
Bonsai Miniatur-Bäume Zum Inhalt:
Was ist ein Bonsai?
Standort
Gießen
Düngen
Ein- und Umtopfen
Drahten
Krankheiten und SchädlingeZurück zu Bonsai![]()
Hemlocktanne ca. 40 cm
( Tsuga heterophylla )
Was ist ein Bonsai?Der Name setzt sich aus zwei Schriftzeichen zusammen. Bon bedeutet Topf oder Schale und Sai Baum oder Pflanze. Ein Bonsai ist also eine Pflanze in einer Schale. Der Miniaturbaum soll einem großen Baum, der in der Natur steht, gleichen. Es ist die Verbindung von künstlerischem Ausdruck, die einen Bonsai von einem Baum, der in einen Topf gepflanzt wurde, unterscheidet. Bonsai ist eine Kunst, die man sich langsam erlernen kann. Es gehört nicht nur das Gießen sondern auch noch viele andere Dinge dazu. Man muß sich Zeit für die Bäume nehmen, zum Pflegen und Gestalten, sowie Düngen, Schneiden, Drahten und Umtopfen.
Nach oben zurückStandortEs gibt Zimmerbonsaisogenannte Indoors, z.B. Birkenfeigen (Ficus), die in warmen Regionen beheimatet sind, und das ganze Jahr über in der Wohnung stehen können. Sie brauchen einen hellen Standort, und können im Sommer in den Garten oder auf die Terrasse gestellt werden.
Freilandbonsai z.B. Kiefern (Pinus) sind, wie der Name schon sagt, das ganze Jahr über im Freien zu Hause. Der Platz eines Freilandbonsai ist im Garten oder auf dem Balkon. Sie sind das ganze Jahr über den Umwelteinflüssen wie Regen, Sonne, Schnee und Wind ausgesetzt, .Nach oben zurückGießenBonsai benötigen wie andere Pflanzen ausreichend Wasser. Der Baum darf niemals völlig austrocknen und es darf sich keine Staunässe bilden, sonst faulen die Wurzeln. Sorgen Sie dafür, daß Ihr Bonsai ständig leicht feucht gehalten wird. Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche, die es herauszufinden gilt. Es gibt Baumarten, die es trockener, und andere die lieber feucht gehalten werden wollen. Gießen Sie die Bäumchen mit einer feinen Brause, sonst schwemmen Sie die Erde aus der Schale. Zum Gießen eignet sich Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser (1-2 Tage). Um Verbrennungen der Blätter zu vermeiden, überbraust man die Pflanze im Sommer nicht bei Mittagshitze, sondern am späten Nachmittag oder am Morgen.
Nach oben zurückDüngenBonsai wachsen in relativ wenig Erde, die entsprechend wenig Nährstoffe enthält. Flüssiger Dünger wirkt schneller, aber es ist schwieriger zu beurteilen, wieviel die Pflanze aufnimmt. Fester Dünger wird in Pulverform, als Granulat oder als kleine Kuchen oder Blöcke angeboten. Bei zu viel Düngen entwickeln sich große Blätter und zu lange Triebe. Der Zeitpunkt und die Menge ist von Baum zu Baum unterschiedlich. Eine junge Pflanze braucht mehr Nährstoffe als eine alte.
Nach oben zurückEin- und UmtopfenJe nach Alter, Baumart und Schalengröße muß der Zeitpunkt zum Umtopfen gewählt werden. Bei schnellwachsenden Bäumen, z.B. Laubbäumen sollten alle 2 Jahre, und bei Nadelgehölze etwa alle 2-5 Jahre umgetopft werden. Lassen Sie die Pflanze vor dem Umtopfen etwas trockener werden, sonst zerstören Sie die ganz feinen Wurzeln die die Pflanze braucht um zuleben. Verwenden Sie eine grobkörnige und wasserdurchlässige Erdmischung. Bei einer falschen Erdmischung bildet sich Staunässe, und es kann zu Wurzelfäulnis kommen. Nach dem Umtopfen dürfen die Bäume keinem Frost mehr ausgesetzt werden. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr.
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DrahtenEs wird angewandt um dem Stamm eine Krümmung oder Ästen eine neue Form zu geben. Der Aluminium- oder Kupferdraht wird spiralförmig um den Stamm oder Ast gewickelt. Es wird immer von unten nach oben und von innen nach außen gedrahtet. Wichtig ist, daß Sie öfter kontrollieren, daß der Draht nicht eingewachsen ist, z.B. bei einer Buche, die eine glatte Rinde hat, sind die Narben ein ganzes Leben zu sehen.
Nach oben zurückKrankheiten und SchädlingeDer beste Schutz gegen Krankheiten ist eine sorgfältige Kontrolle seiner Bäume. Die Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen hat nur dann Erfolg, wenn man den jeweiligen Erreger erkennen kann. Wenn Ihre Pflanze einmal doch erkrankt sein sollte, können sie es mit handelsüblichen Bekämpfungsmitteln behandeln. Wichtig ist die Gebrauchsanweisung. Verwenden sie die angegebenen Mengen, auf keinen Fall stärkere Dosierung.
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