Die Hochwasserfreilegung Schmidmühlen;
Abschluss des 3. Bauabschnittes am 21.12.2005

(Mittelbayerische Zeitung vom 24.12.2005, Amberger Zeitung vom 27.12.2005)

von Josef Popp
 

Der Hochwasserschutz für den Markt Schmidmühlen wurde in diesem Jahr wieder ein gutes Stück vorangebracht. Mit einer kleinen Feier wurde der dritte Bauabschnitt nun offiziell abgeschlossen. Zugleich wurde der Verbindungsweg von der Hammerstraße zum Zieglerweg offiziell freigegeben.

Bürgermeister Peter Braun konnte neben vielen Bürgern auch zahlreiche Gäste willkommen heißen.

So galt sein besonderer Gruß den Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Amberg – Weiden mit Baudirektor Karl Roth, Dr. Hans Weiß und Bernd Georgi. Von den Planungsbüros begrüßte der Bürgermeister den Architekten Günter Naumann sowie die Diplomingenieure Alfred Weiß und Hans Böckl vom Ingenieurbüro Weiß und Partner. Die mit dem Bau beauftragten Firmen waren mit Anton Steininger sen. Markus Seebauer und Franz Weigl von der Baufirma Steininger sowie Josef Beer von der Transportfirma Schaumberger und Stöckl vertreten.
Bürgermeister Peter Braun lobte die gute Arbeit des Wasserwirtschaftsamtes, der Fachfirmen und der Planungsbüros. Sein Dank galt vor allem auch den Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamtes, die mittlerweile in Schmidmühlen eine zweite Heimat gefunden haben. Gerade in letzter Zeit habe er vor allem mit ehemaligen Schmidmühlenern eine gute Resonanz auf die Gestaltung der Anlagen gefunden. Dieses Lob ging vor allem an Architekten Günter Naumann, der für den städteplanerischen Aspekt der Hochwasserfreilegung zuständig war. Sämtliche Bauwerke und vor allem die Gestaltung der Bachläufe sind neben dem Hochwasserschutz vor allem auch ein Gewinn für den Ortsteil und für ganz Schmidmühlen.
Dies bescheinigte auch der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Amberg – Weiden, Baudirektor Karl Roth. Er attestierte seinen Mitarbeitern sowie allen Firmen ausgezeichnete Arbeit. Baudirektor Roth ging auch kurz auf die Finanzierung ein. So kommt ein Großteil der Gelder aus dem Topf der Europäischen Union und vor allem auch vom Bezirk Oberpfalz. Ohne diese gute Finanzierung wäre diese Maßnahme so nicht möglich gewesen.

Diplomingenieur Bernd Georgi stellte kurz die Baumaßnahmen des dritten Bauabschnittes vor. Viel geschehen ist in den letzten Monaten bei den Bauarbeiten zur Hochwasserfreilegung. So wurden die Hochwasserschutzmauern vervollständigt. An beiden Lauteracharmen wurden je ein Hochwasserverschluss gebaut. Im Bereich der Hohenburger Straße wurde mit dem Schutzdamm begonnen, die neue Zufahrt zum Sportheim ist fast fertig.

Das Klappenwehr mit dem Umgehungsbach im Bereich der Hammerstarße wurde fertiggestellt und ist ebenfalls schon betriebsbereit. Eine Erleichterung für die Anwohner des Zieglerweges ist sicher auch die Fertigstellung des Verbindungsweges zur Hammerstraße. Dieser wurde ebenfalls fertiggestellt.
Mit dem symbolischen Zerschneiden eines Bandes wurde der Weg offiziell freigegeben.

 
 
Symbolisch mit dem Durchschneiden eines Bandes wurde der Verbindungsweg Zieglerweg – Hammerstraße freigegeben
Vlnr: Bürgermeister Peter Braun, Dipl. Ing Bern Georgi, Baudirektor Karl Roth, Dr. Hans Weiß , Schachtmeister Franz Weigl
Die ersten „Brückengucker“ des Überweges über die Lauterach beim Klappenwehr
Schmidmühlen ist um einen kleinen Steg (über den Umgehungsbach) reicher – der wurde gleich getestet

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