Die Hochwasserfreilegung Schmidmühlen;
Brücken werden zurückgebaut
von Josef Popp
(vom 04.09.2007)
Der bevorstehende Abschluss der
Hochwasserfreilegung in Schmidmühlen wird nicht nur durch sukzessive abrückende
schwere Baufahrzeuge sichtbar, sondern in nächster Zeit durch den Rückbau der
Behelfsbrücken über die Lauterachinsel.
Diese wurden in den letzten vier Jahren auch
gerne als Abkürzung und als Zufahrt zu landwirtschaftlichen Flächen genutzt.
Mitte des Monats, so informierte Bauingenieur Bernd Georgi vom
Wasserwirtschaftsamt vor Ort, spätestens jedoch Ende des Monats werden die
beiden Brücken zurückgebaut. Diese waren baulich nur auf die Dauer der
Baumaßnahme ausgelegt, so dass eine weitere Nutzung dieser Brücken – wie
oftmals gewünscht - in den nächsten Jahren nicht möglich wäre.
Die beiden Behelfsbrücken werden so
abgebaut, dass kein Material durch den Ortskern transportiert werden muss.

(vom
10.10.2007)
Der
Abschluss der Bauarbeiten zur Hochwasserfreilegung nimmt nun endgültig auch
sichtbare Formen an. Als letzten Abschnitt für dieses Jahr hat eine Fachfirma
damit begonnen, die beiden Behelfsbrücken im oberen Abschnitt abzubauen.
Mit dem
Abbruchbeginn ist ab sofort auch keine Zufahrt über die Lauterach zum
Lauterachtalweg und zur Dr. Pfab – Straße mehr möglich.

(vom 19.11.2007)
Nachdem die beiden Behelfsbrücken über die
Lauterach rund fünf Jahre ihren Dienst geleistet haben, ist nun auch ihre Zeit
zu Ende gegangen. Eine Spezialfirma baute die beiden Brücken über die Lauterach
ab.

Damit ist auch ein wichtiges Kapitel der
Heimatgeschichte zu Ende gegangen, nämlich die Hochwasserfreilegung. Auch wenn
man die derzeit laufenden Arbeiten nicht sieht, so Diplomingenieur Bernd
Georgi, wird noch intensiv gearbeitet: Das Millionenprojekt wird jetzt verwaltungstechnisch
beim Wasserwirtschaftsamt Weiden – Amberg aufgearbeitet. Ebenso wird die
Technik in den Anlagen jetzt noch auf Herz und Nieren geprüft. In Vorbereitung
ist auch noch der abschließende Hochwasserschutzplan, in den auch der Katastrophenschutz
und hier in erster Linie die FFW Schmidmühlen eingebunden werden. Das dafür
vorgesehene Einsatzfahrzeug für die FFW (Mehrzweckfahrzeug) wurde im
vergangenen Jahr angeschafft.
Noch einmal werden im kommenden Jahr für rund eine Woche Arbeiter anrücken, dann werden etwa im April (je nach Wetter) die vorgesehenen Pflanzungen an Bäumen und Sträuchern vorgenommen. Die beiden Brücken wurden von vornherein nur für den Baubetrieb gebaut. Etwa 100 000 Tonnen Material wurden in den letzten Jahren an- oder abtransportiert, schätzt Dipl. Ing. Bernd Georgi. Somit wurde der Ort und auch die Anwohner im Ortszentrum gut entlastet. Kurz vor Weihnachten soll der letzte Bauabschnitt noch offiziell abgeschlossen werden.