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ADAC-Tourismuspreis für Vorzeigeprojekt 2012

Geschichtspark als authentisches Mitmachmuseum

Pressemitteilung ADAC Tourismuspreis Bayern 2012 geht nach Bärnau-Tachov

Bärnau. Festakt am 18.02.2012

 „Was hilft es, wenn innovative Projekte nur in der Theorie existieren, sie müssen sich nachhaltig in der Praxis bewähren.“ Der Geschichtspark Bärnau-Tachov habe dies seit seiner Teileröffnung im

Juli letzten Jahres glänzend erfüllt. Dafür wurde er am Donnerstag dieser Woche in Bärnau mit dem ADAC Tourismuspreis Bayern 2012 ausgezeichnet. Aus den Händen des ADAC Nordbayern-Vorsitzenden,

Herbert Behlert, nahm der erste Vorsitzende des Trägervereins Via Carolina e.V, Alfred Wolf, die Auszeichnung entgegen.

Der Preis ist mit einem 25.000-Euro-Marketing-Paket dotiert und wird erstmals nach Ostbayern vergeben.

Das Geschichtserlebnisprojekt Bärnau-Tachov lässt hautnah das Wohnen und Leben im 8. bis 13. Jahrhundert in Deutschland spüren. Durch das länderübergreifende Konzept von Bärnau bis nach Tachov in der Tschechischen Republik sei der Geschichtspark auch ein Zeichen der Freundschaft

zwischen den angrenzenden Ländern, so Projekteiter Dr. Benja-min Zeitler. Obwohl noch in der Ausbauphase kamen im ersten Jahr bereits rund

13.000 Besucher. „Der Geschichtspark Bärnau-Tachov ist nicht nur heute ein Gewinner – sondern auch eine Bereicherung für die ganze Region“,

sagte Behlert. Eine wunderbare Anerkennung für unser Engagement, bedankte sich Dr. Zeitler vor zahlreichen geladenen Gästen, unter ihnen

Tirschenreuths Landrat Wolfgang Lippert und ADAC Vizepräsident für Tourismus, Max Stich.

 

 

 

 

 

 

ADAC Nordbayern e.V.

Äußere Sulzbacher Straße 98

90491 Nürnberg

Abteilung Touristik

René Rottig

Tel.: 0911 95 95-233

Fax. 0911 95 95-283

E-Mail:

rené.rottig@nby.adac.de

Internet:

www.adac.de/nordbayern

www.presse.adac.de

 

 

 

 

 

 

 

Pressestimmen

Der Geschichtspark, eine touristische Attraktion im Oberpfälzer Wald
Mit seiner einmaligen musealen Einrichtung lädt der Geschichtspark Bärnau-Tachov auf eine Zeitreise vom 8. bis ins 12. Jahrhundert ein. Auf der Grundlage archäologischer Befunde werden

derzeit eine slawische Siedlung aus dem Frühmittelalter, eine Turmhügelburg und ein Hochmittelalterdorf in Originalmaterialien auf dem 6,5 Hektar großen Freigelände des Geschichtsparks rekonstruiert.

Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit kommen dabei regionale und nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz. "Schon unsere Vorfahren bauten ökologisch. Ihre Häuser waren voll kompostierbar und recycelfähig",

sagt Zeitler. Seit 31. Juli 2011 ist der Geschichtspark geöffnet, bereits im selben Jahr kamen 12 500 Besucher. "Für die Region Oberpfälzer Wald hat sich der Geschichtspark zu einer bedeutenden Attraktion entwickelt", bekräftigt Zeitler.

 

 

 

Attraktives Preispaket macht den Geschichtspark deutschlandweit bekannt
.Der ADAC Tourismuspreis wird jedes Jahr an innovative Projekte mit der Intention verliehen, die Weiterentwicklung des bayerischen Tourismus anzustoßen und die Angebotsqualität auszubauen. Der Geschichtspark erhält ein großes, vom ADAC

in Bayern gesponsertes Marketingpaket, ein eigens angefertigtes Kunstexponat sowie die Möglichkeit, sich auf der Messe Freizeit in Nürnberg vom 29. Februar bis 04. März 2012 vorzustellen. Zudem wird der Park in allen ADAC Internetauftritten

sowie den Printmedien eingebunden werden. Auch der Tourismusverband Ostbayern unterstützt den Gewinner mit verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen.

 

 

 

 

 

     Festakt im neuen Verwaltungszentrum des Geschichtsparks

 

 

 

 

Ein D-CZ Geschichtserlebnispark entsteht an der Goldenen Straße in Bärnau /Tachov

Záměr žít a prožít historii

Sein Wahrzeichen eine im Original nachgebaute Motte (Turmhügelburg). Gebaut wurde dieser Vorläufer der Burgen  aus der Zeit der Salierkaiser.

 

    Návštěvník historického parku neprochází muzeem, ale věrným obrazem historie.

    Vidí slovanskou vesnici kolem roku 1000 našeho letopočtu. Vzhled domů, tak jak se tradují po staletí, vytváří harmonickou osadu, zabudovanou do zvlněné nížinaté krajiny kolem řeky poblíž rybníka. Pěstuje se tu dobytek a rolnictví jako základní obživa, uctívá se kult bohů přírody. CZ Infos www.geschichtspark.de

     

    Verschiedene Haustypen entstehen im Park, gebaut nach alten Modellen durch verschiedene Gruppen bais aus Nabburg kommend....

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Juni 2011 Es ist unglaublich, was sich in den letzten zwei Monaten in Geschichtspark getan hat.

    Viele fleißige Helfer sind am Werk!  Emsig wird im Geschichtspark gearbeitet. So gehen die Flechtarbeiten am Hochmittelalterhaus zügig voran, am frühmittelalterlichen Pfostenhaus sind sie bereits abgeschlossen sind und das Flechtwandhaus erhält sein Dach.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     Eine Gruppe Hermannsreuther hat damit begonnen, ihr Haus mit Schindeln zu decken. Dr. Benjamin Zeitler berichtet: „Unsere "Aktiv-Rentner" die Innenausbauarbeiten, sobald das Flechtwandhaus den Lehmbewurf bekommen hat. Eine Helfergruppe aus Nabburg hat die letzten Flechtwände geschlossen, das Hochmittelalterhaus, das von der Mittelaltergruppe "Bürgertum um 1250" aus Weiden betreut wird, macht enorme Fortschritte. Auf den Bauvorbereitungsplatz haben weitere Vereinsmitglieder über 50 4-Meter lange Eichenstämme gespalten, die später den Palisadenwall um die Motte bilden werden. Noch im Juni geht es an die Verschalung der Motte. Alle sind begeistert von dem Teamgeist und dem gutem Zusammenspiel der einzelnen Arbeitsteams“.

    Anfang März 2011- Endlich ist der Winter vorbei und im Geschichtspark rührt sich neues Leben

    Fotos: Slawisches Grubenhaus (im HIntergrund das Dokumentationszentrum

    Die ersten zwei frühmittelalterlichen Gebäude sind errichtet. Beim Foto handelt es sich um ein sog. Grubenhaus Die Eintiefung des Innenraums lag zwischen 30 cm und mehr als 1 m. Die Grundfläche derartiger Bauten war meist gering,

     

     

    Der Boden bestand oft aus gestampftem Lehm. Hinter dem Bodenfund "Grubenhaus" können sich Gebäude verschiedenster Nutzung verbergen: Von der primitiven Erdhütte bis zum (halb)unterkellerten Haus. Mehr Infos unter:  

      http://www.geschichtspark.de

     

     

     

     

     Stand Januar 2011  Richtfest Infozentrum für den grenzüberschreitenden Geschichtspark.

     

     

    Der Trägerverein "Via Carolina", kann für den grenzüberschreitenden Geschichtspark feierte Richtfest des Infozentrums des Info Zentrums feiern. Das Wetter zeigte sich günstig und so konnte die im Herbst abgebrochene Arbeit, das Aufsetzen des Dachstuhls erledigt werden.

    Und das ist nicht nur das Herzstück des über vier Millionen Euro teuren und von Europäischer Union, Freistaat, Bezirk und Landkreis besonders geförderten Projektes. "Das ist auch die Zentrale und Ideenschmiede unseres Vereins", hob Vorsitzender Alfred Wolf das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder hervor. Hier sieht er den kulturellen Kristallisationspunkt für eine touristische Erschließung der Region.

     

    Bild: Mit einem riesigen Fleißaufwand wurde der Dachstuhl am 21./22. Jan. 2011 geschlossen, zum Glück! derzeit (Mi 26.01.) schneit es "wie in Sibirien"

    Die Anbindung an die "Goldene Straße" und an das grenzüberschreitende Radwegenetz sei quasi vor der Haustüre. Projektleiter Benjamin Zeitler dankte allen Fördergebern und Sponsoren, Planern und Handwerkern. "Mittlerweile haben wir bereits über eine Million Euro ausgegeben, die größtenteils der heimischen Wirtschaft zu Gute gekommen sind." Auch der Tirschenreuther Landrat Wolfgang Lippert, MdL Tobias Reiß und Bärnaus 2. Bürgermeisterin Cornelia Schwamberger würdigten die Zielstrebigkeit und die Nachhaltigkeit der gesamten Mannschaft.

    Begeistert stehen auch die Freunde aus Tschechien hinter dem Projekt. Frantisek Curka, Bürgermeister von Halze, zugleich Präsident der Euregio Egrensis Arbeitsgemeinschaft Böhmen stellte klar: "Wir schätzen diese Initiative."Der Geschichtspark sei ein Mittel, um die Region diesseits und jenseits der Grenze noch attraktiver zu gestalten. ( der NT Weiden berichtete ausführlich am 22.01. und 24.01.2011 in der Ausgabe Stiftland + NEW/WEN)

    Stand August 2010 Im Geschichtspark rührt sich was- die große See hat sich -gespeist vom Wasser der Naab schnell gefüllt.

     

     

     

     

     

     

    Die ersten Bewohner sind eingezogen- Pferde, Schafe, Ziegen

     

     

     

     

     

     

     

    INFO Tafeln geben Auskunft

    Angelegt sind die Wege, gekennzeichnet die Standorte der künftigen slawischen Häuser.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Erster Spatenstich am 22. März 2010 in Bärnau

    Der grenzüberschreitende Geschichtspark in Bärnau im Landkreis Tirschenreuth wird umgesetzt. Das gab der Begleitausschuss bekannt.

    Auch die EU fördert das Vorhaben mit 2,8 Millionen Euro. Der Park soll vor allem ein Bildungsprojekt der bayerisch-böhmischen Geschichte werden. Der Initiator des Geschichtsparks Alfred Wolf sagte, es entstehe ein Park mit einem mittelalterlichen Freilandmuseum, einem bayerischen-böhmischen Museum mit einem Abenteuerbereich Geschichte und Natur für Kinder und für Jugendliche mit verschiedenen archäologischen Stationen, wo man Geschichte wirklich aktiv erleben kann. Und das Ganze ist zudem verbunden mit einem Weg nach Tachov. Auch in Tachov gibt es dann einige Höhepunkte. Auf Tschechischer Seite wird ein historischer Park in der Landschaft angelegt. Durch den Eisernen Vorhang auf Tschechischer Seite ist die goldene Straße gut erhalten. Der Geschichtspark kostet insgesamt 4,2 Millionen Euro. (Quelle: Meldung Radio Ramasuri- Weiden)

        

    Bautafel anlässlich des Mittelalterzuges feierlich enthüllt

    Verflixte sieben Jahre dauerte es, bis am Festgelände neben dem künftigen Parkgelände das Bautransparent zum "grenzüberschreitenden historischen Geschichtspark" vom Verein "Via Carolina" in Anwesenheit vieler Gäste enthüllt werden konnte. Geht alles klar, wird das Projekt im Dezember 2010 genehmigt, kann der Baubeginn noch in diesem Jahr gefeiert werden.

     

     Alfred Wolf, Vorsitzender des Vereins "Via Carolina", bedankte sich beim Archäologen Stefan Wolters und dem Vorsitzenden der Otant-Gesellschaft, Dr. Bernd Thieser und allen, die seit sieben Jahren alle Kräfte bündeln, um in Bärnau Geschichte wieder lebendig werden zu lassen. Gemeinsam mit den tschechischen Freunden des Vereins Terra Tachovia soll das Projekt grenzüberschreitend mit einem Geschichts- und Erlebnispark für alle "erlebbar" gemacht werden.
    Der Finanzierungsantrag bzw. die Planung wurde am Ende des Sommers eingereicht. Grünes Licht gab es für die  Planungen vom Landesamt für nichtstaatliche Museen und dem "Haus der Geschichte".
    Anfang Sept. 2009 wurde der Bebauungsplan von der Stadt Bärnau endgültig genehmigt. Im Dezember hat der Lenkungsausschuss grünes Licht für das Projekt gegeben. Da war großer Jubel in Bärnau. Der Förderkreis Goldene-Straße e.V. gratuliert dem, Verein Via Carolina!

    Sparkassenstiftung spendete 50.000,00 EUR

    Die Sparkasse Oberpfalz- Nord befürwortete den Geschichtspark des Vereins "Via Carolina" als ein „Leuchtturmprojekt im Landkreis“. Als Starthilfe gab es aus den Mitteln der Sparkassenstiftung im Kreis Summe von 14 200 Euro, die von der Bayerischen Sparkassenstiftung auf die beachtliche  Summe von 50 000 Euro aufgestockt wurden. Mehr Infos unter  http://www.geschichtspark.de

    Beim Bärnauer Zoigl ist jede(r) ist willkommen

    Und wer über den Geschichtspark mit diskutieren oder sich sogar mit engagieren will, ist herzlich in die Bärnauer Zoiglstube am oberen Markt eingeladen. Jedes erste Wochenende im Monat (Freitag bis Sonntag)„steppt in Bärnau das Bärnauer Wappentier bei guter Brotzeit und dem typisch untergärigen Stiftländer Zoiglbier. Genaue Anfahrt und vieles mehr unter         http://www.zoigl-stube.de

    Was sonst noch alles im Vorfeld geschah?

    Die Idee der Tachauer Freunde war es, Gedenksteiner der bekannteste historischen Personen, die auf der Goldenen Reise auf der tschechischen und deutschen Seite aufzustellen. Sie sollen die Postitionen des Parks markieren. So wurde im Dezember 2008 ein Denkmal für Jan Hus in Bärnau gesetzt. Hier betrat er 1414 erstmals deutschen Boden, vom  Ortspfarrer wurde er freundlichst mit einem Krug Wein empfangen.                                                           

    Tschechisch- luxemburgisches Treffen in Tachov. Mit dabei, eine kleine Delegation aus Bärnau und Altenstadt/WN.

    Aufgestellt wurde am ehemaligen Stadttor von Tachov ein Stein, der an den Böhmischen König Johann von Luxemburg erinnern soll.

     

     

     

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                                                                                                                                                                 Gedenkstein für Magister Jan Hus in Bärnau

    Mit dem tschechischen Projektpartner aus Tachov und tschechischer Prominenz wurde als weiterer Meilenstein ein Denkmal für Johann v. Luxemburg am alten Stadttor in Tachov eingeweiht. Prominenter Teilnehmer in Tachov, der Botschafter des Großherzogtums Luxemburg Jean Falz in Prag mit einer kleinen Abordnung.

    Am Sonntag, 14. Dezember 2008, wurde in Bärnau ein Denkmal des Magisters Jan Hus am Hohlwegrest der Goldenen Straße am Weg von Bärnau zur Ortschaft Naab enthüllt. Mit dabei viele Gäste aus Tschechien, Bärnaus Bürgermeister Peter Hampel und eine große Delegation des Vereins Via Carolina Bärnau unter der Leitung von Alfred Wolf.

     

    Das Denkmal für Karl IV. steht bereits seit Herbst bei Peronec/Tachov. Im Frühjahr 2009 folgte als vierter Meilenstein ein weiteres Denkmal, das den Hl. Adalbert (Vojtech) in Svetece/Heiligen). Produziert wurden die Standbilder von der Steinmetzschule in Pilsen unter der Leitung vom Direktor der Schule, pane Jaroslav Sindelar.

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