Bericht
Gemeinderatssitzung Gebenbach vom 27.05.2004

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Bauanträge, die Änderung des Bebauungsplanes Kainsricht-West, ein Planentwurf zur Sanierung des Rathauses, der zweite Bauabschnitt zur Dorferneuerung Gebenbach, die Änderung der Entwässerungssatzung und Beschaffungen für die Feuerwehr waren die Themen bei der letzten Sitzung des Gebenbacher Gemeinderates. Aufgrund von Unstimmigkeiten wurde nochmals der Straßenquerschnitt für das Baugebiet Kainsricht-West festgelegt.

Bürgermeister Peter Dotzler erläuterte, dass im bisherigen Bebauungsplan der Regelquerschnitt der Straßen inkl. Randstreifen bei 6,50 m liegt. Um die Erschließungskosten günstiger zu gestalten und ausreichenden Straßenraum zur Verfügung zu haben einigte sich das Gremium auf eine Straßenbreite von 5 m mit einem Randstreifen von 0,5 m entlang der erschlossenen Parzellen. An die Erschließungsstraße in Richtung Norden wird ein Seitenstreifen von 1,50 m in Schotterrasen angelegt.

Architekt Josef Biehler stellte den Gemeinderäten einen Planentwurf zur Sanierung des Rathauses vor. Der Entwurf sieht eine komplette Außendämmung vor, die Erneuerung von Fenster und Außentüren, eine Balkonüberdachung über die Kellertreppe und den Wohnungseingang. Ferner sollen Räumlichkeiten im Dachgeschoss über ein erweitertes Treppenhaus und einen Kniestock erschlossen werden. Die Dacheindeckung ist ebenso zu sanieren und zu isolieren. Als Zeichen der Innovation soll am Südgiebel des Rathauses eine Solaranlage angebracht werden. Die Kosten für diese Sanierung wurden von Architekt Biehler auf ca. 116.000 EUR geschätzt. Bürgermeister Peter Dotzler konnte berichten, dass eine Förderung über die Dorferneuerung in Aussicht gestellt wurde. Hierzu muss der DLE ein Entwurf des  Sanierungskonzeptes zugeschickt werden. Die Räte äußerten Bedenken über die Zunahme der Gebäudehöhe durch einen Kniestock und wünschten sich vor einer Entscheidung eine Rücksprache mit der DLE über diese Planung. Ebenso sollte vorher ein Konzept zur Sanierung der Heizung erarbeitet werden, um es in die Sanierung mit einfließen zu lassen. So stellte der Gemeinderat das Sanierungskonzept zunächst zurück.

Aufgrund der Insolvenz der bauausführenden Firma Hegner, welche für die Ausführung des 2. Bauabschnittes zur Dorferneuerung beauftragt war, fand eine Besprechung bei der DLE in Regensburg statt. Hier wurde empfohlen, die erteilten Aufträge zu kündigen. Ebenso wird mit dem in der Ausschreibung nächst günstigsten Bieter verhandelt, ob dieser in den Auftrag einsteigen werde. So beschloss der Gemeinderat, den Auftrag für die Kanalsanierung in der Schulstraße ebenso zu kündigen und sich bei der Vergabe an den Vorschlag der Teilnehmergemeinschaft anzuhängen.

Für den Landkreis-Wettbewerb "Unser Dorfplatz - grünes und kulturelles Zentrum" wird die Ortschaft Kainsricht gemeldet. Für die FFW Atzmannsricht wurden vom Gemeinderat die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen wie Schutzanzüge, B-Schläuche und andere Gegenstände im Wert von ca. 2.000 EUR genehmigt. Eine Änderung der Rechtsprechung machte die Anpassung der Entwässerungssatzung und der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung notwendig. Der Gemeinderat genehmigte diese Änderungen einstimmig.

Die Bauanträge von Wolfgang Obermeier, Gebenbach, auf Errichtung einer Doppelgagrage an derFlurstraße und von Josef Obermeier, Gebenbach, auf Erweiterung des Rinderstalles wurden vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Eine nichtöffentliche Sitzung schloss sich an.