Prag und die Könige aus dem Hause Luxemburg

Johann von Luxemburg (1310-1346) und Eliška, die letzte Přemyslidenprinzessin

Im Jahre 1306 endete nach 300 Jahren in Olmütz die Epoche des mächtigen Přemyslidengeschlechts in Böhmen. Der erst 17-jährigen Wenzel III., letzter Fürst einer mächtigen Dynastie wurde ermordet. Wer sollte den Thron übernehmen? Die vornehmen Adelsfamilien des Landes waren sich uneins. Die im Land etablierten Zisterzienser aus Sedlec und Plasy wurden nun aktiv. Sie nahmen mit dem Luxemburger Heinrich VII. Kontakt auf.

Ziel war es, Heinrichs erst 14-jährigen Sohn Johann mit der 18-jährigen Eliška (Elisabeth), der zweiten Schwester des ermordeten Wenzel III. zu verheiraten. Die beiden lernten sich erstmals in der Johanniter Komende Heimbach im Pfälzer Wald kennen und lieben. Aus der poltisch eingefädelten Ehe wurde eine "echte Liebeshochzeit"

 

 

1310 kam im Dom zu Speyer die Hochzeit zustande. Heinrich wählten die Fürsten zum Kaiser des römischen Reiches. Johann wurde nach der Ankunft in Prag zum Böhmischen König gekrönt. Zisterzienser und seine Frau Eliška erhofften sich nun eine Verbesserung der Situation Landes und die Anknüpfung an die ruhmreiche Zeit der Přemysliden. Doch es kam anders. Kaiser Heinrich VII. starb unerwartet zwei Jahre nach der Eheschließung seines Sohnes. Johann, nach der Tradition der Luxemburger am französischen Hof erzogen, fühlte sich in Prag nicht wohl. Bald musste er erkennen, dass der Hochadel in Böhmen die Geschicke des Landes massiv mitbestimmte. Er verließ das Land, wann immer er konnte, und widmete sich dem Krieg, mal in Italien, mal im hohen Norden.

 

 

 

 

 

 

Erst nach der Geburt von zwei Töchtern wurde der ersehnte Thronerbe am 14. Mai 1316 in einem Prager Bürgerhaus geboren. Die Prager Burg war verwüstet und längst nicht mehr bewohnbar. Die festliche Taufe des kleinen Prinzen auf den Namen Wenzel vollzog im St. Veitsdom am Pfingstsonntag 1316 durch seinen Onkel Balduin von Luxemburg, Erzbischof in Trier. Noch ahnte niemand, dass die Zeit mit dem kleinen Wenzel einen künftigen Herrscher bereitstellte, der einmal unter dem Namen Karl IV. zum bedeutendsten Herrscher des Reiches und zum „Vater des Vaterlandes“ werden sollte.

 

Bald verschlechterte sich das Verhältnis der Eltern, Verdächtigungen und Intrigen kamen auf. Elisabeth musste mit ihren Kindern Prag verlassen. Sie flüchtete zunächst nach Loket (Ellbogen), dort musste der kleine Sohn drei Jahre allein ausharren. Die Mutter wurde mit den Töchtern nach Burg Melnik geschickt. Johann hatte Angst, dass er durch die Opposition im Lande an seinen Sohn den böhmischen Thron verlieren könnte. Dieses grausame Schicksal prägte den jungen Prinzen, der von Ellbogen aus nach Burg Pürglitz (Křivoklat) gesandt wurde, lebenslang.

 

Im Alter von sieben Jahren ließ ihn der Vater zum Leidwesen der Mutter im April 1323 nach Paris an den Hof seines Onkels Karl des Schönen bringen. Aus Sicht Johanns hatte dies Tradition, denn er und seine Vorfahren hatten ebenfalls in der französischen Hauptstadt ihre Erziehung genossen. Bei seiner Firmung erhielt er den Namen Karl. In Paris bekam er Einblick in die Kunst des Regierens, in die Zeit der Gotik und genoss die wissenschaftlichen Studien an der Pariser Universität. Schon damals beschloss er nach dem Vorbild der Sorbonne in Prag eine Hochschule zu gründen. Frankreich war zu jener Zeit der Vorzeigestaat in Europa.

 

Karl VI. (1318 - 1378)

Sieben Jahre verweilte Karl in Paris. Mit der damals üblichen Vermählung im Kindesalter wurde ihm die aus dem höchsten Adel des Landes stammende Bianca von Valois zugesprochen, was seine Stellung enorm hob. Ein Glücksfall war die Freundschaft mit dem damaligen Abt des Benediktinerklosters in Fecmap, Pierre Roger, dem späteren Papst Clemens VI..

 

Als er zunächst allein nach Prag zurückkehrte, sprach er fünf Sprachen, die tschechische liebte er jedoch ganz besonders. Die Hauptstadt seiner Vorfahren war verwüstet, die Prager Burg nicht bewohnbar. Verbittert musste er zur Kenntnis nehmen:"Wir fanden dieses Königreich so verwüstet, dass Wir keine einzige freie Burg fanden, die nicht mit allen königlichen Gütern verpfändet gewesen wäre, so dass Wir keine Stelle hatten, wo Wir hätten wohnen können, sei es nur in den bürgerlichen Häusern wie jeder andere Bürger...."

Er nahm seinen Wohnsitz in der Altstadt, vermutlich im Haus „ Zur Steinernen Glocke“, in dem bereits seine Eltern lebten. Die Mutter traf er nicht mehr an, sie war Ende September 1330 verstorben, ein trauriges Wiedersehen mit der Heimat am Grab im Zisterzienserkloster Zbraslav ( Königssaal ), südlich von Prag.

 Bild: Haus zur Steinernen Glocke, dem dem Thein

 

 

 

 

 

 

 

Mit Energie ging der junge Königssohn die Regierung an. Bereits 1334 konnte er auf dem Hradschin einziehen und überwachte dort den weiteren Ausbau von dem heute Burggrafenhaus in der Nähe des Schwarzen Turms. Im gleichen Jahr ließ er seine junge Frau Bianca von Valois nachkommen, es gelang es ihm, Prag zum Erzbistum erheben zu lassen. Die Krönung des jungen Paares erfolgte am 2. September des Jahres 1347 nach einer von Karl geschaffenen Krönungsordnung, beginnend auf dem Vyšehrad, der alten Prager Burg.

 

 

 

Am nächsten Tag salbte und krönte der aus Klotzko (Glatz) stammende Erzbischof Ernesto von Pardubitz in der St. Veitkirche Karl und seine Gemahlin im Beisein des Adels und der Verwandten mit der eigens geschaffenen Krone.

 

 

Die gestiftete Krone wurde als „St. Wenzels Krone“ zur Basis des böhmischen Rechtsstaates. Von Beginn an versuchte Karl die reichen böhmischen und mährischen Städte, wie Kutna Hora (Kuttenberg), Hradec Kralove (Königsgrätz) unter seine Aufsicht zu stellen.

 

Bild: Die von Karl gestiftete Wenzelskrone ist heute im Veitsdom in der Goldenen Kapelle aufbewahrt.

 

 

Nun sollte Böhmen für einige Jahrzehnte zum Mittelpunkt Europas werden. Karl war der Herrscher über zwei Völker, der Tschechen und der Deutschen. Für beide schuf der international geprägte Herrscher mit Bedacht und Klugheit eine gemeinsame Heimat.

 

 

 

Karls Vater Johann, Graf von Luxemburg, König von Böhmen und Markgraf von Mähren heirate zwei Jahre nach dem Tode seiner Frau Elisabeth Beatrix von Bourbon, beide hatten einen Sohn Wenzel, ihm vermachte er 1340 per Testament den Besitz der Grafschaft Luxemburg. Im Alter von 50 Jahren fand er getreu dem ausklingenden Ritterideal in der Schlacht bei Crecy gegen die Engländer den Tod. Johann ließ sich aufs Pferd binden und von Heinrich Münch von Basel in die Schlacht gegen Eduard III. von England führen, hierbei fand am 26.8.1346 den Tod. Der Gedichtsepos „Crecy“ von Nikolaus Welters würdigt in 14 Strophen sein Leben und Sterben:

                                                                      

  "Und trutzig fliegt das Löwenpaar

  Und rasselnd in die Feinde Schar.

  Da hielt, begrüßt von frohem Schlachtgesang,

  Der blinde König hohen Wonnegang;

  Da ritt auf Crecys Feld im Abendrot

  Der große Luxemburger in den Tod“.

 

Bild:Grabmahl Johanns Nach einer 600-jährigen Odyssee fanden seine Gebeine endlich in der Kathedrale Notre Dame im Dom zu Luxemburg die letzte und endgültige Ruhestätte.

 

Anna von der Pfalz (1329 – 1353) Karl zweite Gemahlin

 

In zweiter Ehe heiratete der 33-jährige Karl IV. 1349.gegen den päpstlichen Rat, Anna, die 20 Jahre alte und einzige Tochter des Pfalzgrafen Rudolf II. von Heidelberg in der Stadt Bacharach. Im Juli 1349 wurden Karl und Anna in Aachen durch seinen Großonkel Balduin erneut zum römischen König und seine junge Frau zur Königin gekrönt. In Prag wurde Anna am 1. November auch als böhmische Königin gekrönt. Mit dieser Heirat gelang dem Böhmenkönig ein eleganter Schachzug, er spaltet die ihm nicht gerade gut gesonnene Wittelsbacher Familie entscheidend und festigte seine politische Situation.

 

Bild:Karl und Anna v.d.Pfalz - Dauerausstellung in der Prager Burg

 

Als Morgengabe seines Schwiegervaters gelangte er 1335 in den Besitz weiter Teile Neuböhmens. Den Rest erhielt er von Ruprecht dem Jüngeren, den er aus der Gefangenschaft in Sachsen-Wittenberg loskaufte. Zum Ausgleich erhielt er von der Familie der Wittelsbacher die Festungen Waldeck, Störnstein, Neustadt/WN, Hirschau, Murach und Treswitz verpfändet. Im Todesjahr seiner Frau Anna verstarb sein Schwiegervater Rudolf II., der bei Karl hohe Schulden hatte. Mit dem Erben König mit Ruprecht dem Älteren verhandelte Karl und erhielt für die Schulden die oberpfälzischen und fränkischen Städte und Festungen Hauseck, Ruprechtstein, Werdenstein und Lichtenstein sowie Sulzbach, Rosenberg, Thurndorf, Hilpoltstein, Hohenstein, Lichteneck, Frankenberg, Lauf, Eschenbach, Hersbruck, Hartenstein, Neidstein, Auerbach, Velden und Plech. Die Burgen Waldeck, Murach und Treswitz gab er wieder zurück.

Der männliche Thronfolger, Sohn Wenzel, geboren 1350, starb ein Jahr später auf der Burg Zebrak und ist, wie seine Mutter Anna, die 1353 starb, im Veitsdom in Prag begraben.

 

Anna von Schweidnitz- Jauer (1339-1362)- dritte Gemahlin Karl IV.

 

Kurz nach dem Tode der Wittelsbacherin heiratet Karl die erst 16-jährige und einzige Tochter des Herzogs Heinrich II. von Schweidnitz-Jauer. Die Heirat fand, nach der Klärung aller wichtigen Erbverträge am 27. Mai 1353 in Ofen, Ungarn statt, die Krönung zur böhmischen Königin im Juli 1353 in Prag, Krönung zur Königin des Reiches im Februar 1354 in Aachen. Zur Kaiserin wurde sie im April 1355 in Rom gekrönt. Anna war Erbin der noch nicht an Böhmen gebundenen schlesischen Herzogtümer Schweidnitz und Jauer, deren Graf Bolko bis zu seinem Tode dem böhmischen König den Treueschwur versagt hatte. Zudem  galt Anna als Erbin der Krone von Ungarn und Polen. Eine Ehe mit enormer politischer Reichweite.

Anna erfüllte endlich die Erwartungen des Kaisers, am 19. März 1358 wurde in Prag Tochter Elisabeth und am 26. Februar 1361 endlich der ersehnte Thronerbe Wenzel in Nürnberg geboren. Nun war der Fortbestand der Regentschaft der Luxemburger gesichert und kam auch nicht mehr in Gefahr, als Anna im Jahr darauf, 1362 bei der Geburt des dritten Kindes starb. Wie ihre Vorgängerinnen ist sie im Veitsdom in Prag bestattet.

 

Elisabeth von Pommern (um 1347-1393)- vierte Gemahlin Karl IV.

 

Es sollte seine letzte Eheverbindung sein, erneut Witwer heiratete Karl die einzige Tochter des Herzogs Boguslaw V. von Pommern-Wolgast, Enkelin König Kasimirs von Polen. Am Pfingstsonntag 1363 fand in Krakau die Hochzeit mit der 16-jährigen Prinzessin statt.

Zur böhmischen Königin wurde sie am 18. Juni in Prag und am 1. November 1368 zur Kaiserin in Rom auch gekrönt. Das Kaiserpaar ließ sich bei der Italienreise in allen bedeutenden italienischen Städte huldigen. Bereits 1363 wurden ihr mehrere Städte, wie Königsgrätz oder Melnik als Altersabsicherung vermacht.

Elisabeth wurde von ihren Zeitgenossen als „hupsches Freulin, schön von Gestalt“ bezeichnet. Gerühmt wurden auch ihre enormen Körperkräfte, angeblich konnte sie ein Hufeisen mit bloßen Händen zerbrechen oder Panzerhemden zerreißen. Äußerlich sah man ihr das gar nicht an.

Ihrem Gemahl gebar sie vier Söhne und zwei Töchter; also sechs seiner elf Kinder. Sie überlebte den Kaiser um rund 15 Jahre und starb vermutlich am 15. Februar 1393 in Königsgrätz. Begraben ist sie ebenfalls im Dom St.Veit zu Prag. Der bedeutenste Nachfahre war Sohn Sigismund, der seinen Halbbruder Wenzel IV. beerbte und es bis zum Kaiser schaffte.

 

Die Reihe der Kinder aus der Ehe Karl IV. und seiner Frau Elisabeth:

Anna, 11.07.1366, heiratete Richard II. König von England  ( also Verwandtschaft zum englischen Könisghaus)

Sigismund, 15.02.1368

Johann, 22.6.1370, später Herzog von Görlitz

Karl, 13.3.1372, ein Jahr später verstorben

Margarete, 29.9.1373, verheiratet mit Johann III. Burggraf von Nürnberg

Heinrich, 1377, ein Jahr später verstorben

 

Wenzel IV., König von Böhmen (1378-1419) und Deutscher König (1378-1400),

wurde als einziger Sohn Karl IV. in dessen dritter Ehe mit Anna von Schweidnitz-Jauer, Tochter von Herzog Heinrich II. in Nürnberg geboren und in der Sebalduskirche getauft..

Es war ein ungewöhnlicher Akt als Karl IV., seinen Sohn im Prager Veitsdom bereits mit zwei Jahren zum böhmischen König krönen zu lassen. Sein Vater ließ ihn aus Erfahrung heraus rechtzeitig auf die Regierungsgeschäfte vorbereiten und verlieh ihm die Titel:Graf von Luxemburg, Herzog von Schlesien, Markgraf von Brandenburg und Markgraf der Lausitz. Durch hohe Geldzahlungen seines Vaters an die meisten Kurfürsten wurde Wenzel– auch das war für damalige Verhältnis ungewöhnlich - schon zu Lebzeiten seines Vaters im Juni 1376 zum römischen König gewählt und einen Monat später im Aachener Dom gekrönt. Nach dem Tode seines Vaters 1378 übernahm er die Regierung. Seine Frau Sophie (1373- 1425), eine Wittelsbacherin aus München , verzauberte mit ihren zwölf Jahren den fünfzehn Jahre älteren König so sehr, dass am 2.Mai 1389 in Prag die Hochzeit stattfand. Nicht politische Hintergedanken sondern "die Liebe" standen bei der Ehe im Vordergrund. Ihre Krönung wurde jedochj immer wieder verschoben und fand erst elf Jahre später  im Jahre 1400 statt. Zur Krönung erschien der gesamte Luxemburger Adel, wer jedoch fehlte, war ihr königlicher Ehemann. Als Katholikin unterstützte Jan Hus und wurde 1919 durch ihren Schwager Sigismund zur Verwalterin Böhmens ernannt.

Wenzels Regierungszeit stand unter keinem guten Stern. Die weltpolitische Lage war diffus, das kirchliche Schisma bestand weiter, die Pest breitete sich aus,  die Umsetzung des Reichslandfriedens von Eger 1389 gelang  nicht so recht. Jan Hus trat auf die politische Bühne, ihn unterstütze er anfangs,  sein Halbbruder Sigismund, König von Ungarn, untergrub die Krönung zum Kaiser. Selbst im Landesinneren gab es Probleme mit den Bischöfen.

Der Prager Erzbischof Johannes von Jentzenstein, anfangs enger Freund und Hofkanzler des Königs, untergrub die Anweisung der Königs, die Abtwahl im Kloster Kladruby (Kladrau) zu verhindern. Heimlich schickte er seinen Generalvikar Johannes von Pomuk nach Westböhmen um die Wahl durchzuführen. Nepomuk, Zeitgenosse von Jan Hus, musste dies mit dem Tode bezahlen, Johannes wurde erst 400 Jahre später, also 1729 von Papst Benedikt XIII. heilig gesprochen.

Wenzel verließ die Prager Burg und zog in den Königshof in der Prager Altstadt, dort wo heute das „Gemeindehaus“ steht. Nie schaffte er es in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Ganz im Gegenteil, die Spannungen steigerten sich so, dass er zweimal gefangen genommen wurde. Einmal befreite ihn sein Halbbruder Johann von Görlitz, beim zweiten Mal hatte der andere Bruder, Sigismund seine Finger im Spiel. Hier gelang es Wenzel zu fliehen.

Schließlich verlor er auch das Vertrauen der Kurfürsten, die ihn am 20. August 1400 absetzten. Am gleichen Tag wurde Ruprecht von der Pfalz mit der Mehrheit seiner eigenen Stimme zum neuen König gewählt. Wenzel erlag er im Juli 1419 einem Herzversagen, als aufrührerische Husanhänger im Rathaus am Karlsplatz den „ersten Prager Fenstersturz“ verursachten. Begraben ist er neben seinem Vater im Veitsdom zu Prag.

Wenzel IV., der zwar viele angefangenen Bauwerke seines Vaters vollendete und an der „Goldenen Straße“ bei Zebrak die Burg Tocnik erbauen ließ, ging nicht ruhmreich in die Geschichte ein, nicht wenige Schmählieder und Spottverse gibt es ob seiner Trunksucht und seinem Jähzorn, wie die Weise von Karl Böhmer nach dem Text von E.G. Drimborn zeigt:

  1. "Was schiert mich Reich und Kaiserprunk mit all den bösen Plagen,
    will mir viel besser doch ein Trunk in Ruhe hier behagen!"
    So sprach der Kaiser Wenzeslaus und trank den vollen Humpen aus
    ¦:beim Königsstuhl zu Rhense.

Sigismund, 15.2.1368-9.12.1437,  römischer Kaiser, König von Ungarn und Böhmen