Bericht
Gemeinderatssitzung Gebenbach vom 07.05.2001

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Mit zahlreichen Bauanträgen hatte sich der Gebenbacher Gemeinderat in seiner letzten Sitzung zu befassen. Informationen über den Mobilfunk und die Dorferneuerung waren weitere Tagesordnungspunkte.
Hans-Jürgen Zintl reichte einen Bauantrag zum Umbau  und Sanierung des Zweifamilienhauses an der Irlstr. 22 in Gebenbach ein. Der Gemeinderat genehmigte die Abweichungen vom Bebauungsplan Gebenbach-West, überwiegend im Dachbereich. Einen Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage an der Bahnhofstraße 20 in Gebenbach reichten Sonja und Thomas Bernhardt ein. Das Bauvorhaben wird im Freistellungsverfahren behandelt, die Zufahrt ist über das Nachbargrundstück Flur-Nr. 110 zu sichern. An der Schulstraße 14 in Gebenbach baut Markus Wiesneth ein Zweifamilienhaus. Auch dieses Bauvorhaben wird im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelt, ein Stellplatznachweis ist der Gemeinde nachzureichen. Andrea und Hermann Bartl bauen an ihr bestehendes Wohnhaus in Atzmannsricht 29 einen Balkon an. Der Gemeinderat genehmigte dies einstimmig. Ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garage am Urspringer Weg 14 in Gebenbach plant Elisabeth Kohl. Das Bauvorhaben wird im Freistellungsverfahren behandelt. Am Urspringer Weg 4 in Gebenbach planen Sonja und Gerhard Wisneth den Neubau eines Zweifamilienhauses mit Doppelgarage im Baugebiet Roßteisling. Unter Auflagen wird der Bauantrag im Freistellungsverfahren behandelt.
Bürgermeister Peter Dotzler informierte den Gemeinderat über die neueste Sachlage in Sachen Mobilfunk-Sendeanlagen. Hierzu hatte der Bayer. Gemeindetag zu einer Informationsveranstaltung nach Schwandorf eingeladen. Aufgrund der UMTS-Lizenzvergabe ist in Bayern mit bis zu 9000 neuen Sendeanlagen zu rechnen. Dabei geht der Trend zu immer kleineren Anlagen mit geringerer Leistung und Reichweite, jedoch direkt am Verbraucher, sprich innerhalb von Ortschaften und Wohnanlagen. Diese Anlagen sind wegen Ihrer geringen Höhe (kleiner als 10 m) genehmigungsfrei. Der Anlagenbetreiber benötigt hierzu von der Regulierungsbehörde eine Standortbescheinigung, welche die Einhaltung der Grenzwerte bestätigt. Die Einflussmöglichkeit der Gemeinde ist hier begrenzt. Es ist lediglich im Vorfeld möglich, mit dem Betreiber potentielle Standorte zu sondieren. Die Gemeinde bittet deshalb alle Grundstückeigentümer Kontakte mit Mobilfunkbetreibern wegen neuer Sendeanlagen im Gemeindegebiet zu melden, damit im Vorfeld Kontakt mit dem Betreiber hergestellt werden kann. Eine aktuelle Anfrage von einem Betreiber läuft bereits. Dieser wird in der Gemeinde noch Versuche durchführen und dem Gemeinderat anschließend seine Entscheidung über eine Sendeanlage darlegen.
Die Kirchenverwaltung Gebenbach stellte bei der Gemeinde einen Antrag auf Kostenbeteiligung zur Änderung der Treppenanlage an der Westtreppe. Die Änderung  soll im Rahmen der Dorferneuerung durchgeführt werden und wird Kosten von ca. 10.000 DM verursachen. Nachdem im Vorfeld bereits viele Diskussionen über die Gestaltung geführt wurden und für weitere Dorferneuerungsmaßnahmen ein Einvernehmen mit der Kirche notwendig ist, genehmigte der Gemeinderat mit einer Gegenstimme eine Zuwendung von 50 % bis max. 6.000 DM. Ebenso genehmigte der Gemeinderat den Zuwendungsantrag der Blasmusik Gebenbach zur finanziellen Unterstützung der Orchesterreise nach Südafrika in Höhe von 700 DM. Der Gegenbesuch zur Hoerskool Eldoraigne wird mit 28 Teilnehmern vom 4. bis 19. August stattfinden, dabei wird Blasmusik die Gemeindefarben in Südafrika vertreten. Der Gemeinderat genehmigte noch die Sanierung des Weges zum Sportplatz und die Anschaffung eines Freischneidegerätes für den Bauhof. Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.