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Kolloquium der Buchautoren in Zwiesel 2007 "Mal bayerisch- mal böhmisch"

Rund 40 Lehrer aus vier Ländern trafen sich zu einem dreitägigen Kolloquium, genehmigt durch das Bayerische Kultusministerium in Zelezna Ruda und Zwiesel. Unterstützt durch den Bezirk Oberpfalz. Ziel, die Landesausstellung Bayern und Böhmen und die Präsentation des gemeinsam erarbeiteten Buches „Mal bayerisch, mal böhmisch- Geschichten die Brücken bauen“.

 

Erfreulich die Resonanz, die Lehrer kamen extra von Luxemburg und Polen angereist. Große Freude und Applaus gab es bei der Begrüßung durch die Kollegen aus der Oberpfalz, Franken und Tschechien. Natürlich war die Spannung groß, viele hielten das Mitte Mai erschienene Buch erstmals in den Händen. Vorsitzender Rainer Christoph stellte die Finanzierung und die Verkaufsmodalitäten vor. Weitere Überlegungen zielten in die Richtung: Wie können die Buchbeiträge für eine Umsetzung partnerschaftlicher Kontakte genutzt werden? Ein umfassender Vortrag mit Bild- und Kartenmaterial stimmte am ersten Nachmittag auf die Thematik „Bayern und Böhmen, die Geschichte einer langen Nachbarschaft“ ein.

Am Freitag ging es zur Ausstellung ins 25 Kilometer entfernte Zwiesel. Der Besuch des Landesausstellung mit anschließenden Hinweisen für Schülerbesuchen zeigte sich im Resume aller Besucher, die eine Multiplikatorenfunktion haben: „Die Ausstellung ist ein Erlebnis für sich“. Hier bietet sich eine einmalige Chance, die Beziehungen Bayerns und Böhmen in einem Spektrum von über 1500 Jahren zu erleben. Absolut gelungen, die Präsentation der hochwertigen und einzigartigen Ausstellungsstücke aus Museen und Privatsammlungen aus Deutschland, Tschechien und anderen europäischen Ländern.

In sechs Abteilungen konnten die Lehrkräfte unter qualifizierter Führung die Thematiken: Archäologie, Herrschaft und Kunst im Mittelalter, bayerisch-böhmische Handelsbeziehungen, grenzübergreifende Wallfahrten, die gemeinsame Barockkultur in Architektur und Musik. Höhepunkt, der Besuch der "Schatzkammer Mitteleuropas" hier versammelt, prächtige Werke der Goldschmiedekunst, Intarsienarbeiten und Kunstkammerstücke.


Buchpräsentation in Zwiesel

 

Bild: Frau Dr.Svatkova und Herr Peterik

 

Am Nachmittag erfolgte dann mit Unterstützung der Stadt Zwiesel die Buchpräsentation im Haus des Gastes. Zweite Bürgermeisterin Heidi Hackl begrüßte die Gäste und freute sich über die Zusage, dass mit jedem verkauften Buch in der Ausstellung die Hauptschule Zwiesel und ihr tschechischen Kontakte unterstützt würden. Besonders aufmerksam hörten die Zwiesler den Lesungen der Autoren aus Luxemburg, Polen und Tschechien zu. Edmund Stern, Rektor der Hauptschule Zwiesel, kündigte an, künftig eng mit dem Förderkreis zusammenzuarbeiten. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch einen Chor aus dem benachbarten Zelezna Ruda. Den Abschluss bildete die Eröffnung einer Ausstellung der Schülerarbeiten zum Buch im Foyer des Hauses.

 

 Am Freitag wurden Themen, wie Partnerschaftsprobleme, Finanzierung und Verkauf des Buches, Buchlesungen ( Fest steht bereits eine Buchpräsentationen, am Dienstag, den 3. Juli 2007 um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Tirschenreuth) diskutiert. Gedanken machten sich die Teilnehmer vor allem über die weitere grenzübergreifende Zusammenarbeit in den kommenden ein bis zwei Jahren. Besonders hingewiesen wurde auf die Möglichkeiten für Partnerschaftsbegegnungen im Rahmen des  „Geoprojekts“ im Geopark Windischeschenbach /Landkreis Neustadt/WN für die  4.- 10.Klassen.

 

Schwierige Situation Sprachenlernen

Ein Problem stellt noch immer die Sprache dar. An den tschechischen Schulen entscheiden sich die Kinder ab der 3.Klasse immer mehr für Englisch. Sind das die Auswirkungen unser ängstlichen Abschottungsgesetze zum EU Beitritt? Bis 2011 hat sich der bayerisch-deutsche Markt für Arbeitswillige aus Tschechien einen eigenen Riegel vorgeschoben. „Ein fataler Missgriff“, wie heute die Industrie- und Handelskammern in Passau feststellt. Sehen die Eltern der grenznahen Orte Tschechiens die Zukunft ihrer Kinder eher im Englisch sprechenden Raum?  Die Angst der nordbayerische Arbeitsmarkt würde mit tschechischen Arbeitswilligen überschwemmt ist längst gewichen. Unternehmer der Bayernregion ermuntern geradezu Berufsschüler (wie in Waldmünchen) tschechisch zu lernen, da viele Zweigbetriebe im nahen Grenzgebiet haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Die Teilnehmer nach dem Besuch der Landesausstellung „Bayern und Böhmen“ .700 Kilometer reiste der am weitesten entfernte Besucher der Lehrertagung an. Jemp Origer wohnt im luxemburgischen Consdorf und lieferte einen Buchbeitrag mit Johann von Luxemburg, dessen Geschichte besonders Bayern und Böhmen tangiert. Ihm hat es das Egerland zu verdanken, dass es zur Krone Böhmen kam.                    

 

 

 

 

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