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Goldene Straße - eine europäische Straße

Mit der Feier des EU Beitritts von Tschechien am 2. Mai 2004 wird die Goldene Straße endlich wieder zu der Straße, die sie einst unter Kaiser Karl IV. war. Eine Straße, die Menschen und Länder friedlich vereinte. Eine Straße auf der europäisches Gedankengut übertragen wurde. Die beiden Städte Tachov /Tachau und Bärnau feierten dieses Ereignis gemeinsam mit vielen Mitwirkenden aus den beiden Landkreisen Tachov und Tirschenreuth gemeinsam in der zweitgrößten Reithalle Europas, der Reithalle der Fürsten von Windischgrätz, in dem kleinen Dorf Svetce / Heiligen am Rande der Goldenen Straße zwischen Bärnau und Tachov.

Die Reithalle von Svetce ist mehr als eine im üblichen Sinne.Vieles erinnert noch heute an ihre frühere Funktion. Um die Halle reihten sich einst Emporen, eine Fürstenloge, lichtdurchflutete Salons und Zimmer für die Gäster der Windischgrätzer. Mit einer Investition von 20 Millionen Kronen wollen Tachov und Prag die Reitschule, die drei Kilometer von Tachov entfernt liegt, restaurieren.

 

 

Gebaut wurde sie zwischen 1856 und 1861 nach plänen des K&K Architekten Haterzettel in einer Mischung von Neugotik und Neuromanik.

Bauherr war Fürst Alfred zu Windischgrätz, 1787 in Brüssel geboren. Sein Vater Joseph-Niklas hatte am 12. Mai 1781 die Herrschaft Tachau gekauft. In die Geschichte ging er durch die Unterdrückung der Aufstände als österreichischer Feldmarschall in Wien und Prag ein. Fürst Schwarzenberg war sein Schwager, ihn machte er zum Ministerpräsidenten der K& K Monarchie.

Sohn Alfred kämpfte 1895 gegen Napoleon, 1825/26 kaufte er für ein "Butterbrot" Kladrau und das berühmte Kloster.Bestattet wurde er in der Familiengruft der Wenzelskirche in Tachov seit 1886 sind die Särge der Familie in der Krypta der Kladrauer Basilika.

Bild:   Am Rednerpult, der Bürgermeister von Tachov

Bild: von l..n.r. Bürgermeister von Tachov mit Ehefrau, Bürgermeister von Bärnau mit Ehefrau

                                              

 

 

 

 

 

 

Bild:   Deutsch-tschechischer Chor mit Instrumentalbegleitung beim Spielen der Europa-Hymne. Ein bewegendes Ereignis für alle Teilnehmer.

  So präsentierte sich die Reithalle vor 1945- Ansicht einer alten Postkarte

 

 

Text / Bilder: R. Christoph

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