Vorboten zum 600. Gedenken an Jan Hus

Konstanz 2015- Jan Hus „Rok spravedlnosti

Rok 2015, „Rok spravedlnosti“, ocení českého teologa a reformátora Jana Husa. Hus, který jel do Kostnice, aby zde obhajoval své učení, byl 6. července 1415 odsouzen a upálen. O rok později postihl stejný osud jeho přítele Jeronýma Pražského. Mezinárodní a ekumenické pamětní akce mají připomenout oba statečné a vytrvalé muže a podnítit výměnu názorů nad tématy, jako je např. tolerance, jednání s lidmi jiné víry a hodnoty společnosti a jejich změny.

Die Hussiten kommen bei herrlichen Sommertemperaturen

                                              

 

 

 

 

Hussitische Wallfahrer auf Spuren des Magisters Jan Hus Von Burg Krakovec (CZ) über Plasy - Dolní Bělá - Spankov - Konstantinovy Lázně - Planá - Brod nad Tichou - Lom u Tachova - Tachov nach Stadt Bärnau.

Eine hussitische Pilgerfahrt endete am Sonntag, den 10. 07. im Geschichtspark Bärnau mit einem Empfang durch den Bürgermeister. Wie 1414 der Pfarrer den Wein reichte, übernahm diesen Part 600 Jahre später, der 1. Bürgermeister von Bärnau, Peter Hampel.

 

 

Die Teilnehmer wechselten, ein Stamm aus Tschechischen- und Berliner Hussiten sowie Horatio, ein Abgeordneter aus der Langobarden Stadt Padua ( siehe die beiden letzten Bilder). Sie vollzogen in Erinnerung an den der böhmische Reformator Jan Hus diese Reise. Das Ziel der Pilgerfahrt gelang treffend: Bürgerinnen und Bürger der deutschen und tschechischen Städte wollte man zusammenzubringen und damit zur Völkerverständigung beizutragen. Neben der Bewältigung der über 100 km langen Route, bei der auch die Naturliebhaber auf ihre Kosten kamen, beinhaltete das Programm der Pilgerfahrt zahlreiche spannende Exkurse in die spätmittelalterliche deutsch-tschechische Geschichte.

Im Mittelpunkt der Pilgerfahrt unter der Leitung von Petr Brozek standen sowohl das Vermächtnis des Gedankengutes von Jan Hus, das Konstanzer Konzil (1414 - 1418), als auch Hus schmerzliches Ende 2014/2015 in Konstanz am Bodensee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jan Hus auf dem Weg zum Konstanzer Konzil

Interaktive Entdeckungsreise & Sonderausstellung in Konstanz

Er war einer, der sich zu widersetzen wagte. Er galt als Bedrohung der Katholischen Kirche. Dennoch folgte er dem Ruf der Kirche und König Sigismunds 1414 zum Konstanzer Konzil. Auf seiner Reise quer durch Europa, von Krakovec in Tschechien nach Konstanz am Bodensee, begegneten ihm Gastfreund-schaft, Neugier und Faszination. Die Rede ist von Jan Hus, dem böhmischen Reformer.

Begeben Sie sich auf die Spuren von Jan Hus und besuchen Sie die Sonderausstellung „Hussens Reise nach Konstanz“ im Hus-Museum in Konstanz. Seine Reise können Sie auch im Internet unter www.hussitenstaedte.net verfolgen. Treten Sie in die Fußstapfen des Jan Hus und erleben Sie eine interaktive Entdeckungsreise.

Für diese Karte konnte der Förderverein Goldene Straße eine Reihe von Bildern liefern. Durch Klick auf die unterschiedlichen Stationen seiner Reise, die unter Anderem über Bärnau, Plößberg, Nürnberg und  Ulm führte, erhalten Sie interessante geschichtliche Details, die zudem mit Bilder von Damals und Heute untermauert werden.

Neugierig? Die zweisprachige Sonderausstellung im Konstanzer Hus-Museum läuft noch bis zum 30. November 2011 oder Sie klicken sich ein auf www.hussitenstaedte.net und starten ihre ganz eigene Hus-Reise. Quelle: Stadt Konstanz

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Hinweis: SonderausstellungHussens Reise nach Konstanz" (1. April 2011 - 30. November 2011, Konstanz, Hus-Museum) Mehr Infos und Karte unter:   www.hussitenstaedte.de

Hussitenausstellung des Fördervereins Goldene Straße war im Juni 2011  in Polen im Freilichtmuseum bei Kudowa Zdroj (Bad Kudowa, Wojwodschaft Niederschlesien) Museum: Skansen Kultury Ludowej Przedgórza Sudeckiego. Bei Interesse kann diese Ausstellung zum Thema Jan Hus beim Förderverein Goldene Straße angefordert werden.

Konstanz

Die Jubiläumsfeiern des Konzil von Konstanz (1414-1418), das sich zwischen 2014 und 2018 zum 600. Male jährt, werden auch die Oberpfalz tangieren. Die Ära der Luxemburger auf dem böhmischen Thron neigte sich mit Kaiser Sigismund langsam dem Ende zu. Sein Ziel war, mit dem Konzil das Schisma der Päpste zu beenden. Gleich drei Päpste gab es und jeder beanspruchte der Richtige zu sein.

Und dann sollte noch das leidige Thema eines exkommunizierten böhmischen Priesters auf den Prüfstand kommen. Johannes Hus und seine Lehren gefährdeten in den böhmischen Landen und den umliegenden Regionen des Reiches den Frieden in der Kirche. Eingeladen mit dem Versprechen um sicheres Geleit, machte er sich 1414 mit einigen Getreuen auf den Weg über die Goldene Straße von der Burg Krakovec im nördlichen böhmischen Karst nach Nürnberg und Konstanz. Das Ende ist bekannt, er sollte, wie ihm ein polnischer Schuster vor seiner Abreise prophezeite, nicht mehr zurückkommen.

Foto: Husmuseum Konstanz

 

 

 

 

 

 

Foto: Nachod, Husprojekt der Komensky Schule

Bereits jetzt werden in der Stadt Konstanz am Bodensee die Vorbereitungen für Jubiläum getroffen. Der Fernsehfilm die „Wanderhure“ im ZDF im Dezember 2010 zeigte die Situation der Menschen jeder Zeit vor allem in der Stadt Konstanz mit hoher Intensität auf. Im Mittelpunkt der ersten beiden Jahre steht das Gedenken an den böhmischen Reformator Johannes Hus. So steht  im ersten Viertel des Jahres das Thema „Frauen und das Konstanzer Konzil“ im Mittelpunkt. Neben der Wirtin von Jan Hus, Fida Pfister, werden Barbara von Cilli, die Frau von König Sigismund, und noch weitere spannende Frauengestalten jener Zeit vorgestellt.

Auch in der Oberpfalz und Böhmen werden bereits  im Vorfeld Aktionen durchgeführt. Im Januar 2011 wurde im Regionalmuseum der Stadt Nachod eine Ausstellung des Fördervereins Goldene Straße e.V. Altenstadt/WN mit dem Thema Jan Hus eröffnet.

Am 10. Juli wird in Bärnau das Eintreffen der „Wallfahrer“ mit Vertretern der Hussitenstädte  in historischen Gewändern erwartet. Der Zug startet am 10. Juli in der Burg Krokovec, der letzten Zufluchtsstätte von Hus. Von hier aus reiste er 1414 auf der Goldenen Straße an den Bodensee. Die Organisation liegt bei Dr. Libuše Rösch in Konstanz.

Fahrt zu den Hussitenspielen am 16.06.2011

Der Heimatverein Altenstadt und der Förderverein machen derzeit Werbung für eine Busfahrt zu den Hussitenspielen am 16. Juli in Neunburg vorm Wald, Anmeldungen auch für Nichtmitglieder bei Werner Spiesmacher (Telefon 09602/4108).

 

Hus Ausstellung startete 2005 in Weiden

Der Vernissage in Nachod, dem alten Grenzort zur Wojwodschaft Niederschlesien, ging ein längeres Projekt der 4.  und 7. Klassen der örtlichen Komensky Schule voran. Die rund 100 Bilder im Museum stammen von einem Kunstwettbewerb mit dem Thema „590 Jahre Jan Hus“ aus dem Jahre 2005. Als Gäste kamen zur Vernissage, zwei Kolleginnen aus Glatz / Klodzko in Polen und die beiden Vorsitzenden des tschechischen und deutschen Fördervereins der Goldenen Straße, Vaclav Peteřik aus Stribro und Rainer Christoph aus Altenstadt. Am Tag darauf hörten rund 60 Schüler der 7. Klassen aufmerksam einem Vortrag über Hus und seine Stationen in Deutschland zu. Organisiert wurde das Projekt von der Konrektorin Venuše Zelena, die mit ihrer Schule bereits mehrmals bei deutsch-tschechischen Projekten beteiligt war.

Rund 50 Schulen von Konstanz über Luxemburg, Nordbayerns, Tschechiens und aus Polen hatten sich mit dem Thema Hus beschäftigt. Diese Wanderausstellung wurde 2005 im Maria-Seltmann-Haus Weiden eröffnet, ging über Altenstadt, dem BB Kult Centrum Schönsee, zur hussitischen Kirche nach Pilsen, später nach Tabor und in andere Orte.  Einige weitere Stationen sind schon anvisiert, Bis Ende Mai im Freilichtmuseum Kudowa Zdroj (Wojwodschaft Niederschlesien)

 

 

 

 

 

1414 der Weg von Hus nach Konstanz wird erforscht

Ist der Weg zwischen Bärnau und Nürnberg genauestens gesichert, so zeigen sich sowohl auf tschechischer Seite, als auch auf dem Weg von Nürnberg nach Konstanz noch Lücken. Gesichert wurde in den vergangenen Monaten die Orte Ulm, Biberach an der Riss und Buchhorn, heute Ortsteil von Friedrichshafen. In Ulm existiert sogar noch der „Gasthof zur Krone“, eine Gedenktafel erinnert an die Rast von Hus. Ähnliches findet sich in Biberach. Im Archiv ist die Diskussion der Biberacher mit Hus festgehalten. Bei seiner Abreise nannten sie ihn respektvoll „unseren Doktor von Biberach“. Das Ravensburger Archiv hat keine Urkunden über einen Aufenthalt. Einziger Hinweis kommt von Peter von Mladoniowitz, dem Schüler, Freund, und Begleiter von Hus. Er berichtet, dass die Pferde der Mitreisenden zurück nach Ravensburg gebracht wurden, „da für eine Unterbringung in Konstanz  das Geld nicht reichte“. Das Archiv in Friedrichshafen wurde im letzten Weltkrieg Opfer von Bomben, auch hier herrscht Unsicherheit vor, wie Hus in die Konzilsstadt kam. In Zusammenarbeit mit der Leiterin des Husmuseums, Frau Libuse Rösch in Konstanz wird die Route von Jan Hus nochmals verfolgt.

 

 

 

 

 

Mehr Infos zu Hus in unseren Webseiten unter "Persönlichkeiten" .

Mehr Infos unter http://www.husitskamesta.net