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Unsere Ziele und Vorhaben

1. Erfassen von Daten aller betroffenen Orte im Gebiet des ehemaligen „Neuböhmens“, den Orten am alten Weg zwischen Luxemburg über Frankfurt, Würzburg, Nürnberg, Pilsen, Prag (Praha) über Nachod bis Breslau (Wroclaw) auf unserer Homepage www.goldene-strasse.de
2.

Suche nach Ansprechpartnern entlang dieser Strecke in D – L – CZ und PL (Wojwodschaft Niederschlesien)

3.

Kontaktaufbau zu kulturellen Einrichtungen und Zusammenarbeit mit interessierten Stellen

4. Sammeln historischer aber auch aktueller Informationen zum Thema der Goldenen Straße.
5.

Erstellen von zweisprachigen Produkten: Büchern, Dokumentationen, Projekten

6. Durchführung und Gestaltung von Studienreisen in Verbindung mit der VHS
7. Planung und Erarbeitung von gemeinsamen Schulprojekten in Zusammenarbeit mit dem Bay.Schullandheimwerk
8. Durchführung von Kunstwettbewerben
9. Organisation von Lehrerfortbildungen
10. Suchen optimaler Begegnungsstätten für D-CZ Schulen i.Zusammenarbeit mit der Akademie für Schullandheimpädagogik
11.

Gestalten, Mithilfe von Ausstellungen zum Thema „Goldene Straße“ in Orten entlang der Altstraße

12.

 Förderung des CZ Unterrichts ab dem Kindergarten (Bsp.Altenstadt/WN)

13.

 Auf böhmischer Spurensuche den Aktionskreis "Goldene Straße" immer wieder einmal durchbrechen.

14.

 Blick in die Zukunft

Okkupation, Krieg, Vertreibung und Zwangsherrschaft haben grundlegende jahrhundertelange mitteleuropäische Gemeinsamkeiten unwiderruflich zerstört. Dennoch gibt es Hoffnungsträger auf beiden Seiten: das sind die Sudetendeutschen selbst, die mit viel Elan zusammen mit Tschechen in ihrer alten Heimat Kirchen und Klöster erneuern, das sind die vielen Kontakte von Schulen und Lehrern, die sich um ein offenes Miteinander bemühen. Die Volksdiplomatie hat vieles zuwege gebracht, das weiter oben noch nicht gelungen ist.

Kultureller und wirtschaftlicher Austausch - ein Paradebeispiel, die Bayerisch-Böhmischen Kultur- und Wirtschaftstage in Weiden - ist möglich. Die gemeinsame Rückkehr Bayerns und Böhmens in eine neue europäische Mitte hat jedoch noch einen weiten Weg vor sich. Einen gemeinsamen Weg aber kann es nur geben, wenn beide Völker sich ihrer Schuld bewusst sind und diese auch offen zugeben. Uralte und neue Wunden müssen verbunden werden und heilen. Mit einer Lüge kann es keine Zukunft geben, dass muss allen Beteiligten klar sein. Und in der Wahrheit leben, heißt nicht - so Roman Herzog am 29. April 1997 vor dem tschechischen Parlament - „die Fehler der eigenen Seite gegen die andere aufzurechnen". Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung, lautet eine jüdische Weisheit. Das Geheimnis der Versöhnung heißt Vergebung und deshalb müssen wir uns erinnern, als Verpflichtung für ein „Nie mehr wieder".

Nur wer unsere lange und gemeinsame Geschichte kennt, weiß, dass sich Deutsche und Tschechen nicht gleichgültig sein dürfen. Daran wollen wir weiter arbeiten.

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