| 23 km vor Leipzig führt die B-2 in einer großen Schleife um die Sendeanlage in Wiederau herum. Richtung Leipzig findet sich auch ein Parkplatz, wo man halten und fotografieren kann. Gut sichtbar sind zwei große Masten, knapp über den Bäumen zu sehen sind aber auch zwei kleinere Dipolantennen an jeweils drei Masten. | Der Mittelwellenstandort Wiederau ging 1932 in Betrieb.1942-1993 war die Station auch Kurzwellenstandort. Darüber hinaus wurde Wiederau ab 1959/60 Standort für Fernsehen und UKW. |
Am 23. November 1978 trat ein neuer Wellenplan
in Kraft, der für zunächst elf Jahre die Zuweisung für 10000
Lang- und Mittelwellen in Europa, Afrika, Asien und Ozeanien regelte. Radio
DDR 1 sendete nun offiziell auf folgenden Frequenzen: 531 kHz Leipzig,
576 kHz Schwerin, 882 kHz Königswusterhausen und 1044 kHz Burg.
Ab 1980 sendeten aus Wiederau auf 531
kHz (Lorenz 1939) Radio DDR 1 und auf 1323 kHz (Funkwerk Köpenick
1963) Radio Moskau. Ferner übertrug ein 5-kW-Sender (Lorenz) bis 1990
auf 729 kHz den Berliner Rundfunk bzw. die "Messewelle", die dem Sender
Leipzig ein wenig Selbständigkeit gab. Als Radio Moskau eine neue
Sendeanlage in Wachenbrunn bekam, übernahm der freiwerdende Sender
1989 die Ausstrahlung von Radio DDR auf 531 kHz. Der Lorenz-Sender von
1939 wurde zum Reservesender.
Wendezeit
In der Wendezeit wurde aus Radio DDR Radio
Aktuell. Am 1. Juli 1990 startete auf der Mittelwelle 729 kHz (5 kW) des
Berliner Rundfunks Sachsenradio 1, das als Vorstufe zu einem öffentlich-rechtlichen
Landessender Sachsens gedacht war. Am 1. Oktober bekam Sachsenradio die
Mittelwelle Wiederau 531 kHz (100 kW), während Radio Aktuell bis zu
seiner Abschaltung am 27. Mai 1991 mit 729 kHz vorlieb nehmen musste.
MDR Info
Am 1. Januar 1992 übernahm der Mitteldeutsche
Rundfunk (MDR) die Rundfunkversorgung von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Der MDR richtete neben einem dritten Fernsehprogramm drei Hörfunkprogramme
für den gesamten Versorgungsbereich und jeweils eines pro Bundesland
ein. Besonders innovativ verfuhr man mit den Mittelwellen, über die
rund um die Uhr eine Nachrichtenwelle ausgestrahlt wurde. Der Erfinder
von MDR-Info und MDR-Intendant Udo Reiter war früher beim Bayerischen
Rundfunk und hatte dort B5-aktuell als Vorbild.
1995 wechselte der verbliebene Köpenick-Sender
von 531 kHz auf die zuvor aus Burg bei Magdeburg (bis 1991 mit 1000 kW)
betriebene Frequenz 783 kHz. 1998 wurde er durch einen neuen Halbleitersender
ersetzt.
Anfang der fünfziger Jahre legte die DDR ein Bauprogramm für neue Sendeanlagen auf, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Auf dem Burger Brehm wurden zwei 250 kW-Mittelwellensender installiert (1953 Funkwerk Köpenick, bauartgleich mit Wilsdruff). Einer diente ab dem 21. Dezember 1953 (Stalins Geburtstag) zur Ausstrahlung des Deutschlandsenders (später Stimme der DDR) auf 782 kHz. Der andere Sender wurde für die Sonderprogramme Deutscher Freiheitssender 904 und Deutscher Soldatensender 935 auf den gleichnamigen Frequenzen (abgesehen von zeitweisen Verlagerungen des Deutschen Freiheitssenders auf 908 kHz) genutzt. 50 km von der deutsch-deutschen Grenze entfernt lag die Burger Anlage nah genug am Westen und gleichzeitig weit genug entfernt, um im "Ernstfall" nicht gleich in "Feindeshand" zu fallen. Die Sonderprogramme, die unter konspirativen Umständen hauptsächlich in einem Objekt in Bestensee bei Königs Wusterhausen produziert wurden, endeten nach dem deutsch-deutschen Grundlagenvertrag in den siebziger Jahren.
Ab 1992 kam auf 783 kHz MDR-info, zunächst tagsüber 250 kW, nachts und später auch tagsüber nur über einen mobilen Sender mit 20 kW. Am 1. August 1995 tauschten die Sender Wiederau 531 kHz und Burg 783 kHz die Frequenzen. Als MDR-Info in Sachsen-Anhalt ab dem 18. Dezember 1997 flächendeckend auf UKW zu hören war, wurde die Mittelwelle entbehrlich. Am 1. April 1998, 10.30 Uhr, gab der Mitteldeutsche Rundfunk die anhaltinische Mittelwelle auf. Nach Ausstrahlung einer Ansageschleife wurde der Sender Burg am 3. April 1998 abgeschaltet. Auf Mittelwelle war MDR-info noch in Sachsen und Thüringen auf 783, 828, 1044 und 1188 kHz zu hören.
50 Jahre nach der Inbetriebnahme des Komplexes vor den Toren der Stadt ist die Anlage in einen Dornröschenschlaf versunken. Doch bemühen sich frühere Mitarbeiter wie Hans Henning den Aufbau eines Museums. Fast 35 Jahre kümmerte sich der Funktechniker um den Sendebetrieb, ging 1999 in den Vorruhestand.
Nach dem Sendeende des MDR wurde die Mittelwelle 531 kHz am Standort Burg vom Landesrundfunkausschuss Sachsen-Anhalts neu ausgeschrieben. Entgegen ursprünglicher Aussagen über einen sofortigen digitalen Betrieb sollte sie auch in analoger Amplitudenmodulation wieder aktiviert werden. Tatsächlich gab es in diesen Jahren diverse Projekte wie Power-Radio und Mega-Radio, die Senderechte auf Mittelwellen erwarben.
Die Burger Frequenz wurde trotzdem zur Vorzeigewelle für Digitalradio. In Sachsen-Anhalt wurde ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, in dem Netzbetreiber, Programmveranstalter und Datenanbieter bei der Entwicklung von Digitalradio zusammenarbeiten sollten. Projektpartner waren die Deutsche Telekom AG, die Fachhochschule Merseburg und das Fraunhofer Institut. Im Sommer 2001 stellte Telefunken einen 10-kW-Sender (2,7 kW DRM) auf. Wenig später begann ein 24-Stunden-Programm "531 digital". Beteiligt waren an dem auf zwei Jahre angelegten Versuch neben der Landesmedienanstalt Sachsen-Anhalt Hit-Radio Brocken und das Mitteldeutsche Druck- und Verlagshaus.
Tatsächlich lief dieser Test unter Ausschluss der Öffentlichkeit, da es noch keine DRM-tauglichen Mittelwellenradios gab. Darum sorgte 2001 auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland ein gelbes Küchenradio für Aufmerksamkeit. Dieses Designer-Stück war das erste Digital Radio, das neben digitalen Radioprogrammen auch Datendienste in Text und Bild auf einem Touch-Screen übertragen konnte. 2002 stellte man auch einen digitalen Mittelwellenempfänger aus, der das digitale Mittelwellen-Programm ´531 digital´ empfängt.
Die Mittelwelle Burg 531 kHz sendete 16.5 kbit/s audio, dazu Bilder als Test auf eine multimedia-Anwendung und ein Hörbuch als Wortprogramm mit 2 kbit/s, die gerade Sprachverständnis erlaubten. Am 15. Dezember 2003 wurde der Sendebetrieb vom "531 digital" letztmals entsprechend Änderungen des DRM-Standards umgestellt. Da diese Modifikation jedoch nicht abwärtskompatibel war, mussten alle Empfänger entsprechend geupdatet werden. Am 31. Dezember 2003 wurde das DRM-Pilotprojekt 531 digital der Medienanstalt Sachsen-Anhalt beendet. Der benutzte Sender in Burg wurde abgeschaltet, womit in der Region auch der ebenfalls auf 531 kHz sendende Rundfunk der Färöer hörbar wurde.
Spätestens ab dem 1. Januar 2010 soll
die terrestrische Übertragung von Rundfunkprogrammen und Mediendiensten
in Sachsen-Anhalt ausschließlich in digitaler Technik erfolgen (§
37 Abs. 7 des MedienG LSA). Mit der Aufnahme dieser Regelung in das Mediengesetz
hat der Gesetzgeber in Sachsen-Anhalt als erster in Deutschland ein Datum
für die Einführung der digitalen Übertragungstechnik festgelegt.
Zur Umsetzung dieser Aufgabe in Sachsen-Anhalt hat die MSA das Projektbüro
Digitaler Rundfunk gegründet.
Am 6. April 2005 genehmigte die Medienanstalt
Sachsen-Anhalt zwei Spartenprogramme auf den Burger Mittelwellen 531 und
1575 kHz, die aufgrund ihrer Leistung mindestens Sachsen-Anhalt abdecken
sollten.
- für 531 kHz das Truckradio für
Berufskraftfahrer. Die radio starlet Programm- und Werbegesellschaft mbH
hatte die Frequenz bereits mit „Planungsstand 21.12.2004“ auf der
Homepage in der Roll-out Phase 3 verzeichnet.
- für 1575 kHz Oldiestar Radio von
der Digital Radio Berlin Betriebs GmbH. Oldiestar sendet bereits auf der
UKW-Frequenz Zehlendorf 104,9 MHz für den Norden Berlins. Die Internetpräsenz
bei www.oldiestar.de ist erst im Aufbau, ermöglicht aber bereits Internetradio.
Wie der Direktor der MSA, Christian Schurig,
am 6. April 2005 formulierte, sollten mit dieser Lizenzentscheidung die
Mittelwellen in Sachsen-Anhalt zu neuem, digitalen Leben erweckt werden.
Beide zugelassenen Programmveranstalter sähen allein in der Digitalisierung
des Radios die Möglichkeit, auch Zukunftssicherheit in diesem klassischen
Massenmedium herzustellen. Wie die Medienanstalt am 4. Januar 2005 mitgeteilt
hatte, hatten sich ohnehin nur die beiden Programmveranstalter beworben.
(www.lra.de/news/news_detail.htm?id=460
7. 4.2005)
Nach einem Monat Testbetrieb nahm TruckRadio
zum 1. Juli den Regelbetrieb über Astra 19,2° Ost (12.663 GHz
h) auf. „Mit der Inbetriebnahme unserer Satellitenfrequenz verfolgen wir
konsequent unser Ziel, Radio für den gesamten deutsprachigen Raum
sowie entlang der wichtigsten europäischen Fernrouten zu machen“,
so Michael Meister, Initiator und Geschäftsführer des Radioprogramms
für Fern- und Vielfahrer.
Zum selben Zeitpunkt begann die live moderierte
TruckNight zwischen 21.00 und 3.00 Uhr. In dieser Zeit begleitet die Moderatorin
Susanne Hofmann-Fraser die Fahrer mit Hits aus Modern Country, Classic-
und Southern Rock, Rock-Balladen sowie Meldungen aus der Trucker-Welt durch
die Nacht. Staumeldungen sowie persönliche Grüße und Musikwünsche
der Fernfahrer nimmt der „Engel der Nacht“ unter 0700-TRUCKTEL (+49-700-878
258 35) an.
Die starlet media AG mit Sitz in Fürth
wurde im Dezember 2000 als Betriebsgesellschaft der seit 1985 im privaten
Hörfunk tätigen Radio Starlet Programm- und Werbegesellschaft
mbH, die das Berufskraftfahrer-Radio TruckRadio veranstaltet, gegründet.
Bis Herbst sollen zusätzlich zu den nordrhein-westfälischen Mittelwellen
702 und 855 kHz die Mittelwellen Stuttgart 738 kHz und Burg 531 kHz in
Betrieb gehen. Die Übertragung als europaweites Digital Radio Mondiale
ist für 2005/06 geplant. (Pressemitteilung TruckRadio startet Satellitenverbreitung
und live moderiertes Nachtprogramm 23.6.2005, von Dr. Hj. Biener ergänzt)
TruckRadio hat am 15. Mai 2006 in Sachsen-Anhalt
die Mittelwelle Burg 531 kHz (10 kW) in Betrieb genommen. Sie ergänzte
nach Angaben der Station die bisherige Digital Radio Verbreitung von TruckRadio
in Sachsen-Anhalt (Magdeburg LB und Halle LG) und vergrößerte
die technische Reichweite um rund 10 Millionen potenzielle Hörer und
Hörerinnen. Insgesamt erhöhe sich die Flächendeckung in
Deutschland auf knapp 70 Prozent Tagesversorgung. "Die Inbetriebnahme der
reichweitenstarken Mittelwellenfrequenz 531 kHz in Burg stellt einen weiteren
wichtigen Meilenstein beim Ausbau unseres Sendegebiets dar. Zum einen kommen
wir damit unserem Ziel einer deutschlandweiten Verbreitung ein wesentliches
Stück näher. Zum anderen eröffnen wir Fern- und Vielfahrern
die Möglichkeit, unser Programm noch lückenloser zu empfangen
- das gilt für Hörer aus dem Sendegebiet ebenso, wie für
Transitfahrer", so Michael Meister, Geschäftsführer und Initiator
von TruckRadio.
TruckRadio war bereits 2002 und 2003 im
Rahmen des Pilotprojekts 'Digitale Mittelwelle 531' digital in Sachsen-Anhalt
zu hören und wollte bei fortgeschrittener Verfügbarkeit entsprechender
digitaler Empfangsgeraete in Nutzfahrzeugen als Mittelwellen in den digitalen
Betrieb (DRM) überführen.
Truckradio, das als Spartenprogramm für
Berufskraftfahrer gedacht war, hat Mitte Mai 2008 Insolvenz angemeldet
und seine Sendungen auf Mittelwelle eingestellt. Die hinter dem Programm
stehende Radio Starlet Programm- und Werbegesellschaft mbH war seit 1985
im privaten Hörfunk (damals Radio Starlet Fürth auf einer der
mittelfränkischen Privatwellen) tätig. Truckradio hatte folgende
deutsche Mittelwellen aktiviert:
2004 Jülich 702 kHz und Nordkirchen
855 kHz (5 kW)
2005 Stuttgart-Hirschlanden 738 kHz (5
kW)
2006 Burg 531 kHz (10 kW)
Sprengung eines Sendemastes
Am 22. Juni 2006 sprengte kurz vor 14
Uhr Ortszeit ein Team unter Leitung von Karl-Heinz Bühring aus Magdeburg
einen der beiden Burger Sendemasten. Eine besondere Schwierigkeit ergab
sich aus den sich querenden Verankerungen des benachbarten Funkturms. Weit
oben bei 180 Metern und in 60 Metern Höhe mussten darum die Schneidladungen
angebracht werden. Die Sprengung ersparte T-Systems international GmbH
ein stückchenweises Abtragen des 230-m-Masts per Fahrkorb für
etwa 200000 Euro bzw. die Rundumsanierung von etwa 800000 Euro. Wie Erhard
Heinecke von T-Systems gegenüber der Magdeburger Volksstimme erläuterte,
war die statische Sicherheit nicht mehr gegeben, aber auch kein Bedarf
mehr vorhanden. Die Entscheidung sei im Jahr 2005 getroffen worden, als
alle Möglichkeiten ausgereizt worden waren, ob man den Funkturm noch
nutzen könne.
Über den verbliebenen Sendemast (190
m) wird auf Mittelwelle 531 kHz Truck-Radio ausgestrahlt, das sich an Berufskraftfahrer
wendet. (Gaby Müller: "Jetzt ist er für immer weg, unser schöner
Funkturm" www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokales/burg/?sid=1dc48391c0f69f79beaec1fb0f9fca71&em_cnt=111321)
2011 Testsendungen von KBC angekündigt
Der niederländische Partner des englischen Big L, dessen Verbreitung auf Mittelwelle im Januar endete, hat "Tests" des Senders Burg auf 531 kHz angekündigt. Man erörtere auch einige Optionen in anderen Ländern. Der niederländische Enthusiast hatte mit seinem Projekt KBC (www.kbcradio.eu) ab Dezember 2009 eigene Programme sowie die von Big L auf 1395 kHz ausgestrahlt. Zuvor nutzte er von März 2008 bis September 2009 den Kurzwellensender Sitkunai in Litauen.
Die in Rede stehende Frequenz 531 kHz war in Burg bei Magdeburg zuletzt von Mai 2006 bis Mai 2008 mit 10 kW Sendeleistung in Betrieb. Sie teilte sich eine Antenne mit dem 100 kW starken Fernwirksignal, das nach wie vor aus Burg auf 139 kHz läuft. Dabei handelt es sich um einen der einst in Burg vorhandenen, jeweils 210 Meter hohen Rohrmasten. Der andere Rohrmast war im Juni 2006 gesprengt worden. Ausgestrahlt wurde auf 531 kHz seinerzeit Truckradio, das auch Sender mit jeweils 5 kW Leistung in Jülich (702 kHz), Nordkirchen bei Lünen (855 kHz) und Hirschlanden bei Stuttgart (738 kHz) genutzt hatte. Dieses im Dezember 2004 gestartete Projekt ist 2009 ganz aufgegeben worden. (Kai Ludwig 24.7.2011 RBB)
Nach eigenen Angaben auf www.kbcradio.eu hat KBC Radio folgenden Testsendeplan auf der Mittelwelle Burg 531 kHz (10 kW):
19.8.: 17.00-22.00
20.8.: 05.00-07.00 18.00-23.00
21.8.: 10.00-12.00
21.-25.8.: 18.00-21.00
26.8.: 17.00-22.00
27.8.: 07.00-07.00 18.00-23.00
28.8.: 10.00-12.00
28.-30.8.: 1800-21.00
31.8.: 08.00-10.00
1.9.: 19.00-21.00
2.9.: 17.00-21.00
3.9.: 10.00-14.00 18.00-21.00
4.9.: 10.00-12.00
4.-6.9.: 18.00-21.00
7.9.: 08.00-10.00
8.9.: 19.00-21.00
9.9.: 17.00-21.00
10.9.: 10.00-14.00 1800-21.00
11.9.: 10.00-12.00
11.-12.9.: 18.00-21.00
13.9.: 04.00-06.00
14.9.: 08.00-10.00
15.-16.9.: 17.00-21.00
17.9.: 05.00-07.00 18.00-21.00
18.9.: 10.00-12.00 18.00-21.00
19.9.: 18.00-21.00
20.9.: 04.00-06.00
21.9.: 08.00-10.00
22.-23.9.: 17.00-21.00
24.9.: 10.00-14.00 18.00-21.00
(+2=MESZ)
Die Mittelwellentests sollen bis Oktober durchgeführt werden. Außerdem will man im Winter wieder auf Kurzwelle senden.
Empfangsberichte sind willkommen bei: The Mighty KBC, Argonstraat 6, 6718 WT Ede Niederlande, KBC531 @ gmail.com. Für eine QSL-Karte sind 2 USD beizulegen.
(KBC Radio)
Seit dem 19. August 2011 läuft der angekündigte technische Betriebsversuch auf der Mittelwelle Burg 531 kHz. Ausgestrahlt wird eine etwa einstündige, mit Jingles und Ansagen in englischer Sprache versehene Programmschleife von "KBC", dem Projekt eines niederländischen Enthusiasten. Laut einem Blogeintrag, der laufend bearbeitet wird, sind die Versuchssendungen bis Ende Oktober angesetzt. Dabei werden auch detaillierte Angaben zu Sendezeiten gemacht, die aber zumindest bislang nicht den tatsächlichen Betriebszeiten des Senders entsprachen.
Die Sendeleistung beträgt offenbar wieder 10 kW, wie es bereits von 2006 bis 2008 bei der damaligen Übertragung des inzwischen nicht mehr existierenden Truckradio der Fall war. In Südbrandenburg ist das Sendesignal tagsüber gerade noch aufzunehmen. Mit Einbruch der Dunkelheit wird es dann weitgehend durch den ebenfalls auf 531 kHz arbeitenden, mit 600 kW wesentlich stärkeren Sender Fkirina in Algerien überlagert.
Zu den weiteren Plänen ab November 2011 heißt es zunächst nur, man wolle "versuchen", dann wieder auf Kurzwelle zu senden. Erwähnt ist dabei eine Sendeleistung von "mindestens" 100 kW, womit auch hier an eine (Kai Ludwig 21.8.2011 RBB)
| ©
Dr. Hansjörg Biener 0308
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