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Die Prager Burggärten- Zeit der Renaissance

Im Norden der Burg am sogenannten Löwenhof (heute Restauant Lvi Dvur) beginnen die königlichen Gärten, 1541 durch Ferdinand I. auf einem ehemaligen Weinberg angelegt. Der Gartenmeister ein Italiener. Seltene Pflanzen und Gehölze wurden angebaut  Ab 1563 die ersten Tulpen in Europa gezüchtet, die Zwiebeln, ein Geschenk des Sultans von Konstantinopel. Glashäuser, Orangerien, Feigenbäume, Ananasfrüchte zierten die Gärten.

Im sog. Löwenhof, den Kaiser Rudolf II. errichten ließ, wurden neben Löwen auch drei Leopraden, ein Tiger, ein Orang Utan und andere wilde Tiere gehalten- typisch für die damalige Zeit der Renaissance.

Bild: Eingang zu den Gärten im Norden

 

 

Im Garten befindet sich das große Ballhaus im Renaissaance Stil. Es sollte der körperlichen bewegung der Adeligen dienen. 1945 total abgebrannt, wurde es in den foldgenden 50er Jahren erneuert; sehenswert die Sgraffittifassade. Weiter führt der Weg zum

 

 

 

 

 

 

 

 

Lustschloss der Königin Anna - das Belvedere

 

Am östlichen Ende des Königlichen Gartens befindet sich eines der schönsten Renaissancegebäude in Tschechien - das Lustschloss der Königin Anna - das Belvedere. Reinste italienische Renaissance nördlich der Alpen. Kaiser Ferdinand I ließ es durch Paolo della Stella 1538-1564 für seine geliebte Frau erbauen. Auffallend der Dachstuhl, er besitzt die Form eines umgedrehten Schiffskörpers. In der Mitte davor, die in allen Reiseführern beschriebene "Singende Fontäne", ein gußeiserner Brunnen.

Nach einer langjährigen Rekonstruktion ist das ganze Lustschloss wieder eröffnet. Erstmals können die Besucher auch das Souterrain des Gebäudes besichtigen. Hier zeigen Exponate einen Einblick in die Ausstellung über die Renaissancezeit, die in Mitteleuropa zum ersten Mal am Ende des 15. Jahrhunderts auftaucht und vor dem Ausbruch des 30-jährigen Krieges endet. Endgültig etabliert sich der Renaissancestil in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Renaissancestil hat das Antlitz vieler Städte in Bayern, Böhmen und Schlesien geprägt.  

 

Der Garten mit den Feigenbäumen wurde wieder neu und mit Erfolg angelegt.

 

 

 

 

Die Gärten auf der Südseite der Burg

Für diese Gärten liegt der Eingang am Hradschiner Platz, am Ende der Schlosstreppe. Zur Verteidigung er Burg befanden sich hier einst Gräben und Schanzen. Die Reniassancezeit mit ihren neuen Waffen, ließen diese Verteidigungsanlagen nutzlos werden. Nach einem Brand wurde alles zugeschüttet und 1526 der sog. Paradiesgarten angelegt. Sein heutiges Aussehen stammt aus den Jahren 1920- 1931. Eine Aussichtsterasse bietet einen fantastischen Blick auf die Kleinseite und den Petrin. Musikpavillion, die Mährische Bastei, eine Gartenlaube im Stil des Barocks, der Basteigarten sind viele Elemente der Gartenanlage. Tief darunter der sog. Hirschgraben. Bis hinunter zu den Parlamentsgebäuden werden derzeit die Gärten neu angelegt. Gegen ein Eintrittsgeld kann der Weg bis zum Wallstein Palast beschritten werden. Kleine Terassen, Bänke laden zum Ausruhen ein. Hier wachsen Wein und andere südliche Früchte.

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