Die berühmte "Ryba-Hirtenmesse"  ist am 1. Adventsonntag 2017 um 16 Uhr in der Klosterkirche Speinshart zu hören.

Am 14.12. werden um 16 Uhr Schüler aus den Partnerschulen in Altenstadt/WN / Neustadt/WN / Kladruby und Stribro ein Adventkonzert in der Basilika vortragen. Es ist das 10jährige Jubiläumskonzert unter der Schirmherrschaft des Pilsner Bischofs Tomas Holub. Eintritt ist frei.

Vesele Vanonce- Frohe Weihnachten 2017

In der Weihnachtszeit knistert die Prager Winterluft vor Magie und Zauber, denn die berühmten Weihnachtsmärkte - die Vanocnitrh - versprühen in der ganzen Stadt eine besondere Festtagsatmosphäre. Vor allem in der Altstadt am Altstädter Ring wird man in eine Märchenwelt versetzt. Es gibt rund 100 Stände, darunter befinden sich dekorierte Holzhütten, in denen man allerlei tschechisches Kunsthandwerk kaufen kann. Im Mittelpunkt steht der Weihnachtsbaum, eine 24 Meter hohe Fichte mit einem Alter von 66 Jahren. Sie kommt aus dem nördlichen Böhmischen Karst in der Nähe von Burg Křivoklát ( Pürglitz). Geschmückt ist der Baum mit Weihnachtsschmuck aus Stroh sowie mit 600 kleinen flimmernden Sternen. Vom 2. Dezember bis 6. Januar findet in der Regel zwischen 16 und 20 Uhr ein buntes Programm auf einer Bühne statt. Am 5. Januar besuchen die Sternsinger den Weihnachtsmarkt. Doch, es gibt noch viele weiter Weihnachtsmärkte in Prag!

Weihnachtsmarkt in Pilsen

Natürlich hat auch Pilsen, Europas Kulturhauptstadt 2015 am Marktplatz im Schatten der Bartholomäus Kathedrale einen wunderbaren Weihnachtsmarkt mit allen Köstlichkeiten der böhmischen Lande.

Weihnachtsmarkt in Weiden an der Goldenen Straße

In der Stadt Weiden wird vor und hinter dem Rathaus der Weihnachtsmarkt stehen. Seit über 600 Jahren hat Weiden das Marktrecht. Belegbar ist es seit 1396 durch König Wenzel IV., der die Stadt von seinem Vater Karl IV. geerbt hat.

Geöffnet offen bis  23.12. 2017

Öffnungszeiten: Mo- Samstag 10- 20 Uhr / Sonntag 11 Uhr- 20 Uhr

Weihnachtsmarkt in Nürnberg

Nürnberger Christkindlmarkt, jedes Jahr ein Erlebnis.

Plößberger Krippen Weg im Oberpfälzer Wald zwischen Neustadt/WN und Bärnau

Hauskrippen von 1800 bis zur Neuzeit sind hier in 11 Häusern der Marktgemeinde zu finden. Die SERVUS Magazin Ausgabe Bayern Dezember 2016  erzählt anschaulich über den Krippenweg und gibt alle wichtigen Infos.

Alt-Tschechische Weihnachtsbräuche

Der Wunsch der Menschen, etwas über die Zukunft, Glück, Gesundheit und wirtschaftlichen Wohlstand zu erfahren, ist überall vorhanden. Daraus entstand eine ganze Reihe von Weihnachtsbräuchen: Es war üblich am Heiligen Abend den ganzen Tag zu fasten, denn nur derjenige, der bis zum Abendessen nichts aß, konnte abends an der Wand ein goldenes Schweinchen erblicken. Am Nachmittag wurde dann der Christbaum geschmückt - zumeist mit roten Äpfeln, Nüssen, Lebkuchen und anderen Süßigkeiten. An der Spitze des Baumes wurde der Weihnachtsstern oder eine Glasspitze befestigt.  Normalerweise schmückten die Kinder den Baum, denn die Mutter hatte viel zu tun.

Heute ist das typischste tschechische Weihnachtsessen noch immer der Karpfen mit Kartoffelsalat - kapr a bramborový salát. Gereicht wird übrigens zum Heiligabend-Essen normalerweise Bier. Bereits wenige Tage vor Weihnachten tauchen überall in den Prager Straßen große Bottiche auf, in denen Karpfen in allen Größen schwimmen. Hier kann man sich sein Weihnachtsessen aussuchen.

Am Heiligen Abend aß man traditionellerweise auch Erbsen, die mancherorts alt -tschechisch zubereitet wurden: Nämlich süß mit Zucker und Lebkuchen. Zum Abschluss des Essens gab es einen Nachtisch, zumeist mit gedörrtem Obst, wie Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Nüsse. Zu den traditionellen weihnachtlichen Nachtischen gehören Strudel und der Weihnachtsstriezel.

Am 24. Dezember, dem Štědrý den, werden abends Geschenke gegeben. Sie sollen von Ježíšek, dem Jesuskind, kommen. Vor dem Weihnachtsmahl und dem anschließenden Geschenkeauspacken soll man nichts essen.

  

Weihnachtsbaum erst im 19. Jahrhundert

Zum ersten Mal erleuchtete in Prag 1812 ein Weihnachtsbaum in der Villa des Direktors des Ständetheaters, Jan K. Liebich, der im Stadtteil Lieben wohnte. Dreißig Jahre später war der Verkauf von Weihnachtsbäumen bereits eine alltägliche Sache und die Leute nannten sie Christbäumchen. Zuerst übernahmen die reicheren Familien diesen Brauch, in Mähren stellt man erst seit Anfang dieses Jahrhunderts Weihnachtsbäume auf.

Krippentradition

Krippen, wie hier in Usti nad Orlice gehören fest zum Weihnachtsbrauchtum unseres Nachbarlandes. In Prag und vielen anderen Orten gibt es alljährlich wunderbare Krippenausstellungen.

 

Diese Krippen könnten durchaus auch in der nördlichen Oberpfalz stehen. Plößberger Ofenmauerer brachten sie nach ihren Arbeitseinsätzen aus Böhmen mit. Schnell verbeitete sich die Schnitzkunst im Stiftland.

Filigran geschnitzte Barockkrippen aber auch Papierkrippen finden sich in den Ausstellungen. 

Tradition: Herrlich verziertes Lebkuchengebäck- daraus werden auch Krippen gemacht oder der Baum geschmückt.