Die Hochwasserfreilegung Schmidmühlen
Baustellenbericht vom
Juli 2005
(Mittelbayerische Zeitung vom 02.07.2005 / Amberger Zeitung vom 08.07.2005)
Rund
sechs Wochen wird jetzt beim dritten Bauabschnittzur
Hochwasserfreilegung in Schmidmühlen gearbeitet. Der Schwerpunkt der
Baumaßnahme liegt immer noch im Bereich der Hammerbrücke. Dort
werden zwei Bauwerke errichtet: ein Klappenwehr und ein Hochwasserverschluss.
In den letzten beiden Wochen wurde auch mit dem Bau der Hochwasserschutzmauer
begonnen. Die Bauwerke nehmen allmählich erkennbare Konturen an. So
wurde beim Klappenwehr bereits eine Seitenmauer betoniert. Er ist bereits
ausgeschalt und gut zu erkennen. Das Klappenwehr – es ersetzt dann in Zukunft
die kleine„Schütze“ - hat
zukünftig die Aufgabe, den Wasserspiegel für die Wasserkraftanlagen
zu gewährleisten. Durch dieses Klappenwehr wird dann auch der Hammerbach
fließen. Zur Straßenseite hin ist beim Klappenwehrbereits
ein Teil der Hochwasserschutzmauer eingeschalt. Eine Öffnung in der
Mauer wird künftig als Zugang zur Flutmulde dienen. Dieses Stück
wird in nächster Zeit betoniert. Gute Fortschritte macht auch der
Bau des Hochwasserverschlusses. Hier ragt das Bauwerk schon deutlich über
das künftige Ufer. Zu erkennen sindschon
die künftigen Durchflussöffnungen der Lauterach durch das Verschlussbauwerk
zu den Wasserkraftwerken.Der Wasserzufluss
zu den Wasserkraftwerken bleibt wie im bisher. Im Falle eines Hochwassers
kann der Wasserzufluss teilweise oder auch ganz unterbrochen werden. Mit
dieser Maßnahme soll der Ortvor
Überflutung geschützt werden. Das Hochwasser wird dann in die
Flutmulden umgeleitet. Die Regulierung des Klappenwehrs wird automatisch
erfolgen. Der Hochwasserverschluss wird von Hand bedient.
Begonnen
wurde ebenfalls mit dem Bau der Hochwasserschutzmauer -hier
wird zur Zeit am Fundament gearbeitet. Als Vorlauf wurden Bohrpfähle
in den felsigen Untergrund getrieben, so dass das zukünftige Schutzmauerwerk
die nötige Verbindung mit dem Untergrund haben wird.
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Das
künftige Klappenwehr ist schon in seinem Grundriss zu erkennen
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Der
Hochwasserverschluss mit den beiden Durchflussöffnungen
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Mit
dem Bau der Hochwasserschutzmauern wurde begonnen
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