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Grenzüberscheitender Geschichtserlebnispark  BÄRNAU in der Oberpfalz

 

Das Slawische  Dorf wird konkret- Startschuss 01.März 2010 

Der Startschuss fiel am 1.März mit der Eröffnung des Projektbüros. Zum Spatenstich am Montag, 22. März um 14 Uhr  hat sich viel politische Prominenz aus Tschechien angesagt.

Spatenstich für Geschichtspark an der "Goldenen Straße"

 

Am 22. 03. 2010 erfolgte im Beisein von deutschen und tschechischen Gästen aus Politik und Kultur der Spatenstich für ein einmaliges grenzüberschreitendes Kulturprojekt in Bärnau in der Oberpfalz: Für mehrere Millionen Euro entsteht in der bayerisch-tschechischen Grenzregion ein Tor für Zeitreisende in die Besiedelung unseres Raumes.

In den kommenden vier Jahren wird am Stadtrand von Bärnau im Landkreis Tirschenreuth ein "Erlebnispark Geschichte" entstehen.   

Auf dem neun Hektar  - etwa 13 Fußballfelder - großen Gelände werden unter anderem früh- und spätmittelalterliche Dörfer, ein historischer Dreiseithof ( für die Museumsverwaltung, einer musealen Ausstellung, einem Seminarraum, Bibliothek und sanitären Einrichtungen für die Parkbesucher)  errichtet. Neben den Dorfkernen entstehen eine frühe Holzkirche als Symbol der Christianisierung und eine Turmhügelburg ("Motte") als Zeichen der Herrschaftsstrukturen am Übergang zum Hochmittelalter. Der Wissenschaftliche Berater Stefan Wolters (Universität Bamberg) versicherte beim Spatenstich am Montag, den 22. März 2010, dass alle Gebäude „mit authentischen Materialien und in ihrer ursprünglichen Bauweise hergestellt werden“.

Initiator Alfred Wolf und der Verein wollen kein mittelalterliches Disneyland, die Besucher sollen zeitweise im Geschichtspark unter mittelalterlichen Bedingungen leben können. Wie unserer Webseiten zeigen, lag Bärnau lag während der Dynastie der Luxemburger auf dem böhmischen Thron  an der "Goldenen Straße", dem wichtigsten europäischen Handelsweg des Mittelalters zwischen Nürnberg und Prag.

Weitere 2,5 Hektar entstehen auf tschechischer Seite in der Region um Tachov

Betreiber des Parks ist der Bärnauer Verein "Via Carolina". Ein 2,5 Hektar großer Teil des Parks auf tschechischem Gebiet geplant ist, wird das Großprojekt "Grenzüberschreitender Geschichtspark Bärnau – Tachau/Tachov" von der Europäischen Union zu 70 Prozent bezuschusst. Die Gesamtkosten liegen bei 4,2 Millionen Euro.

Landschaftsplanungen

Landschaftsplaner werden bereits aktiv- eine etwas locker zu nehmende Demonstration der anfallenden Arbeiten: -) die ständig ergänzt wird schauen Sie immer wieder mal rein in diese Seite....

Mit dem Dorf wird auch die Landschaft mit den Strukturen vor dem Jahre 1000 entstehen. Geklärt wird dabei: Welche Obstbäume gab es im germanischen Raum dieses Jahrhunderts, was hatten die Römern hinterlassen?  Bei der Pflanzenauswahl muss man sich an das Capitulare von Karl dem Großen halten. Dieses Pflanzenverzeichnis ist auch bei anderen Gärten des frühen Mittelalters als historische Quelle verwendet worden.

Holzapfelbäume waren die einzigen Obstbäume, die zur Zeit Karl d.Gr. die Germanen kannten.

 

 

 

 

Am Ufer der Waldnaab (jetziger Lauf) bietet sich an, entlang Stecklinge von der Korbweide zu setzen 

 

Der im Dorf amtierende Archäologe wird zuvor das "frühe Dorf" gemeinsam mit den Landschaftsplanern abstecken um für die Obstbäume geeignete Plätze auszusuchen. Im Frühjahr sollen sie gepflanzt werden. Zu jeder Sorte soll auch ein "Gschichterl"  den Baum erläutern.

Hinzu kommen Heckenpflanzen, die auch noch im Frühjahr gepflanzt werden.

 

Was noch so alles ansteht

 

Weideeinrichtungen 2010

Wir wollen uns kundig machen über Holzzäune des Mittelalters -- möglichst bald werden im Bereich "frühes Mittelalter" zwei kleinere Tierweiden mit Zant Sepps seinen Pferden und Ziegen eingerichtet. Die Weiden werden ausschließlich "original" eingezäunt. Für Ziegen natürlich dicht, für Pferde locker.

- Für die Tiere stehen sonstige Freiflächen, die noch nicht bebaut oder in Anspruch genommen werden, als Weiden mit normalen Einzäunungen zur Pflege der Flächen zur Verfügung -- Ein Beweidungs-Flächenplan ist vorhanden.

- Die Originalweidezäune müssen vom Archäologen abgesegnet werden, wir werden das in Abstimmung mit dem Projektleiter organisieren, wer das macht -.es ist eine "Schweinsarbeit": 230 m Zäune ausschälen - ,mit wilden Rundhölzern, davon ca. 100 m für die Ziegen eng geflochten. Die Weidezäune sind aber nicht so pressant wie die Frühjahrspflanzungen.

 

Da gilt es noch manchen Rat einzuholen:

- Erfahrungen im Zaunbau

- Tierhaltung und evtl. Austausch von alten Rassen

- Saatgut für unseren kleinen Acker (Einkorn, Rispenhirse u.ä.)

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