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Verbindungen Luxemburg-Bayern - Böhmen

Die wohl früheste und historisch nachweisbare Verbindung geht ins heutige Bayern

Eine Luxemburgerin - Kaiserin des Hl. Römischen Reiches

Die Hl. Kunigunde dürfte wohl eine der ersten prominenten Luxemburgerinnen gewesen sein, die in die bayerischen Lande kam. Verheiratet mit Kaiser Heinrich (beide heilig gesprochen) sind sie die Patrone des Erzbistums Bamberg. Vor 1000 Jahren wurden sie zu deutschen Königen gekrönt, später auch zu Königen der Lagobarden. Kaiserkrönung am 14.02.1014 in Rom unter Papst Benedikt VIII. Kunigunde stammt aus der Grafschaft der Lützelburger, Heinrich gehörte dem sächsischen Herrscherhaus an.

 

 

 

 

 Vater Heinrichs war Herzog von Bayern, die Mutter Tochter des Königs von Burgund

. Erzogen wurde Heinrich von Bischof Wolfgang in Regensburg. Beide blieben kinderlos und sind im Dom zu Bamberg begraben

 

 

Fotos: :

Grabmahl Kunigunde und Heinrich im Dom  zu Bamberg

 

Modell des Bamberger Doms

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter von Aspelt, ca. 1240/45 – 1320, Mainzer Erzbischof 1306-1320, Sohn einer luxemburgischen Adelsfamilie,

 

 

Durch den Habsburger Rudolph kam der Luxemburger Peter von Aspelt nach Prag zu König Wenzel II., als dessen Protonotar und Kanzler er lange Zeit die Politik Böhmens leitete. Ein scharfsinniger Kopf, ausdauernd in der Verfolgung seiner Ziele, gewandt in den öffentlichen Geschäften, wusste P. in geschickter Ausnützung der ihn umgebenden Verhältnisse sich nach oben unentbehrlich zu machen. Die Propstei auf dem Vysehrad, die Stelle eines böhmischen Kanzlers (1296) und endlich die Würde eines Bischofs von Basel waren der Lohn für seine ausgezeichneten Dienstleistungen. Seine Verbindungen zu Böhmen bleiben erhalten. Nur so konnte er dem Sohne Heinrichs, Johann, durch die Hochzeit mit der Premyslidenfürsten Eliska 1310 im Dom zu Speyer die böhmische Krone verschaffen. Er selbst krönte beide in Prag krönte am 7. Februar 1311, Pfingsten 1316 taufte er im Prager Dom den erstgeborenen Sohn Johanns und Eliskas auf den Namen Wenzel, dieser erhielt dann in Paris den Namen Karl IV. und ging als bedeutender König und Kaiser in die Geschichte ein.

Quelle:  Grabdenkmal des Erzbischofs Peter von Aspelt [Bild: Bischöfliches Ordinariat, Mainz] Neben ihm stehen drei kleinere Könige: v.l.n.r. Johann von Luxemburg, sein Vater Heinrich VII. und Ludwig der Bayer.

 

 Quelle: Balduin aus dem Hause Luxemburg Hrsg. Bistum Luxemburg und Trier, Verlag editions saint-paul 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Dynastie der Luxemburger auf dem böhmischen Thron - 1310- 1437

 

Am 1. September 1310 Hochzeit in Speyer Johann von Luxemburg und die böhmische Prinzession Eliska Premyslovna. Der Start für eine erfolgreiche Zeit, die auch Bayern und hier besonders Nordbayern tangierte. 

v.l.n.r. Kaiser Karl IV. (in Tschechien "Vater des Vaterlandes" noch heute genannt), seine Söhne Wenzel IV. König von Böhmen und Deutschland, Kaiser Sigismund

 

Mehr Informationen unter "Persönlichkeiten" auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchführung eines europäischen Weihnachtsschulprojekts

Weihnachten 2007 /08  Präsentation des D-CZ-LUX-PL Weihnachtsprojekts in Consdorf / Luxemburg  Un projet lancé par l’école fondamentale (Grund- und Hauptschule Altenstadt/WN d’Altenstadt / WN (D)

« Europäisches Weihnachtsbrauchtum »

en collaboration avec les écoles

de la Tchéquie:                  Zakladny škola Střibro
Zakladny škola Kladruby

de la Pologne:                      Zespol Szkol w Niemcza (Nimptsch) Szkola Podstawowa Wojwodschaft Niederschlesien bei Wroclaw (Breslau)

du Luxembourg:  Ecole primaire Consdorf bei Echternach

 

Die CZ-Botschafterin, Ihre Execellenz Frau Katerine Lukesova, die polnische Botschafterin, Ihre Excellenz Barbara Labuda, der Luxemburgische Außenminister Nicolas Schmit, François Jeitz vom Bildungsministerium, Vertreter des Schul- und Gemeindebehörde haben die Ausstellung am 8.12. 2007 im Gemeindezentrum Consdorf eröffnet. Ein positiver Erfolg für den Förderkreises D-CZ Schulen.

Ein besonderer Dank gilt dem Mitglied des Förderkreises und ehemaligen Lehrer der ecole primäre Consdorf ,Jean Pierre Origer, sowie seinem ganzen Kollegium für die Durchführung und Präsentation dieser Ausstellung, Gezeigt wurde sie 2005/06 im Rathaus Altenstadt /WN in Nordbayern, 2006/07 in Niemcza (Nimptsch) Wojwodschaft Niederschlesien (Polen), 2008/09 in Stribro (CZ), 2009/2010 in Rokycany (CZ) an der Goldenen Straße nach Pilsen.

 

Bilder der Ausstellung

 

 Die Austellung mit zirka 100 Exponaten zeigt auf, wie vernetzt das weihnachtlichen Brauchtum in diesen vier europäischen Staaten ist. Die christlichen Elemente haben dabei Totalität , Kommunismus und viele andere Widrigkeiten überlebt.

Wünsche und Sehnsüchte der Kinder- auch das zeigt sich - sind allerdings oft unterschiedlich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  2005 Lehrerfortbildung in Luxemburg

Thema  "Auf den Spuren der Böhmischen Könige" in Luxemburg

Auf Fortbildungsreise begaben sich 31 Lehrer aus Nordbayern, Tschechien, Polen im Oktober 2005 nach Luxemburg. Hier liegt die Wiege der Böhmischen Könige aus der Dynastie der Luxemburger Grafen. 

Auf dem vielseitigen Programm standen neben Vorträgen über die Geschichte der Wittelsbacher, ein historischer Überblick zur Geschichte Luxemburgs. Als versierter Referent fungierte der Direktor des Echternacher Gymnasiums, Henri Trauffler. In seinem Vortrag im Festsaal des Gymnasiums stellte er besonders die Beziehungen zu Böhmen heraus.

 

1308 war der kaiserliche Thron vakant und die deutschen Kurfürsten wählten den luxemburgischen Herzog Heinrich VII. zum deutschen König, um entsprechende Ambitionen des franzö- sischen Königs oder die der Wittelsbacher abzuwehren. Man bevorzugte einen „schwachen Fürsten“. Vor der Abreise zur Krönung in Aachen bzw. vor dem Zug nach Rom vermählte Heinrich VII. seinen Sohn mit Elisabeth (Eliška), er letzten Erbin des Stammes der Přemysliden von Böhmen im Dom zu Speyer.

 

Das Wappentier Tschechiens, der doppelschwänzige Löwe kam über König Johann nach Böhmen. Johann hatte nach der Krönung das Wappentier Luxemburgs, den roten Löwen, mit dem seiner böhmischen Gemahlin, dem silbernen Löwen, vereinigt. Gestorben ist er 1346 im Kampf gegen die Engländer auf der Seite des französischen Königs. Sein Sohn Karl IV. erhielt die Kaiserkrone. Dessen Söhne Wenzel IV. und Sigismund, letzterer besaß auch die Krone Ungarns, regierten weiter als Böhmische Könige, römische Kaiser und Grafen von Luxemburg. Mit dem Tode Sigismunds, er starb ohne männlichen Erben, erlosch die Linie der Luxemburger auf dem Böhmischen Thron.

Über vier Jahrhunderte wanderte die Grafschaft Luxemburg von Hand zu Hand, kurzfristig übernahm Philipp der Gute von Burgund die Herrschaft. 1520 wurde sie unter dem Habsburger Karl V. eine der Provinzen der spanischen Niederlande.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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