Der heilige Johannes Nepomuk ist ein Franke

 

Seine Eltern stammen aus Ebrach /Erzbistum Bamberg). Hier wurde 1127 das erste  rechtsrheinische Zisterzienserkloster in Deutschland gegründet. Es war dem Mutterkloster Morimond.

Dieses sandte zwölf Mönche mit einem Abt als Gründungskonvent nach Ebrach.

Die 1127 gegründete Zisterzienserabtei in Ebrach war das erste Kloster dieses Ordens auf bayrischem Boden. Es gehört zu den 12 Männerklöstern die auf dem Gebiet des heutigen Bayern gegründet wurden.

Die Zisterzienser trafen in Bayern und Franken meist schon auf durch Benediktiner erschlossene Gebiete und machten sich damit einen Namen diese zu bewirtschaften. Zusätzlich bauten sie im

13. Jahrhundert ihre seelsorgerische Tätigkeit in diesen Gebieten aus. Im Laufe der Zeit zogen sie sich aus der Landwirtschaft zurück und begannen nun vermehrt auf den Handel zu setzen.

Foto: Nepomuk Iphofen

Abt Adam war eine in kirchlichen und weltlichen Kreisen einflussreiche Persönlichkeit und ein Vertrauter des Heiligen Bernhard von Clairvaux. Unter ihm erlebte das Kloster eine erste Blütezeit.

Von Hier aus wurden sechs Tochterklöster wurden gegründet: Stift Rein (1129), Kloster Heilsbronn (1132), Kloster Langheim (1133), Kloster Nepomuk (1145), Kloster Aldersbach (1146) und

Kloster Bildhausen (1158). Umfangreiche Schenkungen des fränkischen Adels begründeten den Wohlstand des Klosters. Zeitweise gehörten über hundert Mönche dem Kloster an,

37 von ihnen wurden als Äbte in andere Abteien berufen, zwei wurden Bischöfe.

 

 

 

 

 

Das ehemalige Kloster Ebrach, es fiel der Säkulariation zum Opfer.

Besondere Förderer waren die Würzburger Fürstbischöfe, deren  Herzen bis 1573 in Ebrach bestatten wurden. Zu ihnen zählte auch der Stauferkönig Konrad III. († 1152), dessen Gattin Gertrud

und Sohn Friedrich hier beigesetzt wurden, sowie der Adel und die Stadtpatrizier der umliegenden fränkischen Gebiete, die ebenfalls in der Kirche Grabstätten hatten. Auch der Bauernkrieg und

der Dreißigjährige Krieg gingen nicht spurlos an Ebrach vorbei. 1525 wurde das Gebäude in Brand gesteckt und im Dreißigjährigen Krieg teilweise zerstört. Der in Würzburg versteckte Kirchen-

schatz in die Hände der schwedischen Truppen fiel und nach Stockholm gebracht wurde Bis zu seiner Aufhebung 1803 im Zuge der Säkularisation konnte Ebrach im 17. und 18. Jahrh.

 sein Klostergebäude und seine Stadthöfe repräsentativ ausbauen.

Foto: Nepomuk Miltenberg

Foto: Klosterkirche heute Pfarrkirche

Die erste Klosterkirche in Ebrach wurde 1134 geweiht, existiert aber nicht mehr. Der Grundstein für die heutige Klosterkirche wurde am 4. Juni1200 gelegt, fertiggestellt 1285.

Ihr Patronat:  Heilige Maria, Johannes Evangelist und Nikolaus. Sie ist 87 Meter lang und zählt zu den bedeutendsten frühgotischen Kirchen Deutschlands.

 

 Mehr Infos: http://www.ebrach.de/

 

 

 
Um 1200 begann der Bau der Michaelskapelle, die heute an das Nordquerhaus der Klosterkirche angrenzt. Es handelt sich um einen kreuzförmigen Bau, dessen einer Kreuzarm zweijochig und damit verlängert angelegt ist. Die Michaelskapelle ist

 eines der bemerkenswertesten Bauwerke dieser Zeit auf deutschem Boden, da sie zwar in der Gesamterscheinung noch durchaus romanisch verwurzelt ist, aber bereits eine Reihe frühgotischer Formenelemente aus der Bausprache der Zisterzienser

(Burgund) zeigt. 1803 wurde das Kloster in der Säkularisation unter dem Abt Eugen Montag aufgehoben und in bayerischen Staatsbesitz übernommen. Ein Teil seiner Gebäude diente zur Gründung

der Gemeinde Ebrach mit der Abteikirche als Pfarrkirche. Sie  dient als Veranstaltungsort für den Ebracher Musiksommer.

Die Klostergebäude dienen seit 1851 als Haftanstalt. Diese können im Rahmen von Führungen, ebenso wie das Klostermuseum, besichtigt werden. Die restlichen Gebäudetrakte dienen der

Verwaltung der angrenzenden Justizvollzugsanstalt.

Foto Nepomuk Schwarzenfeld Schloss bei Scheinfeld

 

 

 

 

 

Foto. Nepomuk in Kemnath in der Oberpfalz, Partnerstadt mit dem böhmischen Nepomuk

 

Kloster Nepomuk

Mit der Gründung 1145 von Ebrach aus zog wie einst ein Gründungskonvent nach Böhmen. Sicher auch ein Stück auf der späteren Goldenen Straße. Nicht nur Geistliche folgten der Aufgaben der Neugründuing.

. Auch die Eltern von Johannes, der Vater war Justiziar, wanderten aus. Hier kam der spätere Generalvikar des Bischofs von Prag auf die Welt.

Seine Geschichte mit der Wahrung des Beichtgeheimnisses und dem Foltertod ist bekannt. Mehr Infos zu Nepomuk auf unseren Webseiten.

 

Foto: Nepomuk in seiner Geburtstadt Nepomuk am Marktplatz.

Quelle zum Kloster Ebrach: Vollständigen Artikel auf Suite101.lesen:

  http://doreen-bennewiz.suite101.de/die-klosterkirche-der-abtei-ebrach-a69698

 Fotos:

Nepomuk ein Franke, sind die fränkischen Skulpturen gerade deswegen so imposant gestaltet?

 

 

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