Foto: Blick auf das Heuscheuergebirge
 
Nordostböhmen (Hradec Kralove (Königsgrätz))
Nordostböhmen ist eine Region mit einer reichen Geschichte, voller Naturschönheit und mit dramatischen Kontrasten. Die romantischen, zerklüfteten Sandsteinfelsen, die von Wasser und Wind geformt wurden, sind ein Paradies für Kletterer.
Der Sandstein wurde und wird  etwas weiter nordwärts, in kleinen Städten mit einer weit zurückreichenden Glasmachertradition, in das berühmte böhmischen Glas verschmolzen wird. Ein Pluspunkt dieser Teil der Tschechischen Republik ist noch nicht vom Massentourismus erfasst, hier wimmelt es noch nicht von Touristen wie in Prag.
Im Nordosten Böhmens, verheißen lange, warme Sommer gutes Wetter vom Spätfrühling bis in den Frühherbst. Etwas weiter im Norden, hinter dem Bergkegel des Jested (Jeschken) mit seinem Aussichtsturm, unter den Bergrücken des Isergebirges (Jizerské Hory), wo Böhmen in Polen übergeht, unter dem Berg Smrk (Tafelfichte), liegt das frühbarocke Schloss Frydlant (Friedland).
Hradec Králové liegt also in Nordostböhmen, im Elbtal, unweit des Zusammenflusses von Elbe und Orlice, etwa 220 bis 280 m über Seehöhe. Das Klima hier entspricht in etwa dem mitteleuropäischen, das heißt es ist eine Mischung von maritimen und kontinentalem Klima in mittleren Breiten.

Bei dem etwas unterbewerteten Trio Ceský Ráj (Böhmisches Paradies), Orlické Hory (Adlergebirge) und Broumov ist das etwas anders. Hier liegt das Abenteuer nicht nur im Erklimmen des höchsten Berges oder im Absolvieren der längsten Wanderroute, sondern im Entdecken der sonderbarsten Felsformationen und allem, was dahinter liegt, oder im Aufspüren von Legenden über verruchte Edelleute oder zugrunde gerichtete Schlösser und Burgen. Dieses Gebiet, wo es sowohl Industriezentren- und städte gibt, als auch Landschaftsschutzgebiete, ist ein unglaublich lohnendes Ziel.
 
Hradec Králové ist die natürliche Provinzhauptstadt von Nordostböhmen. Man findet hier allerhand Industrie, besonders Maschinenbau, Chemie, Nahrungsmittelindustrie, Steingutherstellung und auch Musikinstrumentenbau.
Die Geschichte hat viele sehenswerte Spuren hinterlassen. Hradec Králové ist zweifellos eine der ältesten und schönsten Städte Böhmens. Seine heutige Entwicklung folgt bewusst klaren Traditionen. Stadt und Region bemühen sich, diese interessante und kultivierte Stadt, die sowohl in Europa als auch in der Welt bekannt ist, zu einem Schaukasten der Republik zu machen.
Hradec Králové, die früher königliche und nun Bezirksstadt, liegt in den Elbniederungen am Zusammenfluss von Elbe und Orlice. Seine Lage 226 m über Seehöhe (am Zusammenfluss). Das Gebiet umfasst 105 Quadratkilometer mit etwa 100.000 Einwohnern. Sie ist heute die achtgrößte Stadt der Tschechischen Republik. Der Name Hradec heißt soviel wie kleine Burg, das Attribut „Králové“ ist das substantiviertes Adjektiv „králová“ (Königin), denn Hradec Králové war eine „Leibgedingstadt“ der böhmischen Königin Elisabeth von Pommern (4.Gemahlin Karl IV.), die hier oftmals auch wohnte. Auch der Name Hradec Králové nad Labem (an der Elbe) war üblich.
Pivovarské nám. 1245
500 03 Hradec Králové  E-mail: posta(at)kr-kralovehradecky(dot)cz
http://www.kr-kralovehradecky.cz       Video - Kladské pomezí