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Seit fast 20 Jahren engagieren wir uns im Umweltschutz.
Angefangen hat alles mit der WAA in Wackersdorf. Da wir von der wahnsinnigen
Gefährlichkeit und der Unsinnigkeit dieser Anlage überzeugt waren, beteiligten
wir uns aktiv am FRIEDLICHEN Widerstand und Protest. Gemeinsam mit unzählichen
"einfachen" Bürgern zeigten wir der arroganten CSU-Regierung in
München, dass sich die Oberpfälzer nicht alles gefallen lassen.
Da auch einige Freunde von uns beim BN waren, überredete uns der damalige
Vorstand der Ortsgruppe Kemnath, Arno Högl, dem Bund Naturschutz beizutreten.
Anfangs waren wir von der Bandbreite, die der Naturschutz umfasst, etwas
überascht, arbeiteten uns aber rasch in die verschiedenen Themen ein.
Ein Hauptpunkt war die Pflege von Feuchtwiesen, Planzung von einheimischen
Hecken und Anbringen von Nistkästen. Mit einfachsten Mitteln und viel
körperlichem Aufwand, aber auch mit sehr viel Spass, gingen wir an die
Biotoppflege heran. Auch die Müllvermeidung nahm breiten Raum ein. So sammelten
wir an verschiedenen Stellen Aluminum und sortierten dieses dann von Hand vom
Restmüll aus, machten Aufklärungen zu Einwegartikeln und Blechdosen.
Zu einem jährlichen Höhepunkt entwickelte sich das "Kaibitzer
Umweltfest", dass federführend von meiner Frau Sybille gemeinsam mit 6 bis
8 anderen Ortsgruppen (aus 3 Landkreisen) insgesamt 10 Mal abgehalten
wurde. Neben rein vegetarischen Speisen (es gab keine Bratwürste!) gab es
auch zahlreiche Info-Stände und einge Selbstvermarkter. Tatkräftig von den
Wirtsleuten Eibisch unterstützt, entstand im herrlichen Biergarten eine
faszinierende Atmosphäre, die unzähliche Leute anzog, darunter auch viele, die
sonst mit dem Naturschutz wenig zu tun haben.
Den Abschluss bildete jedesmal ein Konzert mit Folkmusik, u.a. Stonewood
Stringband, Feelsaitig, Döberl & Hasinger, Sepp Raith oder Malgret Tout.
Ferner wurden (gemeinsam mit der OG Fichtelberg) die Biermösl Blasn nach
Kemnath geholt.
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Arno Högl leitete die Ortsgruppe (die aus Mitgliedern von Kemnath, Kulmain,.
Immenreuth, Kastl und den umliegenden Orten bestand), bis er berruflich in die
Schweiz ging. Sein Nachfolger Dr. Jesko Rinno eckte leider ein paar Mal bei
Landwirten an (was wir heute noch zu spüren bekommen). Da auch er beruflich
bedingt (Wegzug nach Unterfranken) das Amt niederlegen musste, übernahm meine
Frau Sybille 1990 den Vorsitz, den sie bis heute innehat. Der Kassier Wilhelm
Moller übt das Amt seit Beginn aus. Auch Ursula Ullrich ist seit fast 15 Jahren
Schriftführerin. Im Amt des zweiten Vorstands wechselten sich Christine
Schubert, Dieter Dietrich und Werner Schubert ab.
In letzter Zeit ist es beim Ortsverein sehr ruhig geworden. Die aktiven
Mitglieder werden immer älter, so dass die Pflegeaktionen an ein BN-Mitglied,
der dies gewerbsmäßig macht, übergeben wurden. Aber durch das
Engagement von Werner Schubert und Martina Grötsch, die mit der Kinder-
und Jugendgruppe eine nicht genug zu würdigende Arbeit leisten, haben wir die
Hoffnung, dass bald die "nächste Generation" unsere Arbeit weiter
führt.
Der "harte Kern" ist aber immer noch freundschaftlich verbunden und
trifft sich bei den diversen Geburtstagen oder sonstigen Feiern.
Nachdem es keine größeren Aktionen in der Ortsgruppe gibt, unterstützen wir
vermehrt die Kreisgruppe. Ich habe ein paar Seiten für die Kreisgruppe
Tirschenreuth im Bund Naturschutz entworfen. Vielleicht werfen Sie >>>
hier <<< einen Blick darauf.
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