Deutsch-tschechischer Jakobsweg „Grenzüberschreitend pilgern auf der Goldenen Straße von Prag und Nürnberg“

Etappe (A) von Prag bis Rokycany b. Pilsen vom 28. April – 6. Mai  2018

 Anmeldung bis 25. Februar 2018

Wir stellen vor: Alle Etappen des Jakobsweges von Prag über Pilsen Tachov/ Bärnau ,Neustadt an der Waldnaab bis Nürnberg sind erfolgreich "bepilgert" worden.

Vor genau 650 Jahren sind die ersten Händler und Kaufleute auf der Goldenen Straße zwischen Prag und Nürnberg unterwegs gewesen. Wann Pilger diese Route erstmals nutzten, wissen wir nicht. Wir treffen immer wieder auf Spuren des Austauschs zwischen Böhmen und Neuböhmen in früheren Zeiten, so z.B. grüßt uns auch in Neuböhmen immer wieder der Brückenheilige St. Nepomuk. Im letzten Jahrhundert kamen viele Vertriebene aus dem Sudetenland und haben auf dieser Seite der Grenze eine neue Heimat gefunden. Wir werden unterwegs sein in der hügeligen und sehr waldigen Landschaft der Oberpfalz und  die Hersbrucker Schweiz, Franken und schließlich Nürnberg erreichen. Auf dem Weg werden Zeiten der Stille mit spirituellen Impulsen abwechseln; wir werden die Natur genießen, aber auch Zeit haben für Geschichte und Geschichten aus der Region, für Gott und die Welt …

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1.Etappe: Prag  - Pilsen

Etappe (A) von Prag bis Rokycany b. Pilsen vom 28. April – 6. Mai  2018

 Anmeldung bis 25. Februar 2018

Es ist möglich, den Weg direkt im Anschluss fortzusetzen: über Stribro/Mies, Kloster Kladruby/Kladrau bis Bor/Haid (s. Etappe B). Die Etappen C und D bis Nürnberg sind für Herbst 18 geplant.

 Grundgedanke: Der Jakobsweg - historisch, spirituell und Begegnungen suchend

Wenn Sie hier nur Pilgerinnen sehen, heißt es nicht, dass keine Männer mitgehen dürfen.

Weitere Informationen:    Dorith Müller    e-mail:  dorith(dot)mueller(at)web(dot)de                    

 Schriftliche Anmeldung bis 25. 02. 2018  an:

Kath. Kreisbildungswerk Bad Tölz-Wolfratshausen e.V,  Salzstr. 1, 83646 Bad Tölz

Kontakt:     Tel. 08041-6090  oder   e-mail  info(at)kbw-toelz(dot)de

Reiseveranstalter im Sinne des BGB ist Lingua & Cultura Tours oHG,

Karolingerstr. 10, 55130 Mainz, info(at)linguacultura(dot)de, Tel. 06131 986345

Mit freundlicher Unterstützung durch Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Cham e.V. Verein “ Via Carolina-Goldene Straße” und KEB Kreis Neustadt/Waldnaab und Stadt Weiden e.V.  

 

Diese Route des Jakobsweges in Böhmen ist noch wenig bekannt. Im Mittelalter nutzten die Pilger aus Sicherheitsgründen gerne die bestehenden Handelswege; man kann davon ausgehen, daß dies auch in Böhmen so war und sie auf der Goldenen Straße, der via regia Karl IV. (heute Cia Carolina) in Richtung Santiago zogen. 

In Prag lassen wir uns zunächst einstimmen auf Geschichte und aktuelle Situation in Tschechien bevor wir zu unserer Pilgerwanderung aufbrechen: in 6 Tagesetappen (mit Etappenlängen zwischen ca. 10 und 24 km) laufen wir die Strecke von Prag bis Rokycany bei Pilsen. Erforderlich ist die entsprechende Ausrüstung (Rucksack, Wanderstiefel) sowie Wandererfahrung und gute Kondition. Den eigenen Rucksack trägt jeder selbst; ein Gepäcktransport ist nicht vorgesehen.  Abends werden wir uns in gemütlicher Runde mit  tschechischen Gesprächspartnern treffen.

Anreise nach Prag Individuelle Anreise nach Prag Hbf. Bezug der Zimmer im Gästehaus des Benediktinerinnenklosters auf dem Weißen Berg  (zwei Übernachtungen).  Führung im Klosterareal. Abendessen in der Nähe des Klosters Strahov. Abendspaziergang auf die Prager Burg Hradschin.2. Tag: Prag – die Goldene Stadt am Sonntag, Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst,  Stadtrundgang inkl. Besuch der Jakobskirche.. 

Unterkunft: Bila Hora Kloster am Weißen Berg

1. Etappe Prag Orech – Karlstein (ca. 20 km, Gehzeit ca. 7 Std.)

Nach einer kurzen Fahrt zum Ausgangspunkt brechen wir in Prag Orech zu unserer ersten Tagesetappe auf -  vorbei an kleinen Dörfern, durch Wald und über Felder erreichen wir eine Hochfläche ( mit Blick auf das Tal der Berounka) und am späten Nachmittag Karlstein. Übernachtung in Karlstein.

      

Fotos St. Jakob Stodulky (=Kleine Scheune) und  Berounka Tal

2. Etappe Karlstein – Beroun (ca. 14 km, Gehzeit ca. 6 Std.) 

Vorbei an der Burg Karlstein machen wir uns auf den  Weg, der durch den romantischen Naturpark im Böhmischen Karst führt, entlang an kleinen Bächen und vorbei an Wasserfällen, weiter durch Buchen- und Eichenwald  bis zur malerisch unter Felsen gelegenen Wallfahrtskirche Svaty Jan pod Skalou (mit Besichtigung). Tagesziel ist  Beroun, die ehemalige böhmische Königstadt aus dem 13. Jahrh.

 

Burg Karlstein- Burg Karl IV. eine der schönsten Burgen Eurpoas

3. Etappe Beroun – Zebrak  (ca. 24 km, Gehzeit ca. 8 Std.)

Außerhalb von Beroun geht es auf einem schmalen Waldweg stetig bergan; oben belohnt uns ein herrlicher Blick auf die hügelige Umgebung und  den malerisch gelegenen Ort  Hudlice   Von dort gemütlich bergauf und bergab durch das Landschaftsschutzgebiet Krivoklatsko,  vorbei an einem Felsen-Naturdenkmal erreichen wir am späten Nachmittag die Burganlage Tocnik (erbaut von Wenzel IV.,  Sohn Kaiser Karls IV) und schließlich unser Tagesziel Zebrak, wo uns das Hotel im früheren Haus zum Goldenen Stern aus dem 14. Jahrh. erwartet. 

St.Jakob Beroun und Denkmal des Hl. Jakobus

Außerhalb von Beroun geht es auf einem schmalen Waldweg stetig bergan; oben belohnt uns ein herrlicher Blick auf die hügelige Umgebung und  den malerisch gelegenen Ort  Hudlice   Gemütlich bergauf und bergab durch das Landschaftsschutzgebiet Krivoklatsko und vorbei an einem Felsen-Naturdenkmal erreichen wir Hredle mit schmuckem Dorfteich und Hofeinfahrten mit Sonnentoren. Übernachtung in Zebrak (unser Hotel ist in einem Gebäude aus dem  14. Jahrh. untergebracht).

4. Etappe Zebrak – Zbiroh  (ca. 15 km, Gehzeit ca. 5 Std.)

Mit Blick auf die Ruine Zebrak geht es am heutigen Tag weiter nach Zbiroh und dort hinauf zum Schloß: wir werden die historischen Räume, die Kapelle besichtigen und auf den Spuren von Jugendstilkünstler Alfons Mucha wandeln, der hier die Bilderreihe des slawischen Epos malte. Übernachtung im Schlosshotel. 

Schloss Zbiroh, hier malte Mucha ( Angehöriger der Freimauerer Loge) sein monumentales Werk, den slawischen Epos

5. Etappe Zbiroh – Myto (ca. 10 km, Gehzeit ca. 4 Std.)

Wir verlassen das Schloß und gelangen auf herrlichen Waldwegen zur Kapelle St. Prokop, von wo aus wir schon unser Tagesziel Myto/Mautdorf sehen können. Hier haben wir Zeit, das kleine, aber sehr interessante Heimatmuseum zu besuchen und ggf. auch St. Stephan, das etwas außerhalb des Ortes liegt. Übernachtung in Myto.

Blick zurück von der Burg Zebrak zum Böhmischen Karst hoch oben Burg Tocnik

 

6. Etappe Myto – Rokycany (ca. 17 km, Gehzeit ca. 6 Std.)

Heute erwartet uns eine  Etappe mit zwei Anstiegen (jeweils ca. 300 Höhenmeter). Ein wunderschöner Weg durch den Wald führt über das sagenumwobene Zdar-Felsmassiv (629 m). Mit Blick auf Rokycany geht es auf einem angenehmen Feldweg in Richtung Stadt. Übernachtung in Rokycany.

 

Rokycany das Bild ließ Kurfürst Ottheinrich von Neunburg a. d. Donau malen und die romanische Rotunde in Alt Pilsen Stary Plzenec

letzter Tag Rückfahrt nach München Zeit zur freien Verfügung und individuelle Rückreise mit der Bahn über Pilsen .Oder: Transfer nach Pilsen und Fortsetzung des Wegs bis Bor/Haid (siehe Etappe (B).  Anmeldung bis 25. Februar 2018

Leistungen und Preis (Änderungen vorbehalten): Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

- 8 Übernachtungen im Doppelzimmer (Zimmer mit Du/WC) in Hotels, Pensionen oder Gästehäusern mit Frühstück; 5 x Abendessen

- Karten für ÖPNV in Prag

- Stadtführung Prag, Führungen im Kloster am Weißen Berg und auf Schloß Zbiroh, Besichtigung Hl. Johannes unter den Felsen

- Spirituelle Gestaltung der Tagesetappen

- Reise-/Pilgerbegleitung: Dr. Dorith Müller , N.N. 

Nicht im Preis enthalten sind:

-  Individuelle Anreise nach Prag und Rückreise ab Rokycany (es besteht die Möglichkeit zur Absprache der gemeinsamen Nutzung eines Gruppentarifs für die Bahnfahrt) 

-  Mittagessen, 3 x Abendessen

-  sonstige Kosten des täglichen Bedarfs, sonstige Eintrittsgelder, Trinkgelder

-  Reiseversicherungen (Abschluß über Lingua & Cultura mit der Anmeldung ist möglich, siehe Anmeldeformular)

Gruppengröße:

Mindestens 10, maximal 15 Personen 

Preis:

Reisepreis pro Person im Doppelzimmer:                                           550 Euro

Zuschlag Einzelzimmer (stehen begrenzt zur Verfügung,

Vergabe erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung):                         100 Euro

Weitere Informationen:    Dorith Müller    e-mail:  dorith(dot)mueller(at)web(dot)de                    

Schriftliche Anmeldung bis 25. 02. 2018 (Anmeldeformular bitte anfordern) bei/ an:

 Kath. Kreisbildungswerk Bad Tölz-Wolfratshausen e.V,  Salzstr. 1, 83646 Bad Tölz

Kontakt:     Tel. 08041-6090  oder   e-mail  info(at)kbw-toelz(dot)de

Reiseveranstalter im Sinne des BGB ist Lingua & Cultura Tours oHG,

Karolingerstr. 10, 55130 Mainz, info(at)linguacultura(dot)de, Tel. 06131 986345

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 Pilsen

 Etappe B von Pilsen bis Bor/Haid   06. bis 10. Mai 2018

 Schriftliche Anmeldung bis 25. Februar 2018 ( Anmeldeformular bitte anfordern) an: 

Kath. Kreisbildungswerk Bad Tölz-Wolfratshausen e.V.

in Zusammenarbeit mit Lingua & Cultura Tours, Mainz als Reiseveranstalter

 „Pilgern auf der Goldenen Straße von Prag nach Nürnberg“
 

Wir möchten Sie einladen, auf dieser kurzen, aber sehr abwechslungsreichen Etappe einen Eindruck von unserem Nachbarland jenseits der größeren Städte zu bekommen: neben Pilsen werden wir die alte Silberbergwerksstadt Stribro/Mies sowie Bor/Haid - bekannt durch die Haider Thesen - kennenlernen. Auf dem Weg wollen wir einzelne Aspekte der böhmischen Geschichte – die sowohl Höhen als auch Tiefen kennt – beleuchten; 100 Jahre Tschechische Republik im Jahr 2018 gibt dazu gute  Gelegenheit. Daneben wird es aber auch viel Raum für Natur und Stille, für spirituelle Impulse sowie für Gespräche geben.

Diese Pilgerwanderung eignet sich insbesondere als Verlängerung der Pilgeretappe A (siehe separates Programm) sowie als „Schnuppermöglichkeit“ für diejenigen, die Tschechien erstmals kennenlernen oder nicht eine ganze Woche, sondern nur ein paar Tage unterwegs sein wollen. Wir übernachten in guten Hotels; die Transfers dorthin erfolgen durch Taxis – dadurch ist es möglich, die tägliche Etappenlänge jeweils nach den Bedürfnissen der Gruppe flexibel zu gestalten.

Geplanter Reiseverlauf

Die Anreise nach Pilsen erfolgt individuell. Nach einer Übernachtung machen wir uns dann auf den Weg.  Vorausgesetzt werden die entsprechende Ausrüstung (Rucksack, Wanderstiefel, Regen- und Sonnenschutz),  praktische Wandererfahrung und  gute Kondition. Den eigenen Rucksack trägt jeder selbst; ein Gepäcktransport ist nicht vorgesehen.  Abends ist in gemütlicher Runde die Möglichkeit zum Gespräch mit  tschechischen Gesprächspartnern vorgesehen.

Der Weg der ersten beiden Etappen, der die Städtchen an der Goldenen Straße verbindet, führt durch landschaftlich abwechslungsreiche Regionen: Nadel- und Mischwälder wechseln ab mit Feldern und Wiesen, die sich in die hügelige Landschaft schmiegen. Hier erleben die Pilger aus einer ganz anderen Perspektive, wie die üblichen Touristen einen Eindruck von unserem Nachbarland jenseits der größeren Städte. Unterwegs werden einzelne Mosaiksteine der böhmischen Geschichte mit alle ihren Höhen und Tiefen beleuchten werden. Raum für Natur und Stille sowie spirituelle Impulse gehen daneben einher. Bei der Begegnung mit tschechischen Gesprächspartnern entwickeln  sich erfahrungsgemäß im kleinen Kreis intensive Diskussionen. Unter diesem Aspekt werden persönlicher Austausch und Erzählen möglich. Es kommt zu Fragen, Antworten, Nachfragen und Verstehen mit dem Ziel, dass Schillers böhmische Dörfer, eben keine „Böhmischen Dörfer“ bleiben.

In den historischen Böhmischen Ländern wurde diese Tradition Jahrhunderte lang gepflegt, doch nach 40 Jahren des kommunistischen Regimes schien sie an den Rand des Aussterbens gelangt zu sein. In den letzten Jahren bemüht man sich mancherorts indes um ihre Wiederbelebung. Es kam allerdings nicht erst unter den Kommunisten, wie allgemein angenommen wird, zu einer Unterbrechung der alten Wallfahrtstradition in der Tschechoslowakei. Bereits im Lauf des 19.Jh., kam es im Prozess der fortschreitenden Industrialisierung, die die Böhmischen Länder europaweit in eine Region mit hohem Wirtschaftspotential verwandelte, zu einer Ätheisierung der tschechischen Gesellschaft. Schon damals, anders als in den Nachbarländern Polen, Österreich oder Bayern, setzte ein Rückgang der Zahl der Gläubigen ein. Diese Entwicklung wurde später auch durch die verhältnismäßig hohe Liberalität in der Ersten Republik beeinflusst.

Bei der Begegnung mit tschechischen Gesprächspartnern können sich im kleinen Kreis intensive Diskussionen ergeben;  in diesem Rahmen sind der persönliche Austausch und das Erzählen möglich, Fragen, Antworten, Nachfragen, Verstehen …. damit die böhmischen Dörfer keine „Böhmischen Dörfer“ bleiben…

2. Etappe Pilsen- Bor / Haid

Ab Pilsen folgen wir der von Karl IV. etablierten Goldenen Straße. Damals stellte sie  eine bedeutende Verbindung zwischen Bayern und Böhmen dar, die nicht nur dem wirtschaftlichen, sondern auch dem kulturellen und geistigen Austausch diente. Heute wollen wir daran anknüpfen; vielleicht können wir einen Hauch davon erspüren. Unsere Begleiterin wird der Fluß  „Miesa (Mies)“  sein, vor der  Mündung in Pilsen breit und ruhig dahinfließend, als kleines Flüsschen immer wieder eine malerische Kulisse bietet und als Bächlein kurz vor der deutsch-tschechischen Grenze lustig-fröhlich dahinplätschert. Wir möchten Sie einladen, sich auf den Weg zu machen, Natur und Stille wahrnehmen, Achtsamkeit zu üben, in die wechselvolle Geschichte der Region einzutauchen, Anregungen aus spirituellen Impulsen zu gewinnen und die Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch mit tschechischen Gesprächspartnern wahrzunehmen…. damit  wir ein viertel Jahrhundert nach der Grenzöffnung wieder einen kleinen Schritt zum kulturellen und geistigen Austausch – ganz im Sinne von Kaiser Karl IV. – beitragen …

Geplanter Reiseverlauf

Die Anreise nach Pilsen erfolgt individuell. Nach einer Übernachtung in Pilsen brechen wir auf zu unserer Pilgerwanderung. In 5 Tagesetappen (mit Etappenlängen zwischen 17 und 28 km) laufen wir über Mies/Stribro und Tachau/Tachov zur deutsch-tschechischen Grenze und weiter bis nach Neustadt a.d. Waldnaab. Erforderlich sind neben der entsprechenden Ausrüstung (Rucksack, Wanderstiefel, Regen- und Sonnenschutz)  praktische Wandererfahrung auf Fernwanderwegen und sehr gute Kondition. Den eigenen Rucksack trägt jeder selbst; ein Gepäcktransport ist nicht vorgesehen.  Abends werden wir uns immer wieder in gemütlicher Runde mit  tschechischen Gesprächspartnern treffen. 

Anreise nach Pilsen

Individuelle Anreise nach Pilsen und Einchecken im Hotel Slovan. Besuch der  Synagoge und  Stadtspaziergang. Gemeinsames Abendessen im Restaurace U Mansfelda.

  

Synagoge   -              Smetana Park        Rosenberg Kapelle in der Kathedrale

6. Mai (So)       Anreise nach Pilsen

Individuelle Anreise nach Pilsen und Einchecken im Hotel Slovan. Stadtspaziergang. Gemeinsames Abendessen.  

7. Mai (Mo)   Etappe Pilsen - Plesnice (ca. 20 km, Gehzeit ca. 7 Std. *))

Ausgangspunkt ist die gotische Bartholomäus- Kathedrale; wir verlassen die Stadt auf einem gemütlichen Weg entlang der ruhig dahin fließenden Miesa (Anbaugebiet des guten böhmischen Krauts!).  Die Strecke führt durch kleine Dörfer mit Dorfteich,  vorbei an einer malerisch gelegenen Waldkapelle bis Plesnice/Jezna. Transfer nach Mies/Stribro und Übernachtung in einem ehemaligen Patrizierhaus, das liebevoll zum Hotel umgebaut wurde.   

8. Mai (Di)   Etappe Pnovany – Stribro/Mies (ca. 14  km, Gehzeit ca. 5 Std. *)

Morgens Transfer bis zum Ausgangspunkt der heutigen Wanderung. Der Weg führt über Felder in hügeliger Landschaft, streckenweise durch kühlen, hohen Fichtenwald.  Im engen Tal der Miesa  vorbei an Bergbaustollen und Verteidigungsbunkern aus den 30ger Jahren kommen wir wieder zurück nach Stribro/Mies. Vom ehemaligen Reichtum der Stadt (Silberbergwerke) zeugt noch heute  das Renaissance-Rathaus. Übernachtung wieder im Hotel Alexander in Mies/Stribro.

 Hotel Alexander, Marktplatz Stribro, Ökumenischer Kreuzweg, eingeweiht 2014 

9. Mai (Mi)   Etappe Stribro/Mies – Kladruby/Kladrau – Bor/Haid (ca. 8 km ,  Gehzeit ca. 3 Std. *)

Wanderung zunächst bis Kladruby/Kladrau, wo wir die Klosterkirche - ein Beispiel für die böhmische Barockgotik und  nationales Kulturdenkmal -  sowie die Jakobskirche und das Museum besichtigen werden. Fortsetzung des Wegs und Transfer nach Haid/Bor. Übernachtung in Haid. *) wegen der vorgesehenen Taxi-Transfers kann die Etappenlänge jeweils verlängert oder verkürzt werden

 

Kloster Kladrau, 1115 gegründet - Prälatur des Klosters  Pfarrkirche St. Jakob d.Ä.

10. Mai (Do)  Rückfahrt ab Bor/Haid

Bor mit herrlicher Barockpfarrkirche (berühmte Sommerkonzerte) , Maria Loretto Heiligtum, Schloss Bor

Individuelle Rückreise mit dem Zug über Pilsen oder Marienbad

           

Anmeldung bis 25. Februar 2018

Leistungen und Preis (Änderungen vorbehalten):

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

- 4 Übernachtungen (Zimmer mit Du/WC) mit Frühstück in guten Hotels; 2 x  Abendessen

- 3 x Transfer zum Hotel

- Führungen im Kloster Kladruby, Besuch der Jakobskirche sowie des Museums in Kladruby und des Stadtmuseums in Stribro/Mies

- Spirituelle Gestaltung der Tagesetappen

- Pilgerbegleitung: Dr. Dorith Müller , N.N.

 Nicht im Preis enthalten sind:

-  Individuelle Anreise nach Pilsen und Rückfahrt ab Bor/Haid (es besteht die Möglichkeit zur Absprache der gemeinsamen Nutzung eines Gruppentarifs für die Bahnfahrt) 

-  Mittagessen, 2 x Abendessen

-  sonstige Kosten des täglichen Bedarfs, sonstige Eintrittsgelder, Trinkgelder

-  Reiseversicherungen (Abschluß über Lingua & Cultura mit der Anmeldung ist möglich, siehe Anmeldeformular)

 Gruppengröße:

Mindestens 10, maximal 15 Personen

 Preis:

Reisepreis pro Person im Doppelzimmer:                                             345 Euro

Zuschlag Einzelzimmer (stehen sehr begrenzt zur Verfügung,

Vergabe erfolgt in Reihenfolge der Anmeldung)                                      80  Euro

 Weitere Informationen: Dorith Müller  e-mail:  dorith(dot)mueller(at)web(dot)de   

 Schriftliche Anmeldung bis 25. Februar 2018 ( Anmeldeformular bitte anfordern) an:  

Kath. Kreisbildungswerk Bad Tölz-Wolfratshausen e.V,  Salzstr. 1, 83646 Bad Tölz

Kontakt:     Tel. 08041-6090    e-mail  info(at)kbw-toelz(dot)de         

                                                           Reiseveranstalter im Sinne des BGB ist Lingua & Cultura Tours oHG, Karolingerstr. 10, 55130 Mainz, info(at)linguacultura(dot)de, Tel. 06131 986345

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Pilgern muss nicht Fasten bedeuten: Gaumenfreuden der Böhmischen Küche am Jakobs-Pilgerweg

Das typische Nationalgericht Tschechiens  ist svíčková_na_smetaně mit Böhmischen Knödel aus Hefeteig. Der Speisezettel hat sich durch die vielseitigen Angebote an Obst, Gemüse, Pilzen, Fleisch. Knödel (knedlik) sind ein typisches tschechisches Gericht. Es gibt viele Variationen  wie Hefeknödel, Semmel- oder Kartoffelknödel aber auch süße Rosinenknödel oder auch als Hauptgericht eine der vielen deftigen Suppen.

Vegetarier lieben Rezepte ohne Fleisch. Meine Lieblings Rezepte sind Dillsoße, Knödel mit Ei. Bramborak oder panierte Champignons oder Semmelbaba.

Lendenbraten          Semmelbaba                Kolatschen

Zum Nachtisch:
Liwanzen, Vdolky (Dalken) oder auch Buchteln, Apfelstrudel oder Kolatschen , etwas Besonderes bei festlichen Gelegenheiten. Pernik ist ein tschechischer Gewürzkuchen.

Und am Abend 1- 2 Bier! Tschechisches Bier gehört traditionell zu den besten der Welt, da sind sich Fachleute einig. Auch der Bierkonsum der Tschechen ist unangefochten Weltspitze. Statistisch trinkt jeder Einwohner Tschechiens jährlich 160 Liter des Nationalgetränks, in Jahren mit einem heißen Sommer auch durchaus noch etwas mehr.

            

Liwanzeln                                         jednou Pivo, prosim

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Weitere Etappen gehen im Hersbt 2018 von Bor in Richtung Tachov - Bärnau - Nürnberg

Programm wird noch ergänzt

Etappe Bor_ Tachov/Tachau – Bärnau 

Von Tachov/Tachau  geht es auf einem romantischen Weg zunächst zur Reithalle der Fürsten Windisch-Grätz aus dem 19. Jahrh. – damals der zweitgrößten Reithalle Europas - weiter entlang der Miesa, hier ein plätscherndes Flüsschen, zum Stausee. Durch Mautdorf/Myto führt der Weg stetig bergan; immer  wieder eröffnet sich ein Blick auf die hügelige Umgebung mit den Gehöften der Streudörfer. Über das „verschwundene Dorf“ Hermannsreith erreichen wir die deutsche Knopfstadt Bärnau. Übernachtung in einem Landhotel in Bärnau.

Tachau Kirche                      Tachau Marktplatz           Reithalle Svetce- Heiligen

Der Weg führt uns durch die hügelige Oberpfalz auf den Spuren des Böhmischen Löwens von Bärnau vorbei an der kleinen Kirche St. Elisabeth in Richtung Thanhausen und Hohenthan. Vorbei am romantisch gelegenem Plößberger Weiher in den für Krippenfreunde aus ganz Europa bekannten Krippenort Plößberg. Von dort geht es über Wildenau mit seiner Burg nach Ilsenbach (kleine romanische Kirche St. Johannes) und der barocken Wallfahrtskirche St. Quirin nach Lanz. Der Weg führt vorbei an den noch erhaltenen Resten einer Turmhügelburg aus dem 11.Jh, am Rastenhof. Von dort ist es nicht mehr weit bis in Bayerns kleinste Kreisstadt. Auf einem Höhenweg (Originalweg der Goldenen Straße) mit vielen Bildstöcken kommen wir in Neustadt an der WN ans Ziel unserer Pilgerwanderung. Eine Stadt, die rund 300 Jahre bis 1806 den Fürsten von Lobkowitz aus Prag gehörte. Hier Übernachtung und Abschluss (am Abend oder am Morgen  in  der Wallfahrtskirche des Klosters St. Felix, betreut von polnischen Franziskaner Minoriten. 

an der Grenze, Relikte aus der deutschen Zeit....          Geschichtspark Bärnau

Bärnau Marktplatz - Bärnau St. Elisabeth    OWV Wanderweg Goldene Straße

Plößberger Weiher                       Burg Wildenau

Neustadt/WN ehem. Lobkowitzer Schloss           Klosterkirche St. Felix

3. Etappe Bärnau – Neustadt a.d. Waldnaab (ca. 28 km, Gehzeit ca. 9 Std.) 

 

 

 

Pommelsbrunn - Hersbuck - Lauf a.d.P. Nünberg

 

Lauf                              Hersbruck                         Nürnberg