Fotos: Kreuzwegstation 2008                           Keuzwegstation 2012

Stříbro / Altenstadt/WN Hilfe für einen verfallenen Kreuzweg  - Die Einweihung des Kreuzweges war am Samstag 22. Juni 2013 um 15 Uhr

Gelebte Ökumenische Kreuzweg Einweihung

Foto: Die Einweihung des Kreuzweges am 22. Juni 2013 nahmen vor v. l. n. r.: Der Evangelische Pfarrer Daniel Matous (Tauchau), die Pfarrerin der Hussitischen Kirche, Zuzana Kalenska,  (Tachau), Stadtpfarrer Jiri (Georg) Hayek (Mies) ,der Orthodoxe Pfarrer Milan Horváth (Tachau),  Monsignore Karl Wuchterl (  langjähriger Pfarrer und Dekan in Fürth, 1937 in Nedraschitz, 9 km südlich von Stříbro geboren), der Evangelische Pfarrer Hans-Günther Daidrich (Weiden), die  katholischenPfarrer Hubert Feichtmeier (Letzau bei Weiden) und Pfarrer Schlaggenhaufer (vormals Kohlberg).
Ein Kreuzweg für Versöhnung und Frieden. Křížová cesta pro smíření a mír. Aus dieser Idee entstand die Geschichtsarbeit über eine Nachbarschaftshilfe in der Schulpartnerstadt Stribro (Mies).

Für die neuen Bilder des Kreuzweges gab es eine Solidaritätsbekundung in der Oberpfalz und darüber hinaus.(Mehr Infos unter Hilfsaktion Kreuzweg in unserem Webseiten)  Insgesamt kamen 3.500 Euro zusammen. Initiator Kaltenbruner (Josef Felber übersetzte) bedankte sich bewegt bei den Zuhörern und sprach von einem großartigen Freundschaftsakt, der in seiner Stadt große Bewunderung hervorrief. Ausdrücklich überbrachte er die guten Grüße des Bürgermeisters,  Dr. Bohuslav Červený und des Senators Miroslav Nenutil.

Ökumenische Einweihung fand am 22. Juni 2013 mit rund 200 Teilnehmer aus der Oberpfalz und dem Bezirk Pilsen statt.Das Andachtsbüchlein gibt es für 2,50 Euro bei der Fahrt oder im Pfarrbüro Altenstadt oder im Kloster Speinshart. In Stribro bei Pfarrer Hajek.

 

 Deutsch tschechisches ökumenisches Andachtsbuch vorgestellt

 Vorstellung in der Gemeindebücherei Altenstadt/WN

Der Kreuzweg steht als Sinnbild für den Weg, den Jesus in Jerusalem mit dem Kreuz gegangen ist. Das lateinische Wort „statio“ bezeichnet das Innehalten zum Gebet.  Auch heute gehen viele Menschen ihre eigenen Kreuz- und Leidenswege. Derartige Grundgedanken und Betrachtungen bilden den Inhalt eines deutsch-tschechischen Andachtsbüchleins für den neuen geschaffenen Kreuzweg. Diesen präsentierte zum Abschluss der Veranstaltung Regina Frischholz vom Wendepunktverlag Weiden zusammen mit Rainer Christoph vom Förderverein Goldene Straße am Ende der Veranstaltung. Mit den Worten „Ich bete für Sie und erbitte allen, die diesen Kreuzweg durchgehen und beten werden, damit der Herr sie mit seinem Licht und Kraft begleitet und sie nicht nur zu dieser Gelegenheit, sondern in allen Situationen ihres Lebenskreuzwegs erleuchtet“, dankt und grüßt  die Leser Mons. František Radkovský, Bischof von Pilsen. Stadtpfarrer Jiří Hájek, aus Stříbro würdiget die Initiative mit den Worten: „Lange Zeit war dieser Kreuzweg dem Zerfall preisgeben. Nach Initiative von engagierten Bürgern wurde nun wieder ein würdiger Andachtsweg geschaffen.“ Die Texte zu den einzelnen Station gestalteten die Religionslehrer der Europa Berufsschule Weiden. Gebete, wie das Vater unser, verbinden beide Länder wurden ergänzt durch Friedensgebete aus der evangelischen Kirche und Marina Kiroudi Orthodoxe Referentin in der Ökumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland: „Prohlubvj mír mezi našimi sousedními zeměmi.Vertiefe den Frieden zwischen unseren Nachbarländern“.

Das handliche Büchlein schließt mit den Worten: „Nur wer unsere lange und gemeinsame Geschichte kennt, weiß, dass sich Deutsche und Tschechen nicht gleichgültig sein dürfen“. Daran wollen wir weiter arbeiten. Der Kreuzweg in Stříbřo, der Ort unserer Partnerschule, soll  uns daran erinnern: Sousedé potřebují mír. Nachbarn brauchen Frieden. Mír prostřednictvím dobrých sousedských vztahů.  Frieden durch gute Nachbarschaft.

Spendenübergabe an Miroslav Kaltenbruner Ende November 2012

Dank der überwältigenden Mithilfe von Vereinen, öffentlichen Einrichtungen und Privatpersonen  konnten am Wochenende von drei Schülern der Grundschule Altenstadt und dem Vorsitzenden des Fördervereins Goldene Straße 3.5000,00 Euro für die neuen Bilder der 14 renovierten Kreuzwegstationen an Apotheker Miroslav Kaltenbruner  übergeben werden.

Da der Hauptinitiator, der eine Apotheke in der Poliklinik in Bor (Haid) leitet, nicht abkömmlich war, besuchten Johannes Denz, Benedikt Eckl mit seinem Vater, Bastian Mrosek und Rainer Christoph ihn am Freitagnachmittag am Arbeitsort. Die Freude war enorm als er hörte, dass es gelungen war von Mai 2012 bis Herbst für jede Station 250 Euro zu erhalten. Somit konnte eine größere Finanzierungslücke geschlossen werden. Auf die Frage, woher die Spenden kämen, war Kaltenbrunner äußerst überrascht, dass über 50 Prozent von Privatpersonen von Luxemburg, über Regensburg, der Stadt Weiden und vor allem den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth kamen. Beteiligt hatten sich auch Lehrerkollegien aus der Europaberufsschule Weiden und den beiden Partnerschule der Manesova Schule, die Grundschule Altenstadt und Mittelschule Neustadt. Letztere wird ihren Obolus noch nachsteuern. 20 Prozent kam von Vereinen, ein Dank geht an die beiden Landräte Simon Wittmann und Wolfgang Lippert. Eingebunden hatten sich auch die Bürgermeister aus Vohenstrauß, Neustadt und Altenstadt.

 

Vorgeschichte                                                                                                                            

Vierzehn Säulen-Kapellen und ein Gipfelkreuz auf der Spitze des Ronsbergs über der Stadt Stříbro (Mies) galt es zu retten. Der Kreuzweg wurde Anfang des 19. Jahrh. von einem Bürger der Stadt Mies als Erinnerung an seine Mutter errichtet. Während der kommunistischen Machtherrschaft zerfiel er (siehe Foto oben).Von den  früher installierten Szenen des Kreuzweges waren nur fünf Stück in einem Zustand erhalten geblieben, der ahnen lässt, wie die Kreuzwegbilder einmal aussahen. Diese Originale aus dem 19. Jahrhundert  werden im Stadtmuseum Stříbro aufbewahrt.  2010  hatte sich ein „Bürgerverein Ronsperk“ unter der Leitung von Architekt David Ryba und dem Apotheker Miroslav Kaltenbruner aus Stribro gebildet, um dessen Rettung einzuleiten. Die Umsetzung des Projektes wurde wegen ihres finanziellen und organisatorischen Umfangs in drei Phasen unterteilt:

  1. Sicherstellung der Statik der Objekte und Durchführung der Bauarbeiten im Einklang mit den verfügbaren Informationen über den ursprünglichen Entwurf. (erledigt mit Euregio Mitteln)
  2. Gestaltung der Kapellennischen mit künstlerischen Darstellungen des Kreuzwegs.
  3.  Aufbereitung des Weges vom Bergbaumuseum durch die Unterführung der Bahnstrecke zu den Stationen. Eingeplant wird ein landeskundlicher historischer Pfad von  der Stadt Stříbro aus bis zu dem Gipfel mit einer touristischen D-CZ Markierung. (2013)

Stand 2012, die Stationen sind perfekt und aufwändig erneuert. Für die Gestaltung der Kreuzwegbilder kann die Stadt, die derzeit eine große Sanierung des Marktplatzes durchführt, keine Geldmittel aufbringen. Beim Deutsch Tschechischen Fonds ist der Antrag gestellt, 50% müssen jedoch selbst bereitgestellt werden. Hier konnte unser Förderverein Goldene Straße helfend einspringen und für die 14 Stationen an Herr Kaltenbruner 3.500 Euro übergeben. Spenden aus der Oberpfalz und Luxemburg.

So konnte mit dieser grenzüberschreitende Maßnahme ein Stück abendländisch-christliche Kultur, die uns ja verbindet, ins Bewusstsein der Nachbarn in den Mittelpunkt gesstellt. Der Kommunismus hat, wie in kaum einem anderen Land des Ostblocks, den Glauben der Menschen brutal unterdrückt und die Arbeit der Kirchen verhindert. Die Initiatoren hatten auch Kontakt zum Pilsner Bischof Frantisek Radkovsky. Er schrieb das Grußwort zu einem eigens erstellten D CZ Kreuzwegheft.

Vorbilder liefert ein Kreuzweg des Malers Joseph Ritter von Führich

Ivan Komárek, akademischer Künstler aus Prag gestaltet die neuen Kreuzwegstationen nach Vorlagen des tschechisch-deutschen Künstlers Joseph Ritter von Führich. Repro

Die weitere Gestaltung, die Ausrüstung der Kapellennischen mit künstlerischen Darstellungen von Szenen des letzten Weges Christi soll 2012 erfolgen. Was diese Umsetzung anbelangt, so dürfte die Vorgehensweise der Akteure nicht nur die ehemaligen Mieser Bewohner berühren. Mit hoher Sensibilität und Einfühlungsvermögen hat der Akademische  Maler  Ivan Komárek aus Prag eine Auswahl für die 14 Stationen getroffen, die erstaunt. Er holte sich als Inspiration und Vorlage die Werke des Malers Joseph Ritter von Führich. Dieser hervorragende Künstler wurde am 9. 2. 1800 in Chrastava (Kratzau, Kreis Liberec) geboren.  Im Jahre 1818 wurde er an die Prager Akademie aufgenommen, 1820 studierte er in Dresden, wo er von deutscher Romantik beeinflusst wurde.  1827 ging er auf Wunsch Metternichs nach Rom und schloss sich der Nazarener Schule an. Im Jahre 1834 ließ er sich in Wien nieder, wurde Professor an der Wiener  Akademie. Führich war der bedeutendste Vertreter christlicher Kunst des 19. Jahrhunderts in Österreich. Er schuf zahlreiche religiöse Zyklen Holzschnitte und Radierungenund verstarb im März 1876 in Wien.

Inspiriert wurde der Prager Komarek von den Entwürfen Führichs in den Jahren 1844 - 1846 zum Kreuzweg für die Kirche des heiligen Johannes von Nepomuk am Felsen in Prag. Er holte sich die Entwürfe auf Karton in der Bibliothek der Nationalgalerie in Prag und nach mehreren Konsultationen mit der zuständigen Abteilungsleiterin, Dr. Anna Janištinová, wählte er sie als wichtigste Quelle für die Schaffung des Kreuzwegprojekts in Stribro aus.  Mit Kobaltmalerei auf keramischen Untergrund wird er zusammen mit dem Keramiker František Švancar, bei Anwendung der modernen Methoden, eine  möglichst treue Annäherung zu den ursprünglichen Malereien auf Holzbrettern schaffen.  Diese Originalbilder, die nur zu einem Bruchteil erhaltenen geblieben sind, befinden sich im Stadtmuseum von Stříbro. Die noch fünf überlebenden Bilderbretter der Kapellen wurden von der Nationalgalerie von der Entstehung her ins 19. Jahrhundert datiert.  Somit zeigte sich die Auswahl des anerkannten Malers Joseph Führich als zeitlich und wegen seiner tschechisch-deutschen Herkunft und Tätigkeit in der ganzen mitteleuropäischen Region wie geschaffen.

Kreuzeg und Stadt Stribro

Der Kreuzweg Ronsberg war nie Eigentum der Kirche. Er ist Eigentum der Stadt Stribro, die auch ein Darlehen für die Bauarbeiten gab und in der zweiten Etappe einen bedeutsamen Beitrag geben wird. Ziel der Initiatoren ist es, so Architekt Ryba „das historische Erbe unseren gemeinsamen Vorvätern zu retten“. Wenn auch das christliche Motiv des Objekts Kreuzweg heute eher sekundär ist, so soll es die sanierung doch für die kommende Zeit ein sichtbares Signal ausstrahlen. Deshalb setzen wie die Nutzung des Kreuzweges für die kirchliche Aktionen voraus.  Dieses wurde auch mit dem Pilsner Bischof Frantisek Radkovsky einvernehmlich besprochen. Im Hinblick auf Vandalismus wurde die Technologie der Anschaffung der Bilder gewählt. Der Kreuzweg wird auch gegen Beschädigung versichert. Die Initiatoren haben durch  diverse Beratungen mit Experten verifiziert, dass die Anschaffung der Bilder mit der frühren Technologie Ölgemälde auf Eichenholz im Vergleich mit der von der jetzt geplanten Technologie, alles noch teurer würde.

In einem weiteren Schritt erfolgte 2013 die Aufbereitung des Weges  und des Begegnungsortes. Die Annahme des grenzüberschreitenden Kreuzesweges und die Organisation von Besuchen aus Bayern ist den Akteuren ein großes Anliegen.

 

Blick vom Ronsperk auf die Stadt Stříbro / bis 1945 Mies mach dem geleichnamigen Fluss benannt.

 

 

 

Vernissage im Museum Stribro - für Ökumenischen Kreuzweg Tafel übergeben

Zu einer Vernissage hatte das Bürgerforum Občanské sdružení Ronšperk unter der Leitung von Mgr. Miroslav Kaltenbruner eingeladen. Gekommen waren alle, die Rang und Namen in der Stadt haben. Thema war die Neugestaltung des Kreuzweges auf den Ronšperk, die höchste Erhebung der Stadt.

Kaltenbruner freute sich über die Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Bohuslav Červený und  Senator Miroslav Nenutil.  Eingeladen war auch der Förderverein Goldene Straße mit dem Vorsitzendem Rainer Christoph, Kassier Alfons Barth und dem akademischen Maler und Bildhauer Max Fischer. In einem Nebenzimmer des Museums wurden die Gäste begrüßt, hier stellten die beiden Prager Künstler Ivan Komarek und der Tonkünstler Francis Švancar die Bildtafeln im Stil  niederländischer Fayencen für den neugestalteten Kreuzweg vor. Sie fanden großes Interesse, ihre anspruchsvolle Gestaltung ist ein Meisterwerk, das in der Tschechischen Republik seines Gleichen sucht. Ein kleiner Film des tschechischen Fernsehens zeigte die Herstellung der neuen Bilder im Atelier der Künstler. Ausgestellt sind exemplarisch Steine von der Goldenen Straße. Komarek und Fischer, die sich auf Anhieb gut verstanden,  werden hier eine Lösung der Integration finden. Von den Kreuzwegen im Land, die das atheistische kommunistische Regime überlebten, sind 90 Prozent in einem schlechten Zustand. Für  Stadtpfarrer Hayek, der in seinem Grußwort die Bedeutung eines Kreuzweges hervorhob, eine beachtliche Leistung der örtlichen Bürger. Auch Bürgermeister Cernin dankte für dieses einmalige Engagement seiner Mitbürger „ eine beispielhafte Leistung, die die Stellung der Stadt über ihre Grenzen hervorhebt“.

Mit Hilfe einer Präsentation erläuterte der Vorsitzende des Bürgerforums die Geschichte und Restaurierung des Kreuzweges. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von dem Mieser Anton Battiek erbaut. Er organisierte eine Sammlung,  bei der 365 Goldtaler  zusammen kamen, die Einweihung erfolgte am 17. Mai 1837. Zwischen 1926 /29 erfolgte durch den Mieser Architekten Josef  Ernstberger eine von ihm finanzierte Sanierung. Der in Mies verbliebene Deutsche, Josef Färber erinnert sich, dass die letzte große Prozession während der Besatzung durch die Nationalsozialisten auf den Berg im Jahre 1941 stattfand. Tradition war dies stets am Himmelfahrtstag. Was die Finanzierung der 14 desolaten Säulen anbelangt, wurde die Summe von  800.000 CZK(rund 32.000 Euro) eingeplant. Die Finanzierung erfolgte durch folgende Maßnahmen: 85 Prozent durch europäischen Subventionen, 90.000 CZK durch das Bürgerforum Ronšperk, die Stadt hat alles durch ein rückzahlbares Darlehen von  510.000 Kronen gestützt.

Für die Bildtafelfinanzierung wurde ein Antrag beim Deutsch-tschechischen Fonds gestellt und genehmigt. Nun geht es um die Sicherung der restlichen 50 Prozent. Dabei gab es unter Beifall großes Lob gab es für die Initative des Fördervereins aus Altenstadt zur finanziellen Unterstützung des Kreuzweges. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2013 angepeilt.

Ökumenische Tafel übergeben  Josef Färber und Rainer Christoph                        

Der neue Kreuzweg soll nicht nur mit der Goldenen Straße in Verbindung gestellt werden. Eingebunden wird auch die  Ökumene. Vier Religionen finden am Kreuzweg  ihren Platz . Sichtbare Zeichen der Ökumene und  jeweils kurze deutsche-tschechische Erläuterungen werden auf eine rund ein Quadratmeter großen in Altenstadt gedruckten Tafel präsentiert: Christusmonogramm PX  - für die römisch katholische Kirche, die Lutherrose  für evangelisch-lutherische Kirche, das Balkenkreuz  der Orthodoxen Kirche und den Kelch  der Hussitischen Kirche und der Böhmischen Brüderunität. Unter Beifall wurde die Tafel an den tschechischen Projektkoordinator übergeben. Einen großen Beitrag wird auch die Europa Berufsschule leisten. Unter der Leitung von Studiendirektor Martin Krauß, Fachbetreuer kath. Religion und seinen evangelischen Kollegen haben mit deutschen und tschechischen Schülern Texte für 10 Stationen erarbeitet. Texte, die das Leben der Menschen und Kirchen einbinden, Texte, die in die Zukunft weisen, aber auch von Erinnerung, Unrecht doch letztlich von Vertrauen sprechen.