten Zeit-Intervalle können auf drei verschiedene Arten für Meßvorgänge benutzt werden.
Die einfachste Möglichkeit besteht software-mäßig über die TIMER - bzw. TIME$ - Befehle. Hier ist die Genauigkeit nicht besonders groß, da nur Zeitintervalle in Vielfachen einer Sekunde zur Verfügung stehen. Eine Stoppuhr läßt sich leicht programmieren wobei mit SELECT ein- bzw. ausgeschaltet wird. Dies ist auch direkt mit dem Drucker möglich (Select-Taste - Drucker muß natürlich eingeschaltet sein).
Beispiel: Die Momentangeschwindigkeit von Spielzeugloks soll ermittelt werden.
Auf der Lok (Anhänger) wird ein Streifen aus dunklem Karton angebracht. Eine Gabellichtschranke wird so justiert, daß der Streifen genau durch die Öffnung der Lichtschranke "fährt". Aus der Länge des Streifens und der Verdunklungsdauer kann die Geschwindigkeit ermittelt werden.
Als Gabellichtschranke verwendet man den Baustein CNY 37. Bei diesem Bauteil handelt es sich um einen besonders geformten Optokoppler, bei dem die (IR)-Lichtstrecke zwischen LED und Phototransistor herausgeführt ist und damit durch Papierfähnchen oder Zahnräder unterbrochen werden kann.
Es empfiehlt sich die Lichtschranke fest auf einer Platine anzubringen. (Anlage 4c)
| 1 | Gabellichtschranke CNY 37 | 184250 |
| 2 | Buchsen, teilisoliert rot | 733814 |
| 1 | Buchsen, teilisoliert grün | 733857 |
| 1 | Buchsen, teilisoliert schwarz | 730661 |
| 4 | Bananen- u. Laborstecker rot | 733822 |
| 2 | Bananen- u. Laborstecker schw. | 731196 |
| 2 | Büschelstecker grün | 730670 |
| 1 | Experimentierplatte Lötpunkt | 495204 |
| 1 | Widerstand 56 Ohm | 402397 |
Mit folgendem Programm wird die jeweilige Geschwindigkeit der Loks ermittelt:.

Optokoppler bieten die größte Sicherheit bei Schaltungen mit der prallelen Schnittstelle. Der Zweifach-Optokopler ILD 74 erlaubt den Anschuß von 2 getrennten Steuerkreisen an die Daten-Kanäle D0...D7. Er kostet ca.4,50 DM (z. B. Firma Conrad - Bestellnummer 183610). Der Anschluß der Optokoppler-LED an die Datenkanäle D0...D7 ist ohne Schutzwiderstand möglich.
Die Schaltung des Optokopplers bei Verwendung der Eingänge SELECT, PE und ACKNLG zeigt die Abbildung.
