Die alte Prager Burg- der Vyshehard


Prag 2- Öffnungszeiten April - Okt. 9.30-18h, Nov-März 9.30-17h

Unbedingt den Blick über die Moldau auf die Prager Burg und die Kleinseite genießen.

Hoch über den Strömen der Moldau auf einem Felsen thronte die erste  Burg Prags. Der Legende liegen hier die Wurzeln Prags und Böhmens. Die legendäre Fürstentochter Libuse wartete einst auf den Mann, mit dem sie als ersten Herrscher die Dynastie der Premysliden gründete.  Belegt ist die Existenz der Burg seit dem 10. Jahrhundert, ein Jahrhundert später verlegte König Vratislav den Regierungssitz vom Hradschin hierher.

Fotos: Eingangstor links- Rotunde rechts

 

 Kirche St. Peter und Paul im Inneren Jugendstil- Skulptur

Moldaublick vom Vysehrad

Bereits im 12 Jahrhundert verfiel die Burg, erst  Karl IV. nahm  umfangreiche Baumaßnahmen vor, baute die Burg in eine Festung um und modernisierte mehrere Gebäude im gotischen Stil. Während Hussitenkriege wurde sie zerstört. Im 17. Jahrhundert durch die Habsburger im Barock als Militärstandort umfunktioniert.
Der Friedhof wurde zu einem Ehrenfriedhof umgestaltet, auf dem heute einige bekannte tschechische Persönlichkeiten wie Bedrich Smetana und Antonin Dvorák, Jan Neruda  begraben sind.

 

St. Peter und Paul

Kirche St. Peter und Paul im Inneren Jugendstil. Mit einer  1000jährige Geschichte hat sie heute eine neugotischen Fassade. Die Seitenschiffe mit den Kapellen stammen aus der Zeit  Karls IV., ebenso wie das Marien-Tafelbild. Der Glockenturm aus der Barockzeit. Ein Spaziergang über den Friedhof zum Slavin, der Ehrengruft ist anzuraten.
Mi-Mo 9-12h und 13-17h, Di geschl., Eintritt 10 CZK, ermäßigt 5 CZK.

Nach dem Leopoldstor taucht die St. Martins-Rotunde, das älteste Gebäude Prags auf.  Hier wurde der erste Blitzableiter Prags installiert, der Grund, er wurde als Pulverturm genutzt. Beim Ziegeltor, befindet sich der Eingang zu den ein Kilometer langen Kassematten. 30 CZK kosten Eintritt und Führung durch den Untergrund, wo u.a. die original Heiligenskulpturen der Karlsbrücke stehen.

 

 

Schloss Troja, Prag

An der nördlichen Moldauschleife im Vorort Troja befindet sich unterhalb den Weinbergen das hochbarocke  Schloss Troja. Erbaut wurde es  für Graf Wenzel von Sternberg in den Jahren 1680 bis 1688 . Das Schloss gehört mit seiner Gartenfreitreppe und dem Kaisersaal zur Krönung des Prager  Barocks. Deutlich die italienischen Einflüsse des Architekten Jean-Baptiste Mathey, der lange Jahre in Rom arbeitete.  Der Schlosspark  ist als französischer Garten angelegt.

Oberhalb des Schlosses das kleine Kirchlein der Hl. Klara

Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: U Trojského zámku, Prag

 

Jüdische Viertel mit Friedhof und Synagogen am Ende der Pariser Straße

Die Josefstadt gelegen zwischen der Alt- und der Neustadt heiß auf Tschechisch Josefov. as jüdische Viertel Prags. Dieser Bezirk zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Prag. Die einstige Judenstadt beheimatet eine der ältesten und bedeutendsten jüdischen Gemeinden Europas. Synagogen, der Friedhof, koschere Restaurants und viele Geschichten- wie dem Golem - gibt es hier zu erzählen.

Bereits im 10. Jahrhundert lebten hier jüdische Kaufleute. Seit dem elften Jahrhundert umschloss eine Mauer die Josefstadt und grenzte das Judenviertel vom christlichen Teil ab. In dem Viertel wohnten und arbeiteten zeitweise über 7.000 Menschen. Ihre Blütezeit erlebten die Prager Juden im 16. Jahrhundert. Tschechen- Juden und Deutsche prägten im Einklang nicht nur die Stadt Prag, in guten Zeiten das ganze Land.