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Initiative Tschechisch an Ostbayerns Schulen

Erfolg für Tschechisch-Lernen im Nordbayerischen Raum.

 

Das ist ein positives Zeichen für den Tschechischunterricht  Februar 2012

 

Tschechisch eröffnet Schülern zusätzliche Perspektiven"  Kultusminister Spaenle übergibt Handreichung mit Materialien für Tschechischunterricht an bayerische Realschulen

MÜNCHEN. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat heute dem Ministerialbeauftragten für die Realschulen in der Oberpfalz, Ludwig Meier, eine Handreichung für den Tschechisch-Unterricht an bayerischen Schulen übergeben. Minister Spaenle betonte: "Dass dieser Band gemeinsam mit
tschechischen Lehrkräften (Anmerkung: an der FH Weiden unter der Leitung von Frau Dr. Holubkova) entstanden ist, hebt besonders hervor, wie eng tschechische und bayerische Schulen miteinander verknüpft sind.

Hier geht es nicht nur darum, eine Sprache, sondern auch eine Kultur, die des direkten Nachbars, kennenzulernen." Der Minister weiter: "Tschechien ist ein wichtiger Handelspartner von Bayern. Vor allem grenznahe Unternehmen arbeiten immer häufiger mit Tschechien zusammen und gründen vermehrt Niederlassungen." Mit diesen Worten begründet Kultusminister Dr. Ludwig
Spaenle das Engagement bayerischer Schulen im Fach Tschechisch.

"Mittlerweile sind die Bande so eng geknüpft, dass unsere Schülerinnen und Schüler im Nachbarland Praktika absolvieren. Tschechischunterricht eröffnet unseren jungen Menschen zusätzliche berufliche Perspektiven", ist sich der Minister sicher.
In Ostbayern werden in Zeitungsannoncen bei Stellenangeboten häufig Kenntnisse in Tschechisch gewünscht oder sogar gefordert. Im vergangenen Schuljahr hatten bayerische Realschülerinnen und Realschüler zum ersten Mal die Möglichkeit, eine Zertifizierungsprüfung, die ihnen Kenntnisse im
Bereich Tschechisch bescheinigt, abzulegen. Die Prüfung wird in Zusammenarbeit mit der Karls-Universität Prag durchgeführt. Für ein konkretes, international anerkanntes Dokument für das Berufsleben ist ein entsprechendes Zertifikat nach dem Europäischen Referenzrahmen unabdingbar.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat hierzu im Juli dieses Jahres gemeinsam mit Herrn Minister Mgr. Josef Dobres;, tschechischer Minister für Bildung, Jugend und Sport, einen Kooperationsvertrag und eine gemeinsame Erklärung zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Kultusministerium von Tschechien über eine Sprachzertifikatsprüfung in Tschechisch bei Schülerinnen und Schülern an den Realschulen in Bayern unterzeichnet.

Das Wahlfach Tschechisch wird in der Oberpfalz an über 70 % der Realschulen angeboten.

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Bayerisches Staatsministerium
für Unterricht und Kultus
Pressestelle
Salvatorstr. 2   -   80333 München
Tel: 089/2186-2106   -   Fax: 089/2186-2881
E-Mail:
pressekm@stmuk.bayern.de
www.stmuk.bayern.de

 Früh übt sich, wer ein Meister werden will....

Altenstadt a.d.WN Tschechisch vom Kindergarten bis zur Grundschule

Ferien 2011 im Kindergarten Altenstadt/WN. Zum Abschluss gab es für die fleißigen 19 Buben und Mädchen, die ein Jahr lang den Umgang mit der tschechischen Sprache lernten eine Anerkennung. Ihre Lehrerin Katharine Wimmer hatte für alle eine Urkunde vorbereitet.

Für die kommenden Erstklässler geht es im Herbst in der Schule weiter. Von den künftigen 46 Erstklässlern starten 17 in der Arbeitsgemeinschaft Tschechisch. Rund 30 Prozent aller Schüler der Grundschule Altenstadt werden auch im kommenden Jahr den Tschechischunterricht besuchen. Der frühe Start im Kindergarten, seit drei Jahren laufen die Kurse und begünstigen diese Entwicklung. Die Bezuschussung kam von dem Regensburger Tandem Projekt „Von klein auf – Odmalička“. Das Koordinierungszentren Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem mit Sitz in Regensburg und Pilsen fördert die Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Kindergärten.

Antragstermin für interessierte Kindergärten im  Jahr 2011 ist der 15. September (für Aktivitäten nach dem 30. 6. 2011). Einen Überblick über die deutsch-tschechische Zusammenarbeit bietet die Internetseite www.vonkleinauf.info

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Stolz präsentieren die Buben und Mädchen aus dem Kindergarten Arche Noah ihre Urkunden für einen erfolgreichen Tschechisch-Sprachkurs.

Bild: Und in der Schule geht es weiter. Diplome gab es zum Schuljahresende für rund 60 Kinder aus den 1. bis 4.Klassen. Durchaus ein Modellfall für andere Orte.

Verabschiedet wurde nach 14 Jahren eine Pionierin des CZ Unterrichts in Bayern, Libuse Vavrinkova ( links im Bild der Schüler)-

Traurig stimmt die Tatsache, dass die Gelder für den Sprachunterricht an etlichen Schulen noch immer fehlen und Eltern die Stunden selbst zahlen müssen.

 

Euregio Egrensis berichtet im Juli 2011

Schulminister unterzeichnen gemeinsame Erklärung zum Sprachunterricht

Erstmals gibt es jetzt ein offiziell anerkanntes Zertifikat für bayerische Schüler im Fach Tschechisch: Bei einem Festakt Anfang Juli in Regensburg unterzeichneten Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Tschechiens Bildungsminister Mgr. Josef Dobeš eine gemeinsame Erklärung zur Einführung einer entsprechenden Zertifikatsprüfung. Eine Vereinbarung über die Sprachprüfung im Detail zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie dem Institut für Sprach- und Fachvorbereitung an der Karlsuniversität Prag wurde bei dieser Gelegenheit ebenfalls unterzeichnet.

Theoretisch gilt die Vereinbarung für alle Schulen und Schüler in Bayern, praktisch aber vorrangig für Realschulen. Bereits in diesem Schuljahr haben 32 Schülerinnen und Schüler auf dieser Grundlage erstmals eine A1-Prüfung nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen bestanden. Sie erhielten ihre Urkunden ebenfalls im Rahmen des Festakts. Die Teilnehmer kamen, bis auf eine Ausnahme, alle aus der Oberpfalz, wo sich der Ministerialbeauftragte für die Real-schulen, Ludwig Meier, besonders für die Einführung dieses Zertifikats stark gemacht hat. Ein A2-Zertifikat für Fortgeschrittene ist in Vorbereitung. Mit offiziellen Sprachzertifikaten können junge Menschen ihre Fremdsprachenkenntnisse bei Bewerbungen nachweisen. Gerade Kenntnisse in der tschechischen Sprache werden bei Stellenausschreibungen im bayerischen Grenzraum immer wieder nachgefragt.

 

Euregio Egrensis informiert Mit Tschechisch am Arbeitsmarkt punkten (DPA Nachricht Ende Jan011)

Wer Tschechisch kann, wird im Rennen um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in der Region künftig die Nase vorn haben. Davon ist die Euregio Egrensis Bayern mit Sitz in Marktredwitz überzeugt.
Bereits in Grund- und Hauptschulen sollen Kinder in Oberfranken und der Oberpfalz die Sprache des Nachbarlandes lernen können, um später im Wettbewerb am Arbeitsmarkt zu punkten. "Diese zusätzliche Qualifikation verbessert die Chancen unserer Jugendlichen, einen Ausbildungsplatz zu finden", ist Dr. Birgit Seelbinder, Präsidentin der bayerischen Euregio, überzeugt. Gerade für Hauptschulabsolventen, die in der Regel in der Region bleiben wollten, sei diese Kompetenz förderlich.

Der Vorstoß geschieht vor dem Wegfall der Arbeitsmarkthürden innerhalb der Europäischen Union. Ab 1. Mai können sich EU-Bürger um Arbeits- und Ausbildungsstellen nach eigener Wahl bewerben. Die Euregio Egrensis sieht darin gerade für junge Leute der Grenzregionen interessante Chancen. (Anmerkung: Und die Wegstrecken zur Arbeit sind ohne Stau zu erreichen)
 
 

Information für Studenten

Universität Regensburg (Bohemicum Regensburg-Passau) bietet studienbegleitende Ausbildung an. Studierende aller Fächer

können in zehn Monaten weit mehr als die Sprache des Nachbarn lernen. Das Angebot richtet sich an Studierende aller Fächer, die sich für die

Tschechische Republik interessieren, sich beruflich mit diesem Land beschäftigen wollen und eine Zusatzqualifikation anstreben.

Weitere Informationen:

Bohemicum Regensburg-Passau, Koordinationsstelle Universität Regensburg,  www.bohemicum.de

 

Besuch vom Tschechischen Generalkonsulat                                                

Hohen Besuch erhielt die Grundschule Altenstadt Anfang 2010. Vom Generalkonsulat der Tschechischen Republik in München hatte sich der stellvertretende Generalkonsul, Ivo Losman (seit 2011 in Irland tätig) angekündigt.

Der tschechische Gast, der schon lange einen Besuch eingeplant hatte, erlebte eine Tschechisch-Stunde mit Lehrerin Katerina Wimmer und Kindern aus der 1.Klasse. Wie immer spielte dabei der Krtek eine besondere Rolle, begleitet von kočka (Katze) und pes (dem Hund) konnte der Besucher aus München erleben, wie begeistert und engagiert die Buben und Mädchen mitmachten. Am Ende gab es großes Lob vom Konsul für die Akteure. Betonte wurde dabei die großartige Unterstützung durch den jeweiligen Elternbeirat, nur so sei eine kontinuierliche Vermittlung der  tschechischen Sprache seit 1998 ermöglicht worden. Eines ist Tatsache „Wer Tschechisch kann, hat in Ostbayern hervorragende Jobperspektiven.“ Die wichtigsten tschechischen Alltagsvokabeln müsse eigentlich jeder in der Region lernen, das sei schon eine Frage der guten Nachbarschaft , so sehen es heute auch viele Politiker und Verantwortliche der Arbeitsagenturen der Region.

Nicht zufriedenstellend ist die Situation des Tschechischunterrichts an den Schulen in Grenzlage. Immer noch gibt es Einrichtungen, die gerne die Sprache in den Unterricht einbinden würden, aber nicht können, da die Gelder nicht bereit stehen. Mit Konsul Losmann waren sich die Gesprächspartner einig, dass sich in den kommenden Jahren eine Lösung auf höherer politischer Ebene ergeben werde. 

 

Dritte Veranstaltung im Rahmen der Initiative „Oberpfalz lernt Tschechisch“ in Cham im Herbst 2009

Das Regionalmarketing Oberpfalz lässt in Sachen Tschechischunterricht nicht nach. In Kooperation mit dem Landkreis und dem Schulamt Cham am 17. November 2009 fand diese Veranstaltung statt. Erfreulich, die Staatliche Realschule Bad Kötzting führt als 21. Realschule der Oberpfalz Tschechisch ab sofort als Wahlfach ein.

Tschechisch Unterricht an Schulen im Kkrs. Cham und der OPF: Ist-Stand und Praxisbeispiele

Karlheinz Horn, Rektor der Grundschule Waldmünchen, zog ein Resüme der langjährigen Partnerschaft mit der Schule in Klenci und seine Erfahrungen mit dem Tschechischunterricht an seiner Schule. Das anfangs rein pragmatische Ziel der Erlernung der tschechischen Sprache wurde schnell um das Ziel erweitert, auch freundschaftliche Kontakte herzustellen und zu pflegen“. Über Tschechisch als Wahlfach an Realschulen informierten Ludwig Meier, Ministerialbeauftragter für die Realschulen in der Oberpfalz. Für die Realschulen fasste Meier zusammen: „Ich bin schon stolz darauf, dass wir – auch durch den Anschub vom Regionalmarketing Oberpfalz – mittlerweile an 20 Realschulen in der Oberpfalz Wahlunterricht in Tschechisch anbieten, der von über 500 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Durch diese zusätzliche Sprachkompetenz werden den Jugendlichen nicht nur Türen geöffnet, sie tragen auch dazu bei, zwischen den beiden Nachbarländern Brücken zu bauen.“ Wichtig es sei, so die Meinung der Lehrer. den Schülern eine Motivation für das Erlernen der tschechischen Sprache vor Augen zu halten und sie mit einem Sprachzertifikat der Stufe A2 zu belohnen.

Die Bedeutung der tschechischen Sprache für die Wirtschaftsregion

Richard Brunner, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Cham, hob in seinem Vortrag die Bedeutung der tschechischen Sprachkompetenz für die Europaregion Ostbayern/Westböhmen hervor. „Tschechischkenntnisse sind Grundlage für den Zugang zum Arbeitsmarkt im Nachbarland. Wir müssen jungen Leuten rechtzeitig vermitteln, welche Chancen Tschechien bietet.“ Über die Vorteile von tschechischen Sprachkenntnissen für den Arbeitsmarkt berichtete Joachim Ossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Schwandorf: „Allein am letzten Freitag verzeichnete unsere Jobbörse 101 Stellen, für die Kenntnisse in der tschechischen Sprache Voraussetzung oder zumindest vorteilhaft sind.“ Ossmann betonte dabei, diese Arbeitsplätze befänden sich oft nicht in Tschechien, sondern in Deutschland.

Alle waren sich am Ende einig: Wir sind in der Oberpfalz sind auf einem guten Weg, das Interesse an der tschechischen Sprache zieht immer weitere Kreise. Wichtig sei es, diese Ergebnisse auf die politischen Ebene zu stellen. So  sollen Mandatsträger davon überzeugt werden, dass Tschechisch einen festen Platz in Oberpfälzer Stundenplänen haben sollte.

Weitere Informationen unter: www.oberpfalz-lernt-tschechisch.de.

Ihre Ansprechpartnerin

Hana Bejlkova
Regionalmarketing Oberpfalz in Ostbayern e.V.
Emmeramsplatz 8
93047 Regensburg
Tel:   0941 - 5680 160     

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Der NT WEN berichtete am 30.09.2009

Unter dem Thema: „Mehr als Dobry den“, dass Weidener Händler sich mit Tschechischkursen auf neue Kunden vorbereiten. Diese sind für den Handel der Stadt eine immer größer werdende Zielgruppe. Elf Angestellte verschiedener Firmen  besuchten den Pro-Weiden-Kurs „CZ für den Handel“. Im Sept. gab es die Diplome nach 12 Abenden mit je zwei Stunden. Die Kunden aus dem Nachbarland, die gerade an Feiertagen immer mehr werden, freuen sich über Beratung in ihrer Muttersprache. Für Schüler vier Schularten bedeutet das: Nutzt die Angebote des CZ_Lernens an euren Schulen!

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Kultusminister Spaenle besucht im Juni 2009 den CZ Unterricht an der Grundschule.

Die Kinder zeigen, dass sie mit Freude dabei sind.

Verena und Katharina aus der Klasse 3c überreichten je ein Bild des kleinen Kretek an den Minister und Frau MdL Petra Dettenhöfer. Ihre Bitte an beide: “ München solle die Stunden für den Tschechischunterricht in den kommenden Jahren für die Schulen aufstocken“.

Unser Ziel:   Der Minister soll erfahren oder erleben:

-  dass die Kinder der Grundschule Altenstadt seit 1997/98 in AG`s Tschechisch lernen.

-   dass den Kindern der Tschechischunterrich Freude bereitet und interkulturelles Lernen  fördert

- die Goldene Straße von Nürnberg nach Prag die Basis der Zusammenarbeit mit vielen weiteren Schulen bildet.

- der Tschechischunterricht durch die Bayerische Staatsregierung in den kommenden Jahren im Sinne einer guten Nachbarschaft  verstärkt ausgebaut und gefördert wird.

 

Die Presse berichtete:

Freitag, 26. Juni 2009          Dickes Lob und Zukunftsmusik

Der Neue Tag WEN: „Kultusminister staunt über Tschechisch sprechende Kinder..."

Altenstadt/WN. (man)  Dr. Ludwig Spaenle auf Stippvisite in der Grundschule. Dem Staatsminister für Unterricht und Kultus schallte am Freitag zunächst ein lautes "Dobrý den" und  das Lied „Brate Kubo (Bruder Jakob)“ unter der Leitung von Lehrerin Katharina Wimmer entgegen. Der Gast erwiderte den Gruß auf Tschechisch und lobte das sprachliche Pilotprojekt.

Regionalfernsehen: OTV: „Kultusminister Spaenle nimmt Nachhilfeunterricht“

Altenstadt/Weiden. Viele Sorgen und Nöte hat der bayerische Kultusminister bei seinem Besuch in der Oberpfalz zu hören bekommen. Dabei begann die Stippvisite gleich zweisprachig in der Altenstädter Grundschule. Auf Tschechisch begrüßten die Kinder Ludwig Spaenle.

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Initiative „Oberpfalz lernt Tschechisch“ geht in die zweite Runde Sprachkompetenz in der Oberpfalz immer wichtiger

27. April 2009

Neustadt/WN (rmo). Unter dem Motto „Kajne Angst fór dér čechišn Špráche" organisierte das Regionalmarketing Oberpfalz in Kooperation mit den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth sowie der Stadt Weiden bereits die zweite Veranstaltung im Rahmen der Initiative „Oberpfalz lernt Tschechisch". Ziel der Initiative ist es, in Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen und Kooperationspartnern die Akzeptanz der tschechischen Sprachen zu steigern und zum verstärk -ten Tschechischunterricht an Schulen zu motivieren. Mehr als 80 interessierte Teilnehmer waren sich einig und brachten klar zum Ausdruck: Das Beherrschen der tschechischen Sprache wird in der Oberpfalz immer wichtiger.

„In den letzten Jahren konnte ein spürbar wachsendes Interesse an tschechischer Sprachkompetenz in der Oberpfalz durch Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung, Kultur- und Jugendarbeit festgestellt werden", konstatierte einführend Dr. Wilhelm Weidinger, 1. Vorsitzender des Regionalmarketing Oberpfalz.

24./ 25. Januar 2009 Bericht im NT Weiden

Tschechischunterricht in zwei Kindergärten von Altenstadt/WN

 

"Dve" bedeutet zwei. Der schlaue Maulwurf "Krtek" hilft beim Tschechisch-" Unterricht" in den Kindergärten von Altenstadt/WN Krtek kamarad", sein Erfinder ist der berühmte Schriftsteller Zdenek Miler. Kommt seit Oktober 2008 wöchentlich zu den Kindern der beiden Kindergärten. Der kleine Krtek unterstützt Lehrerin Katerina Wimmer bei der Sprachvermittlung und die rund 100 Kinder lieben ihn über alles.

 

Katerina Wimmer, Grundschullehrerin und selbst Mutter zweier Kinder, hat den Dreh raus, wie sie die Sprache ihres Heimatlandes spaßvoll vermittelt. Tschechisch, das wollen sie nicht verpassen! Und schon kann es losgehen in der ersten Gruppe. Schwung bringt das Begrüßungslied „Dobry den“. Das können die Kinder schon in und auswendig, und singen sie es mit voller Begeisterung. Auch die beiden Betreuerinnen Ursula Peters und Rita Einsporn singen begeistert mit. Sie erkennen,

 

Vorschulkinder haben das beneidenswerte Talent, relativ mühelos einer Fremdsprache zu begegnen. Katerina Wimmers Ziel ist es nicht, den Kindern einen strukturierten Sprachunterricht zu vermitteln. Die Erfahrungen mit einer fremden Sprache sollen dazu beitragen, Hemmungen und Schwellenängste vor dem Fremden, Unbekannten abzubauen. Unsere Grenznähe macht dies notwendig.

 

Sprachbad begeistert

Zunächst stellen sich die Kinder vor. Auf die Frage von Maulwurf Krtek: „Jak se jmenuješ?,“ kommt sofort die Antwort: „To je Lukas“. Ein Ball rollt von Kind zu Kind, bislang Gelerntes wird spielerisch wiederholt. Beim Zahlenwürfel wissen die Kinder schon dvĕ bedutet zwei und fünf pĕt, das geht schon recht gut. Heute kommen die Farben an die Reihe. Katerina Wimmer holt aus ihrer Tasche bunte Tücher modra ist blau, bila heißt weiß. Mit einem Tanzlied werden die Farben vertieft. Nach zirka 20 Minuten und dem Lied vom Kamarad Krtek geht es in die andere Gruppe, dort warten 20 weitere Kinder auf den kleinen putzigen Maulwurf.

 

Niemand wird ausgegrenzt

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Grundschule wurde im Sommer letzten Jahres ein Sprachkonzept entwickelt, das sich zum Ziel setzte, kein Kind auszugrenzen. Nicht wie bei üblichen Sprachkursen, wo nur Kinder zahlender Eltern in den Genuss kommen, sind in Altenstadt alle eingebunden und der Erfolg gibt recht. Eingebettet in das Gesamtprogramm, wie dem Morgenkreis eines Kindergartenvormittags, wird die Sprachoffensive ohne große Umstände verpackt. „Nahtlos geht der Unterricht in den fünf Gruppen der beiden Kindergärten ein, kein Kind wird aus der Gruppe herausgerissen“, betonen die Erzieherinnen, von denen manche heimlich etwas mitlernen.

 

Ingrid Bauer und Martha Pöllath, die Leiterinnen der Einrichtungen, bestätigen, dass die Kinder Freude an der Sprachbegegnung haben. Die Rückmeldungen der Eltern sind nur positiv, viele sind sogar beeindruckt, was den Kindern da geboten wird. Dass gerade die Sprache des Nachbarn ausgewählt wurde, kam gut an. Für die kommenden Schulanfängern gibt es seit diesem Schuljahr das Angebot in den ersten Klassen weiterzumachen.

 

Finanzierung über Sponsoren

Da dieses Sprachkonzept „ohne Ausgrenzung“ in regulären Kindergärten unserer erstmals in dieser Form angeboten wurde, war es schwierig eine Finanzierung zu bekommen. Noch lagen keine Erfahrungswerte vor. Zum Glück meldete sich spontan ein Sponsor, der die Hauptlast übernahm, den Rest übernimmt der Förderkreis D-CZ Schulen mit Sitz in Altenstadt.

Von der Situation unseres Nachbarn Österreichs sind wir in Bayern allerdings noch weit entfernt. Hier wird in 52 Kindergärten in den Grenzregionen Niederösterreichs die tschechische Sprache spielerisch gelernt. Rund 2000 Kinder profitieren von diesem Angebot des Landes. Das Prinzip des "Flächendeckenden Lernens bis zur Matura" findet gerade beim spielerischen Erlernen einer Fremdsprache im Kindergarten seinen Ursprung.

 

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Der Neue Tag WEN berichtet am 17./18.01.2009 unter Themen des Tages "Böhmische Grenzgänger in bayerischen Einkaufsmeilen"  

IHK Regensburg stellt Studie zu Konsumverhalten der Tschechen vor - Tipp für den Einzelhandel: Feiertage des Nachbarlandes nutzen Hauptsächlich zum Einkaufen kommen sie über die Grenze, unsere tschechischen Nachbarn. Und die meisten von ihnen fühlen sich als "Grenzgänger des Konsums" auch durchaus willkommen in der Region. Deren Einzelhändler wiederum sollten darüber nachdenken, welches noch nicht genutzte Potenzial ihre tschechischen Kunden bedeuten …

Kommentar dazu von Peter Klewitz (u.a. Regisseur der Bärnauer Festspiele) auf der gleichen Seite  Nicht alles „dobré“   von Peter Klewitz im Neuen Tag Weiden, 17. / 18.Jan. 2009

Zehn Millionen Grenzübertritte von Tschechien nach Deutschland pro Jahr: Die Bedeutung dieses Tagestourismus‘ ist noch nicht annähernd erkannt. Die meisten Tagesfahrten finden im grenznahen Gebiet statt, also bei uns. Wer gestern noch gejammert hat, die EU-Osterweiterung werde ihn pleite machen, kann sich heute die Hände reiben über böhmische Kundschaft.

Die fährt allerdings nicht überall gleich gerne hin. Und da liegt der Ball nun bei den Nordoberpfälzer Einzelhändlern und der Gastronomie. Und da ist eben nicht alles „dobré“. Nischen wollen erkannt, guter Service will geleistet sein. Dazu täte das ein oder andere Schildchen in tschechischer Sprache gut, und auch ein paar Begrüßungs- und Dankesworte in der Sprache des Nachbarn. Denn auch das ergab die Studie zum grenzüberschreitenden Einzelhandel: Die Tschechen erwarten von uns keine Perfektion. Der Wille aber zählt.

 

Wir danken der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland  in Prag,

sie  verweist in ihrem Link auf die Initiative "Ostbayern lernt Tschechisch"  Tschechisch lernen an Ostbayerns Schulen" - eine Initiative des Förderkreises deutsch-tschechische Schulen zwischen Nürnberg und Prag e.V.  Dabei soll die deutsch tschechische Zusammenarbeit im Grundschulbereich gefördert werden und eine Mittelaufstockung für alle Schulen in Ostbayern erreicht werden, die an ihren Schulen Tschechischunterricht anbieten wollen. Weitere Informationen finden Sie hier link im Bereich "Ostbayern lernt Tschechisch   Initiative "Ostbayern lernt Tschechisch"

 

http://www.prag.diplo.de/Vertretung/prag/de/06/Grenzueberschreitend__Sprachen__lernen/Grenzueberschreitend__Sprachen__lernen.html

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Das Internetportal www.ahoj.info ist für informierte junge Menschen und junge Menschen, die informieren. Es stellt eine Plattform dar, auf der deutsche und tschechische Jugendliche Internetseiten gestalten und veröffentlichen können. Die grenzüberschreitende Website ermöglicht Begegnungen im virtuellen Raum.


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