Bei einer Sitzung des Gebenbacher Gemeinderates erhielt die neue
AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer aus Poppenricht Gelegenheit,
sich und ihre Ziele im Rahmen ihrer neuen Tätigkeit vorzustellen.
Weitere Themen waren die Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms
Bayern, die Verordnung zur Reinhaltung öffentlicher Straßen,
das Ergebnis der Raumluftmessungen in Schule und Rathaus und die Bekanntgabe
der nicht öffentlichen Beschlüsse.
Zum ersten Tagesordnungspunkt konnte Bürgermeister Peter Dotzler
von der AOVE GmbH Waltraud Lobenhofer aus Poppenricht begrüßen.
Sie ist die Nachfolgerin von Angela Lerzer und übernimmt die Geschäftsführung
der AOVE GmbH mit der Geschäftsstelle in Hahnbach. Bei ihrem Vortrag
stellte sie die bisherigen Aktivitäten der AOVE vor. Ebenso erläuterte
sie die geplanten Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft und legte dem
Gremium ihre persönlichen Ziele dar. Anschließend stellte sie
sich den kritischen Fragen der Gemeinderäte. So merkte Gemeinderat
Wolfgang Kredler an, dass der AOVE der Durchbruch mit einem überzeugendem
Projekt fehle. Ebenso müsse die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Aktivitäten
für die sieben Gemeinden besser dargelegt werden. Gemeinderat Hermann
Zöller regte an, sich auch dem Rat außenstehender Institutionen
zu bedienen wie z.B. dem Oberpfälzer Waldverein beim Markieren von
Wanderwegen. Die Gemeinderäte Gerhard Kellner und Richard Siegert
sprachen die mangelnde Aktivität einiger Arbeitskreise an. Für
Gemeinderätin Christine Kredler hat die AOVE auch den Zusammenhalt
sowie die Zusammenarbeit der sieben Gemeinden sehr gefördert. Sie
führte die Beispiele im Bereich Kultur und Regionalschau an. Sowohl
Bürgermeister Peter Dotzler als auch Waltraud Lobenhofer sahen weitere
Verbesserungsmöglichkeiten bei der Arbeit in der AOVE. Dies soll zum
einen durch eine neue Organisationsstruktur, durch die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes
Leader plus und auch durch verstärkte kommunale Zusammenarbeit geschehen.
Waltraud Lobenhofer hat sich zudem zum Ziel gesetzt, die AOVE durch verstärkte
Öffentlichkeitsarbeit in der Bevölkerung und besseren Einsatz
des AOVE-Logos bekannter zu machen.
Im Rahmen der Gesamtfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms
Bayern forderte der Gemeinderat im Rahmen der EU-Osterweiterung den zügigen
Weiterbau der A6 und eine gezielte Stärkung und Förderung der
Region. Nach 20 Jahren überarbeitete der Gemeinderat die Verordnung
über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen
und die Sicherung der Gehbahnen im Winter. Aufgrund der bevorstehenden
Wintermonate und der daraus resultierenden Pflichten, wird die Verordnung
jedem Haushalt zugestellt. Bürgermeister Peter Dotzler konnte das
Ergebnis der Raumluftmessung für Schule und Rathaus bekanntgeben.
So lagen die Werte für PCB und den Holzschutzmitteln PCP und DDT sowohl
in der Schule als auch im Rathaus zum Teil unter der Nachweisgrenze bzw.
sehr deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. So wurde für die
Gemeinde kein weiterer Handlungsbedarf festgestellt. Die Raumluftmessungen
verursachte Kosten in Höhe von ca. 3.500 DM. Abschließend gab
der Bürgermeister die nichtöffentlichen Beschlüsse bekannt,
bei denen der Geheimhaltungsgrund weggefallen ist. Eine nichtöffentliche
Sitzung schloss sich an.