Mit zahlreichen Bauanträgen, einer Benutzungsordnung für das neue FF-Gerätehaus in Gebenbach und den beginnenden Baumaßnahmen für den 2. Bauabschnitt der Dorferneuerung in Gebenbach befasste sich der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung. Die Bauarbeiten für den 2. Bauabschnitt der Dorferneuerung werden voraussichtlich in der letzten Augustwoche 2003 beginnen.
Bürgermeister Peter Dotzler gab dem Gemeinderat bekannt, dass die DLE Regensburg als Bauträger der Dorferneuerungsmaßname die Arbeiten ausgeschrieben hat und nun eine Vereinbarung über die Kostenbeteiligung mit der Gemeinde zu schließen sei. Als billigster Bieter erwies sich die Fa. Hegner aus Weiden, sie wird mit den Bauarbeiten beauftragt. Der Bürgermeister konnte dem Gremium zwei erfreuliche Sachverhalte mitteilen. Zum Einen lag das Ausschreibungsergebnis um ca. 190.000 EUR günstiger als die Kostenschätzung des Architekten. Aufgrund der noch vorhandenen EU-Mittel konnte die DLE den Fördersatz von 50 auf 65 % erhöhen. Die Baumassnahmen sollen im September 2004 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten der Dorferneuerungsmaßnahmen belaufen sich auf 487.100 EUR, davon hat die Gemeinde einen Anteil von 190.900 EUR zu übernehmen. Gleichzeitig wird die Gemeinde Gebenbach den Kanal in der Schulstraße mit einem Kostenaufwand von ca. 85.000 EUR sanieren, auch hier sind noch Fördermittel zu erwarten.
Der Gemeinderat genehmigte die Bauanträge von Adolf Lindthaler, Gebenbach - Neubau einer Doppelgarage mit Dachgeschossausbau - die Nutzungsänderung Von Elfriede und Karl Amann, Gebenbach - zweitweise Pferdebeweidung auf Grundstück Flur-Nr. 4 - den Bauantrag von Aurelia und Martin Kredler, Gebenbach - Neubau eines Einfamilienwohnhauses auf dem Grundstück Schulstr. 16 - den Bauantrag der Volksbank-Raiffeisenbank Amberg - Sanierung und Umbau des vorhandenen Bankgebäudes in Gebenbach. Der Bauantrag von Wolfgang Obermeier, Gebenbach auf Errichtung einer Dreifachgarage mit Geräteraum wurde vom Gemeinderat zurückgestellt. Aufgrund des Brandschutzes und Nachbarrechtes soll erst eine Vorprüfung stattfinden.
Für den Unterhalt der Fließgewässer beteiligt sich die
Gemeinde mit einer Zuwendung in Höhe von 5.000 EUR, verteilt auf die
drei Ortschaften. Aufgrund der starken Niederschläge im letzten Jahr
entstand an den Bächen teilweise hoher Reparaturbedarf. So schilderte
Gemeinderat Andreas Wendl, Vorsitzender der Flurbereinigungsgenossenschaft
Gebenbach, dass alleine die Reparaturarbeiten am Gebenbach Kosten in Höhe
von 3.900 EUR verursacht hätten. Maßnahmen am Kainsbach bei
Kainsricht und in Atzmannsricht am Rutenbach sind noch auszuführen.
Der Gemeinderat verabschiedete eine Benutzungsordnung zur Regelung der
außerdienstlichen Nutzung der Aufenthaltsräume im Feuerwehr-Gerätehaus
in Gebenbach. Dabei waren sich die Räte einig, dass mit der Nutzung
des Gerätehauses keine Konkurrenz zur örtlichen Gastronomie aufgebaut
werden dürfe. Ebenso müssten anfallende Bewirtschaftungskosten
wie Heizung, Wasser oder Strom auch wieder erwirtschaftet werden. Eine
nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.