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Karl IV. baute die Wege nach Frankfurt aus

 

Verlauf der Landbrücke Karl IV. in Franken auch „Via Regia- Hohe Straße“ genannt, von Nürnberg über Würzburg, Aschaffenburg, Hanau nach Frankfurt am Main

                         

Wie bei der „Goldenen Straße“ kommt es zu steten Veränderungen im Verlauf:

 

Seit dem Jahre 1358 festigt Karl IV. den Brückenschlag westlich von Nürnberg aus. Er nutzt dabei bereits bestehende und bedeutende Verkehrswege. So die Routenführung von Nürnberg über Windsheim, Aub, Tauberbischofsheim, durch das Bibartal nach Rothenburg, und von da ab tauberabwärts.

       

       

 

 

 

 

Route z. T. identisch der

Via Carolina Prag- Paris

 

Nürnberg                                                       Eger -  Cheb

Cadolzburg                                                    Marktredwitz

Vinsberg                                                        Neustadt am Kulm

Rothenburg o. T.                                           Speinshardt

Archshofen                                                    Eschenbach

Mergentheim                                                Auerbach i.d.Opf.

Kreuzwertheim                                              Plech

Wertheim (südl. d.Mains)                             Rothenberg / Schnaittach

Stadtprozelten                                               Erlangen

Babenhausen                                                Münchaurach

Frankfurt a. M.                                            Emskirchen       

                                                                      Wilhelmsdorf                   

                                          Neustadt a.d.Aisch

                                         Marktbibart                                 

Unterlaimbach

Altmannshausen

Hellmitzheim

 

Markt Einersheim

Iphofen

Mainbernheim

Sickershausen

Kitzingen

Biebelrieth

Würzburg-Heidingsfeld

Würzburg

 

Bild:Torschild Markt Einersheim 

                                      Eine nördliche und Hauptstrecke verlief ab Würzburg-Heidingsfeld über:

  

                                                                                       

                Homburg am Main

                Kreuzwertheim  (nördl. des Mains)

                Aschaffenburg

                Seligenstadt (Hessen)

                                                                                        Hanau        

                            Frankfurt-Sachsenhausen

                            Frankfurt a. Main

 

 

Der Ankauf von Städten, Märkten, Burgen, Schlössern sichert die Geleitstrecke in ihrem Hauptbestandteil ab Neustadt a.d. Aisch. Am Main entlang verläuft, von Eger her kommend, ein weiterer Weg über Ebrach und das damals böhmische Prichsenstadt. Von Wertheim aus setzt sich ab 1372 nur ein Zweig der Verbindungswege durch; es ist die Route über Hanau. Dieses Netz an Stützpunkten zeigt Karl IV. als einen vortrefflichen Meister der politischen Kunst.

Die Wege von Nürnberg nach Frankfurt sind äußerst vielfälig und haben sich stets verändert. Südlichster Punkt war auf diesen Wegen Rothenburg o. Tauber. Oder der Weg von Eger über Kulmbach, entlang des Mains nach Bamberg, der Stadt Schweinfurt (nördlichster Punkt), hin nach Würzburg-Heidingsfeld, Homburg, Frankfurt. Zwischen der südl. und dem nördl. Wegstrecke liegen vier Routen; z. T. noch zusätzlich verzweigt.

 

Text/Bild /Repro:Historische Postkarte Nürnberg:R. Christoph  Quelle: Die politische Landbrücke Karl IV. von Prag nach Frankfurt am Main nach einem Entwurf von

                Hanns Hubert Hofmann, 1963

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