Dr.
Charlotte Bühl-Gramer (Didaktik
der Geschichte) / Dr. Hansjörg Biener
Religion
und Geschichte.
Didaktische
Erschließung historisch-religiöser Themen im Unterricht
"In Grund-, Haupt-
und Realschulllehrplänen findet sich eine ganze Reihe von Themen,
die historische und religiöse Aspekte verbinden. Teilweise sind sie
in den Religions- und Geschichtslehrplänen für die Haupt- und
Realschule so platziert, dass sie fächerübergreifend unterrichtet
werden könnten bzw. sich für die zunehmend in den Lehrplänen
festgeschriebenen Projekte eignen würden. In dem interdisziplinären
Seminar sollen von den Studierenden ausgewählte Themen so erarbeitet
werden, dass die didaktischen Anliegen beider Fächer in den Blick
kommen."
| 21.10. | 0.1.1 Organisatorisches
Inhaltliche Aspekte: interdisziplinäre Zielsetzung und Arbeitsweise des Seminars, Literatur / Seminarapparat, Scheinerwerb, Erstellung einer Seminarliste inkl. e-Mail-Adressen (z. B @ewf.uni-erlangen.de) 1. Lehrplan 1.1 Vom Lehrplan zum Rahmenplan (Hj. Biener) 1.1.1 Ideen für einen eigenen Lehrplan in Einzelarbeit an eigene Schulzeit erinnern und fünf Themenbereiche zusammenstellen, die unbedingt behandelt werden sollten; in Gruppenarbeit Einigung auf fünf gemeinsame Themen (Folien); Vorstellung im Plenum, Vergleich und Kommentare 1.1.2 Informationen zur Lehrplangeschichte 1.1.3 Übersicht über die Inhalte
der Lehrpläne
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Ziel: Erste
Einsicht in die Struktur von Lehrplänen gewinnen
Inhaltliche Aspekte: Lehrplangeschichte, Curriculumstheorie, Hinweis auf Rahmenplankonzepte z.B. NRW, die die Verantwortung für die Lerninhalte und den Aufbau der Unterrichtssequenzen bisher schon noch stärker bei den Unterrichtenden ansiedelten. Aufgabe für
die Studierenden: Bis zur nächsten Woche Lehrplan im Internet
suchen und ausdrucken, Fachprofile des Religions- bzw. des Geschichts-
/ GSE-Unterrichts für die jeweils studierte Schulart lesen.
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| 28.10. | 0.1.2 Organisatorisches
Themenfestlegungen 2. Zum Bild der Schüler- und Schülerinnen 2.1 Entwicklung von Geschichtsbewusstsein (Ch. Bühl-Gramer): Jörn Rüsen, Karl-Ernst Jeismann, Hans-Jürgen Pandel 2.2 Entwicklung von religiösem Bewusstsein in pluraler Gesellschaft (Hj. Biener) 2.2.0 Fachprofil Evangelischer Religionslehre 2.2.1 Anthropologische Vorannahmen 2.2.1 Kognitionspsychologische Ansätze (Piaget > Kohlberg) > Fritz Oser / Paul Gmünder: "religiöses Urteil", darin Paul-Dilemma 2.2.2 Ich-psychologische Ansätze (Freud > Erickson) > James Fowler: "stages of faith" 2.3 Bezüge zum Unterricht Literaturhinweis: Grethlein, Christian: Religionspädagogik, Berlin 1998, S. 220-259. |
Aufgabe
für die Studierenden: Bis zur nächsten Woche lesen und Grundgedanken
auf einer Seite zusammenfassen:
Schönemann, Bernd: Die Dimension der Religiösen, in: Die religiöse Dimension im Geschichtsunterricht (Hg. W. Schreiber), Neuried: ars una, 2000, S. 411-431. |
| 4.11. | 0.1.3 Organisatorisches
Gruppenbildung und Themenfestlegungen 3. Hinweise zur Methodik 3.1 Prinzipien geschichtsdidaktischer Methoden (Ch. Bühl-Grammer): kritischer Umgang mit Personalisierung / Personifizierung von Geschichte; Fremderstehen / Multiperspektivität / Perspektivenwechsel; Gegenwartsbezug / historische Distanz / Alterität ertragen; Orientierung in Zeit und Raum; Quellennutzung |
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| 11.11. | 3.2 Religionspädagogisches Methodenregal (Hj. Biener) | |
| 18.11. | 4. Ursprungsgestalt
einer Weltreligion:
Der historische Jesus (RS 6. Jgst.) Bengl Stefan; Hennig Anja; Kritsch Katharina; Vogl Susanne allgemeine Literaturhinweise Adam, Gottfried: Jesus Christus, in Theologische Schlüsselbegriffe, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1999 (Theologie für Lehrerinnen und Lehrer), S. 167-186. Theißen, Gerd, und Merz, Annette: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1996. |
Ansprechpartner Dr. Hj. Biener |
| 25.11. | 5. Kirchengeschichtliche
Themen in der Grundschule
Martin Luther (GS 4. Jgst.) Hopfengärtner Nadine; Reuthlingshöfer Melanie |
Ansprechpartnerin Dr. Ch. Bühl-Gramer |
| 2.12. | 0.2.1 Evaluationstermin
6. Kirchengeschichte vor Ort Spuren lebendigen Glaubens. Kirchengeschichte in unserer Heimat (HS 5. Jgst.) Häberlein Martin; Herbolzheimer Achim |
Ansprechpartner Dr. Hj. Biener |
| 9.12. | 7. Geschichte
anderer Religionen
Entstehung und Ausbreitung des Islam (HS 6. Jgst.) (2 Gruppen) R. 1027 sowie R. 2047 allgemeiner Literaturhinweis Arkoun, Mohammed: Der Islam. Annäherung an eine Religion (1992), Heidelberg: Palmyra, 1999. |
Ansprechpartner Dr. Hj. Biener |
| 16.12. | 8. Rolle der Religion im
europäischen Mittelalter
Die Stadt im hohen/späten Mittelalter / hier Kirche und soziale Fürsorge (HS 6) R. 1027 sowie R. 2047 Gruppe 1: Beck Christian; Heusinger Martin; Michel Heiko Das Werden des mittelalterlichen Europas, darin Heinrich IV. (RS 7) Gruppe 2: Bucher Julia; Dobroschke Nina; Walther Kathrin; Ziener Katrin |
Ansprechpartner Dr. Hj. Biener
/ Dr. Ch. Bühl-Gramer
Aufgabe für die Studierenden: Gruppe 1: Beispiel, das sie nehmen werden, präzisieren und Präsentation für das Seminar ausarbeiten Gruppe 2: Beispiel präzisieren und Präsentation für das Seminar ausarbeiten |
| 23.12. | Biehl-Aufsatz
9. Reformationsgeschichte (RS 7./8. Jgst.) Beck Simone; Krause Johannes; Narr Markus; Wolf Stefanie 0.2.2 Auswertung Evaluation |
Ansprechpartner Dr. Hj. Biener /
Dr. Ch. Bühl-Gramer Aufgabe für die Studierenden: Thema anhand des Realschullehrplans präzisieren und Präsentation für das Seminar ausarbeiten |
| 30.12. | Weihnachtsferien | |
| 6.1.2004 | Feiertag Heilige drei Könige | |
| 13.1. | 10. dunkle Seiten der Kirchengeschichte (HS 7./RS 9. Jgst.) (2 Gruppen) R. 1027 sowie R. 2047 | Ansprechpartner
Dr. Hj. Biener
Aufgaben für die Studierenden: zwei Gruppen bilden, ggfs. zweites Thema angeben, Themen für das Seminar ausarbeiten |
| 20.1. | 11. Religion
in der Neuzeit:
Absolutismus, hier Thema aus Alltagsleben in Bayern im 17. und 18. Jahrhundert (HS 7) Fees Sandra; Lang Christine |
Ansprechpartnerin Dr. Ch. Bühl-Gramer
Aufgabe für die Studierenden: Beispiel, das sie nehmen, präzisieren und Präsentation für das Seminar ausarbeiten |
| 27.1. | 12. Geschichte
in Lebensbildern?
Dühr Barbara; Otto Kathrin |
Ansprechpartner
Dr. Hj. Biener
Aufgabe für die Studierenden: Beispiel, das sie nehmen, präzisieren und Präsentation für das Seminar ausarbeiten |
| 3.2. | ||
| 10.2. | 0.3 Abschluss-Sitzung |
Scheinerwerb bzw. Themen für Hausarbeiten
Scheinerwerb durch Referate und regelmäßige
Anwesenheit
Die Vorbereitungen zu den Themenblöcken
können in Gruppenarbeit erledigt werden (möglichst „gemischte”
Teams). Die Dozenten stehen zur Beratung gerne zur Verfügung. Die
schriftliche Ausarbeitung ist wegen der Scheinvergabe durch verschiedene
Institute und jeweilige Vorgaben jedoch als Einzelleistung vorzunehmen.
Handout zur Anfertigung der schriftlichen Hausarbeiten
1. Formalia
Wissenschaftliche Form (kritische Verarbeitung
von Sekundärliteratur, genaue Belegung von Zitaten, systematische
Belegung verwendeter Literatur in einem Literaturverzeichnis, Rechtschreibung
und Grammatik durch Textprogramm überprüft)
Umfang: 10-12 Seiten Text (ohne Deckblatt,
Inhaltsverzeichnis, Anhang mit Unterrichtsmaterialien, Literaturverzeichnis)
1 ½ Zeilen Abstand, 12 p Schrift
Zum Literaturverzeichnis:
Beispiel für den Nachweis für
eine Monographie:
Hasberg, Wolfgang: Kirchengeschichte in
der Sekundarstufe I, Trier 1994.
(= alphabetisch geordnet: Nachname, Vorname,
Titel des Buches, Ort und Jahr)
Beispiel für den Nachweis eines Aufsatzes
aus einem Sammelwerk:
Biehl Peter: Die geschichtliche Dimension
religiösen Lernens. Anmerkungen zur Kirchengeschichtsdidaktik; in:
Religionsdidaktik, hrsg. v. Christoph Bizer u.a., Neukirchen-Vluyn 2002,
S.135-143.
(= alphabetisch geordnet: Nachname, Vorname,
Titel des Aufsatzes, Herausgeber, Titel des Sammelwerks, Ort, Jahr, Seitenzahlen
des Aufsatzes)
Zur Zitierweise:
Für Fußnoten unten auf der
Textseite müssen nicht zwingend die vollständigen Titel angegeben
werden. Diese stehen im Literaturverzeichnis, so dass in den Fußnoten
Kurztitel genügen.
Beispiele:
Hasberg, Kirchengeschichte, S. x
Biehl, Dimension, S. x
Wenn Sie einen gedanklichen Zusammenhang,
eine längere Passage eines Autors aus einem Buch wiedergeben, vermerken
Sie dies in der Fußnote durch: Vgl. Hasberg, S. x-x
Wenn Sie eine besonders wichtige Passage
wörtlich wiedergeben, wird dieses wörtliche Zitat in Anführungszeichen
gesetzt, das „vgl.“ entfällt dann in der Fußnote.
Abgabe: spätestens der Beginn des
Sommersemesters 2004, lieber noch im laufenden Semester, was bei ausreichend
gründlicher Vorbereitung der Seminarsitzungen nicht so schwierig sein
sollte.
Bitte führen Sie vor Abgabe eine
Rechtschreibkorrektur per Computer durch.
2. Aufbau
Deckblatt: Name, Anschrift, Studiengang,
Semesterzahl; Titel der Lehrveranstaltung; Dozenten; Thema der Hausarbeit
Inhaltsverzeichnis mit Seitenangaben
Text mit Fußnoten
Anhang mit Unterrichtsmaterialien
Literaturverzeichnis
A. Fachwissenschaftlicher Teil
Sachanalyse zum Thema aus historischer
und religions- bzw. kirchengeschichtlicher Sicht unter Einbeziehung bzw.
Nachweis relevanter fachwissenschaftlicher Literatur (jeweils mindestens
zwei Fachautoren)
B: Fachdidaktischer Teil
- Lehrplanbezug
- Didaktisches Potential des Themas:
geschichtsdidaktische Dimension und religionsdidaktische
bzw. -pädagogische Dimension des Themas
- Umsetzungsvorschläge für den
Unterricht:
inhaltliche Schwerpunkte der Stunde/der
Stunden (Lernziele) und Begründung für deren Auswahl; Benennung
der nötigen Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler;
Erläuterung der methodischen Möglichkeiten
und Begründung für die jeweilige methodische Entscheidung unter
Einbeziehung fachdidaktisch relevanter Literatur;
evtl. Anhang mit den vorgestellten Unterrichtsmaterialien
Hinweis
Für die Hausarbeiten werden ausschließlich
Scheine im Bereich Fachdidaktik, jedoch keine EWS-Scheine ausgestellt
| Eingangsseite Hj. Biener | www.ewf.uni-erlangen.de |