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Auf der B8 von Markt Einersheim über Neustadt a.d.Aisch geht es nach Nürnberg bzw. Erlangen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rathaus

 

Etwa drei Kilometer von Einersheim entfernt liegt die ehemalige Kirchenburg Mönchsontheim, heute Museum und immer einen Besuch wert.

Böhmische Lehen und böhmischer Besitz in Unterfranken

Reisebericht  einer Exkursion der Volkshochschule Tirschenreuth

Nach dem Motto, "wer Deutschlands geheimste, jungfräuliche Reize genießen will, der muss nach Franken reisen", führte die erste Fahrt des VHS Tirschenreuth nach der Winterpause 2005 auf der Goldenen Straße von Nürnberg in Richtung Würzburg. Ziele waren Mainbernheim, Iphofen, die Kirchenburgen Mönchssondheim und Hüttenheim in Unterfranken.

Bei herrlichen Frühlingstemperaturen machten sich 50 Teilnehmer unter der Kursleitung von Rainer Christoph erstmals auf, die Fortsetzung der Goldenen Straße, oder wie sie in Unterfranken heißt, der "Hohen Straße", über Nürnberg hinaus nach Westen zu erkunden.

Erste Station, das KIRCHENBURGMUSEUM MÖNCHSONDHEIM. Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Steigerwaldvorlandes, unweit der mittelalterlichen Weinstadt Iphofen, erwartete die Oberpfälzer Gruppe ein Kleinod unter den fränkischen Freilandmuseen: Das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim.

Zum Museum, welches seit der Gründung 1975 mehrfach erweitert wurde, gehört eine einklassige Schule (1927), ein Rathaus (1557), ein Gasthaus (1790) mit einer großen landwirtschaftlichen Hofstelle und als Mittelpunkt die imposante Kirchenburg aus dem15-19.Jh.. Um die Barockkirche (1688) gruppiert sich eine wehrhafte Anlage aus kleinen Gaden, in denen heute 17 Werkstätten von Handwerker untergebracht sind. Hier werden alte, oft schon vergessene Handwerkstechniken wieder lebendig. So gehörten Schmied, Wagner, Schuster, Schreiner oder Töpfer früher zum üblichen Dorfbild, auch die bäuerliche Vorratshaltung wird mit zahlreichen Exponaten dokumentiert. In Hüttenheim konnte im Vergleich noch weitere Kirchenburg besucht werden, deren Gaden bis heute in Gebrauch sind.

Weiter geht der Weg in Richtung der Kreisstadt Neustadt a.d.Aisch

Daten aus der Stadtgeschichte

 

741/42:
Der am Flussübergang der alten Handels- und Heerstraße von Frankfurt am Main nach Nürnberg liegende fränkische Königshof Riedfeld entrichtet den Zehnten an das neugegründete Bistum Würzburg. Von Riedfeld, dem Verwaltungs- und Versorgungsmittelpunkt an der mittleren Aisch, wird der Raum zwischen Frankenhöhe und Steigerwald erschlossen.

1191/92:
Riedfeld gelangt im Erbweg an die Burggrafen von Nürnberg aus dem Geschlecht der (Hohen-) Zollern, die fortan 600 Jahre lang die Geschicke der Stadt bestimmen.

1285:

Erste urkundliche Erwähnung der Neuen Staat als Nivenstadt. Die Hohenzollern bauten Neustadt aufgrund seiner günstigen Lage an der Handelsstraße zwischen Würzburg und Nürnberg am Mittellauf der Aisch zum wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zentrum aus.

um 1320:
Das ältestes Stadtsiegel zeigt das Zollernschild mit Helm und Brackenkopf: + SIGILLIUM . NOVE . CIVITATIS . IUXTA . EYSCH. Münzrecht erhielt Neustadt durch Kaiser Karl IV. seit 1361, wird 1372 auf Goldgulden erweitert.

Quelle: Stadt Neustadt/Aisch

 

Pulverturm an der alten Stadtmauer von Neustadt /Aisch

 

 

 

Der Ankauf der Städte von Iphofen und Bibart, Mainbernbernheim, deckte die Geleitstraße in ihrem Kernstück an Neustadt a.d.Aisch. Eine Rolle spielte der bedeutende Burgstall Werneck über Altheim im Landkreis Neustadt/Aisch).

Quelle: Hanns Hubert Hofmann- Politische Landbrücke Karl IV......

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