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Die Kleinseite- Mala strana

Um 1350 ließ Karl die Stadt erweitern und im Süden vom Strahov Kloster aus über den Hügel des Petrin (Laurentziberges) bis zum Ujezd mit einer neuen Mauer versehen. Im Volksmund wird sie heute noch Hungermauer genannt. Karl gab den Armen der Stadt durch den Bau Arbeit und Brot, vorangegangen war ein schlechtes Erntejahr. Im Jahre 1419 brannte die Kleinseite am Ende der Regierungszeit Wenzel IV. erstmals vollständig aus.

 

Der heute noch vorhandene Marktplatz auf der Kleinseite entstand unter Karl IV. nach der Erweiterung des Stadtviertels und galt als zweiter bedeutsamer Platz der Stadt. An Kirchenbauten ist erhalten die Stirnseite der Maltheserkirche „Maria unter der Kette“.  Deren Vorraum stammt aus der Parlerhütte. Gegründet wurde sie 1169 durch den Johanniterorden. Sie demonstriert augenfällig den ritterlichen Charakter des Ordens.

 

In der Mosecka ulice, der Brückengasse vor der Karlsbrücke stand im 14. Jahrhundert rechts der Palast des sächsischen Herzogs Rudolf, dem Schwiegersohn Karl IV.. Umgebaut wurde er im Renaissancestil im 16. Jahrhundert und unglücklich aufgestockt 1828. Das kleine Brückentor vor der Karlsbrücke zwischen dem großen und dem etwas kleineren Turm wurde unter Wenzel IV. angebaut. Die Thomaskirche, von Dietzenhofer barockisiert, wird ob ihrer etwas versteckten Lage gern übersehen. Die ursprünglich gotische Basilika stammt aus dem 14. Jahrhundert, noch erhalten aus dieser Zeit, die Sakristei des Klosters mit ihrem Mittelpfeiler. Das gleichnamige Kloster wurde durch den böhmischen König für die Augustiner umgebaut.

 

Bild:  In den Terrassengärten der Prager Burg gedeihen seit Karl IV. auch Weinreben mit Blick auf die Parlamentsgebäude.

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