Bericht
Gemeinderatssitzung Gebenbach vom 29.11.2001

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Bei einer Sitzung des Gebenbacher Gemeinderates erhielt die neue AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer aus Poppenricht Gelegenheit, sich und ihre Ziele im Rahmen ihrer neuen Tätigkeit vorzustellen. Weitere Themen waren die Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern, die Verordnung zur Reinhaltung öffentlicher Straßen, das Ergebnis der Raumluftmessungen in Schule und Rathaus und die Bekanntgabe der nicht öffentlichen Beschlüsse.
Zum ersten Tagesordnungspunkt konnte Bürgermeister Peter Dotzler von der AOVE GmbH Waltraud Lobenhofer aus Poppenricht begrüßen. Sie ist die Nachfolgerin von Angela Lerzer und übernimmt die Geschäftsführung der AOVE GmbH mit der Geschäftsstelle in Hahnbach. Bei ihrem Vortrag stellte sie die bisherigen Aktivitäten der AOVE vor. Ebenso erläuterte sie die geplanten Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft und legte dem Gremium ihre persönlichen Ziele dar. Anschließend stellte sie sich den kritischen Fragen der Gemeinderäte. So merkte Gemeinderat Wolfgang Kredler an, dass der AOVE der Durchbruch mit einem überzeugendem Projekt fehle. Ebenso müsse die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Aktivitäten für die sieben Gemeinden besser dargelegt werden. Gemeinderat Hermann Zöller regte an, sich auch dem Rat außenstehender Institutionen zu bedienen wie z.B. dem Oberpfälzer Waldverein beim Markieren von Wanderwegen. Die Gemeinderäte Gerhard Kellner und Richard Siegert sprachen die mangelnde Aktivität einiger Arbeitskreise an. Für Gemeinderätin Christine Kredler hat die AOVE auch den Zusammenhalt sowie die Zusammenarbeit der sieben Gemeinden sehr gefördert. Sie führte die Beispiele im Bereich Kultur und Regionalschau an. Sowohl Bürgermeister Peter Dotzler als auch Waltraud Lobenhofer sahen weitere Verbesserungsmöglichkeiten bei der Arbeit in der AOVE. Dies soll zum einen durch eine neue Organisationsstruktur, durch die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes Leader plus und auch durch verstärkte kommunale Zusammenarbeit geschehen. Waltraud Lobenhofer hat sich zudem zum Ziel gesetzt, die AOVE durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit in der Bevölkerung und besseren Einsatz des AOVE-Logos bekannter zu machen.
Im Rahmen der Gesamtfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern forderte der Gemeinderat im Rahmen der EU-Osterweiterung den zügigen Weiterbau der A6 und eine gezielte Stärkung und Förderung der Region. Nach 20 Jahren überarbeitete der Gemeinderat die Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter. Aufgrund der bevorstehenden Wintermonate und der daraus resultierenden Pflichten, wird die Verordnung jedem Haushalt zugestellt. Bürgermeister Peter Dotzler konnte das Ergebnis der Raumluftmessung für Schule und Rathaus bekanntgeben. So lagen die Werte für PCB und den Holzschutzmitteln PCP und DDT sowohl in der Schule als auch im Rathaus zum Teil unter der Nachweisgrenze bzw. sehr deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. So wurde für die Gemeinde kein weiterer Handlungsbedarf festgestellt. Die Raumluftmessungen verursachte Kosten in Höhe von ca. 3.500 DM. Abschließend gab der Bürgermeister die nichtöffentlichen Beschlüsse bekannt, bei denen der Geheimhaltungsgrund weggefallen ist. Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.