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Wege König Johanns von Ost nach West: Über die Goldene Straße, die Via Regia von Frankfurt über Nürnberg nach Prag… nach Sachsen, Württemberg, Polen, Frankreich, Österreich, Italien, Luxemburg….

Orte, in denen der Böhmenkönig öfters und länger weilte (Länder aus heutiger Sicht):

Tschechien:    Prag, Kolin, Kutna Hora, Plzen, Domaslice, Cheb, Loket, Podebrad, König Johann von Luxemburg erbaute die Burg Vargač, die später auch Jagdburg seiner Söhne Karl IV. und Wenzel IV. waren. Der letztere ernannte Dobříš zum Städtchen.

Polen:              Klodtzko (Glatz), Swidniecza ( Schweidnitz), Breslau, Danzig

Sachsen:         Görlitz, Zittau, Bautzen, Pirna

Nordbayern:                 Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Miltenberg, Aschaffenburg,       Cham, Neustadt/WN,

Südbayern:                  Mühldorf a.Inn, Straubing, Donauwörth, Ulm, Landshut,

                                     Regensburg, Straubing, Passau, Augsburg, Donauwörth,

Württemberg:   Heilbronn, Esslingen, Speyer, Landau,

Deutschland:    Köln, Mainz, Koblenz, Frankfurt a.M., Aachen

Österreich:                  Wien, Insbruck, Hall, Kufstein, Linz, Schärding,

Italien:               Meran, Bozen, Trient, Verona, Lucca

Frankreich:      Paris, Straßburg, Reims, Colmar, Amiens,  Crecy, Avignon, Chaise    Dieu

Belgien:           Arlon (häufige Aufenthalte)

Luxemburg:   Stadt Luxemburg, Remich u.a. Orte (in Lux. Hielt er sich zirka 50x (oft über Wochen und Monate) auf.

ZusatzInfos über Johanns Aufenthalte

1312 Stiftung des Domikanerklosters Hortus Regis in Brno (Brünn).

1313 Johann verdichtet die wirtschaftlichen Beziehungen Nürnbergs mit Böhmen über einige Unternehmerfamilien , dazu zählt auch die Hochzeit der Schwester der   reichen Kaufmanns Stromer mit dem Böhmen Götz Schäfflein.

1314 Johann unterstützt Ludwig den Bayern in der Wahl zum römischen König und Kaiser.

1315 Johann und Eliska sind bei der Weihe des Chors der Thomaskirche auf der Kleinseite in Prag persönlich anwesend.

1318 Ludwig der Bayer unterstützt Johann beim Frieden und der Aussöhnung mit dem böhmischen Adel in Domaslice/Taus.

1321 Stiftung eines Marienalters in der Kapelle der Burg von Stadt Luxemburg (heute zerstört).

1322 Johann trägt entscheidend zum Sieg in der Schlacht bei Mühldorf a. Inn bei. Hier ging es um die Schlacht Ludwigs gegen das Haus Habsburg.

1322 (23.10.) übergibt Ludwig der Bayer als Dank an Johann die Stadt und den Bezirk Eger als Lehen an Johann. Dazu kamen die Obhut über das Kloster Waldsassen und die Stadt Marktredwitz sowie der Schutz der sächsischen Gebiete von Zittau über Bautzen nach Schlesien. Das Egerland genoss viele Jahrhunderte Sonderrechte zugleich war es eine Landbrücke nach Altenburg in Sachsen

1325 – 20.April, Johann erneuert der Stadt Pirna die Privilegien fuer die Zolltarife. Die böhmische Zeit der Stadt begann 1298.

1327 Wroclaw (Breslau) Stiftung des Grabmahls Heinrich IV. dem Erbauer der Kollegiatskirche.

1327 Erzbischof Balduin und sein Neffe Johann gründen die Burg Pfalzgrafenstein bei Oberwesel, Stiftung eines Sakramenthauses in der Liebfrauenkirche von Oberwesel.

1329 Aufenthalt in Königsberg und Littauen ( ebenso 1337und 1345)

1330 (31.12.) Johann wir als Friedensbringer freundlichst in Trient, Brescia mit 400 Rittern als Pacificator empfangen. 15. 04. 1331 in Parma, danach in Lucca und Bobio

1335 Beauftragte Johann den Architekten Wilhelm von Avignon in Raudnice (Raudnitz) eine Brücke über die Elbe zu bauen.

1346 Stiftung des Klarissenklosters in Echternach/Luxemburg) im gleichen Jahr Stiftung eines Zisterzienser Klosters in Claire- fontaine (hier wollte er sein Grab haben).

1348 Besuch in Rom bei Papst Clemens VI.

1346 Tod in der Schlacht gegen die Engländer in Cresy.

1349 ging Mähren per Testament Johanns an Markgraf Johann Heinrich und seine Frau Margarete von Troppau, in Brno hatten sie bis 1411 ihren festen Wohnsitz.

Weitere Orte sind den beiden Infoteilen von Jan und Eliska zu entnehmen.

 Literatur: Dr. Klaus Sütterlin, Tatsachenroman: „König Johann – Ritter auf dem Schauplatz Europa“.

Ferdinand Seibt,  Karl IV., dtv 1994  

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