Große Fortschritte machen derzeit die Baumaßnahmen
zur Hochwasserfreilegung in Schmidmühlen. Drei Einzelmaßnahmen
werden derzeit durch die Bau ausführende Firma Steininger
aus Neunburg vorm Wald ausgeführt: 1. Bau der Hochwasserschutzmauer
im Bereich des Zieglerweges; 2. Bau der Sohlrampe im Bereich des Vilsufers
und 3. Bau der Flutmulde.
Mit Hochdruck wird am Bau der Hochwasserschutzmauer
im Bereich des Zieglerweges gearbeitet. In den Zieglerweg wurde mittlerweile
der Kanal eingebaut, die Wasserleitung und die Beleuchtung erneuert. Der
untere Bereich des Zieglerweges wurde bereits asphaltiert. Ziel ist es
auch bei diesem Bauabschnitt, so Diplomingenieur Bernd Georgi vom Wasserwirtschaftsamt,
die Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.
Mit der Teilasphaltierung wurde zumindest in diesem Bereich die Staubbelastung
minimiert. Die Hochwasserschutzmauer wird in hier unter einem Meter liegen,
im oberen Bereich (etwa in Höhe der beiden abgerissenen Wohnhäusern)
etwas über einem Meter. Zurzeit werden im zukünftigen Mauerbereich
die Fundamente betoniert und die Bewährung eingebaut. Erst wenn diese
Arbeiten abgeschlossen sind, kann die Straßenfertigstellung fortgesetzt
werden
Im Bereich der zukünftigen Flutmulde hat der
Humusabtrag begonnen. Der abgebaggerte Mutterboden
wird auf der Baustelle gelagert (dieser bildet keinen Damm) und später
wieder verwendet. Das nicht mehr benötigte Erdreich wird abtransportiert.
Insgesamt wird die stolze Menge von 25.000 Kubikmeter Erdreich abgetragen.
Die Hauptarbeit wird jedoch momentan direkt im Uferbereiches
der Vils geleistet. Dort wird bei der zukünftigen Hammerbacheinmündung
die Sohlrampe gebaut.Die Sohlrampe
soll im Falle eines starken Hochwassers verhindern, dass der Uferbereich
abgeschwemmt wird. Der Bau dieser Uferbefestigung geschieht wiederum in
drei Abschnitten. Zunächst wird das Erdreich abgetragen. Dann wird
der Uferbereichmit Steinen aufgefüllt
und so der Uferstreifen stabilisiert.Schließlich
wird der Abschnittwieder mit Erdreich
abgedeckt, so dass man von den Steinen nichts mehr sehen wird. Die Arbeiten
des zweiten Bauabschnittes 2004 werden noch bis Ende des Jahres dauern.
Dies ist jedoch auch im besonderen Maße vom Wetter abhängig,
wie Diplomingenieur Bernd Georgi vor Ort erklärte. Bisher läuft
alles planmäßig. Auch die Zusammenarbeit mit den Firmen, den
Behörden und die Abwicklung der finanziellen Fördermaßnahmen
auf Bezirksebene geht tadellos vonstatten.
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Hauptarbeit an der Sohlrampe. Zu erkennen die drei
Abschnitte:
Links der Erdabtrag – Mitte mit Bagger die Verfüllung
mit den stabilisierenden Steinen und rechts auf Bild nach Fertigstellung
der wieder mit Erdreich aufgefüllte Uferbereich
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Bis zu einem Meter wird das Erdreich im Bereich
der zukünftigen Flutmulde abgetragen. Insgesamt werden es 25.000 Kubikmeter
sein.
Im Hintergrund die Siedlung am Zieglerweg.
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Im unmittelbaren Bereich wird das Ufer abgeflacht,
um bei Hochwasser einen ungehinderten Wassereinfluss in die Vils zu gewährleisten.
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