Jubiläumsausstellung fand von Nov.2010 - Feb.2011 Tschechien- Luxemburg in Prag statt

Thema: 700 Jahre Hochzeit von Johann von Luxemburg und Eliška Přemyslovna / Elisabeth von Böhmen“  in Speyer

 

 

 

Eine erstmalige  Ausstellung fand im „Haus mit der Steinernen Glocke“ am Altstädter Ring von November bis Anfang Februar 2011 anlässlich der 700 Jahr Feiern zur Hochzeit Elisabeth von Böhmen und Johann von Luxemburg  im Dom zu Speyer statt.

Der Förderverein war als offizieller Förderer des Jubiläums von der Botschaft Luxemburgs zur Eröffnung eingeladen- eine große Ehre. Hinzu kam, dass 26 ausgewählte Bilder des Kunstwett -bewerbs im Haus der Steinernen Glocke in Prag zu sehen sind.

 An diesem Kunstwettbewerb zum Thema der Hochzeit beteiligten  sich 53 Schulen aus Luxemburg, Nordbayern, Rheinland Pfalz, Tschechien und der Wojwodschaft Niederschlesien in Polen

. Ziel des Kunstwettbewerbs war es, einen Beitrag zu leisten, um einen fast vergessenen Teil des – seit 1. Mai 2004 – neuen Europas „Neu“ zu entdecken. Ausstellungen waren bisland in Pilsen und im Bay.-Böhm. Kulturzentrum Schönsee

 

 

 

 

 

 

“Na muže tohoto hleď, jenž věci
obdivuhodné provádí všude.
Jen válčit je zvyklý
A po bojích touží.
Strnulým takřka se stává, když od válek
nastane poklid.
Zřídka se najde zem, jež skrze něj byla by
bez války. Zřejmě to říká jak Německo, Francie, Flandry.“

Zbraslavská kronika

(Prag - Zbraslav - Grabstätte von Eliska) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese wunderschöne Gemeinschaftsarbeit stammt von der Klasse 4a der Clausnitzer Schule Weiden und zeigt den Hochzeitsweg von Johann und Eliska von Speyer über Weiden i.d.OPF. nach Prag- vielen Dank!

 

 

Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft des Oberbürger -meisters von Prag und dem Oberbürgermeister der Stadt Luxemburg

 

 

 

 

Paul Helminger sowie unter der Schirmherrschaft des Großherzogtums Luxemburg, vertreten durch den Botschafter in der Tschechischen Republik, Jean Faltz  und Seine Eminenz Kardinal Miloslav Vlk,

Erzbischof von Prag und dem polnischen Botschafter. (v.l.n.r.)

 

 

 

 

 

Ein Team von Top-tschechischen und ausländischen Experten aus den Reihen von Historikern und Kunsthistorikern bereitete die Ausstellung vor. Ihr vor stand Mgr. Clara Benesovska, PhD., Leiterin der Kunst des Mittelalters am  Institut für Kunstgeschichte und der Akademie der Wissenschaften, sowie Mgr. Pavel Státníkové, Chefkurator des Museums von Prag.

 Haus mit der Steinernen Glocke

Der Ausstellungsort ist nicht ohne Grund das gotische Haus mit der Steinernen Glocke am Altstädter Ring. In diesem Wohnturm lebte das jungen Königspaar nach ihrer Ankunft aus Speyer. Die Prager

Burg war nicht bewohnbar. Die Ausstellung ist über das gesamte Haus verteilt. Die erste Etage widmet sich dem ersten König von Böhmen aus Luxemburg und seine Familie, den Ideen und der Persönlichkeit

der Königin Elisabeth aus dem Hause der Premysliden. Die zweite Etage dem damaligen Zeitraum mit dem architektonischen Erscheinungsbild der Stadt Prag zwischen der Prager Burg und dem Vysehrad

in 1310 einschließlich der Lebensgewohnheit der Menschen in Prag im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert.

 

 

Die einzigartige Architektur des Hauses mit der Steinernen Glocke bietet einen beeindruckenden Rahmen für das historische Ereignis

 

 

 

Zu sehen sind  Original-Gemälde und plastischer Schmuck von Fragmenten der ursprünglichen Fassade und Innenräume. Die Besucher können auf den ursprünglichen gotischen Keller sehen und erfahren die

architektonischen Entwicklung des gotischen Hauses, dessen Fassade durch Umbauten lange versteckt war  

Gemälde und Skulpturen aus der Zeit von Johann von Luxemburg sind über das Haus verteilt. Wandmalereien im Erdgeschoss Kapelle geben Besuchern einen Einblick in die geistige Welt des Volkes,

Höhepunkte sich  Fragmente der Königsstatuen.Regensburg lieh aus dem Domschatz eines seiner wertvollsten Exponate aus. Hierbei handelt es sich um das Ottakarkreuz (1261) gestiftet vom böhmischen

König Ottokars II. für das Prager Agneskloster.

 

 

 

 

 Neben dem Ausstellungsgebäude werden als Schwerpunkte der Ausstellung Ausschnitte  von Schmuck, illuminierten Handschriften und Archivalien gezeigt. Die zentrale Ausstellung zeigt erstmals den tschechischen königlichen Schatz,

der erst vor kurzer Zeit im schlesischen Teil Polens gefunden wurde. Darunter die Hochzeit Krone Elisabeths, sie wurde als das Emblem der Ausstellung gewählt.

 

Hinzu kommen königliche Siegel, die Kunst der Goldschmiede, bislang verborgenen Schätze von  Münzen in Genua, Prag, eine originale Hauskapelle eines kostbaren Reliquienschreins.

Es gibt einen Einblick in die zeitgenössische illuminierte Handschriften

Ein Katalog zur Ausstellung und Ausstellungsführer behinhalten die wissenschaftlichen Ergebnisse.Autoren sind führende Experten aus Historikern und Kunsthistorikern der Tschechischen Republik,

Polens, Deutschlands, Frankreichs und Luxemburgs.

Das tschechische Fernsehen würdigt das Jubiläum in einer sechsteiligen Serie.

 

 

Foto. gotischer Keller im Haus mit der Steinernen Glocke.

 

 

 

 

 

 

 

In der Prager Ausstellung: Bilder von 24 Schulen aus Luxemburg, Tschechien, Polen und Nordbayern

1.Klodzko / Polska:       Nadja Stankiewicz,                   

2. ZŠ Cerhovice:           Linda Kulmonová

3. 2. ZŠ Hořovice:        Vladimir Valtr

4. Realschule Neutraubling: Simon Gürtner

5. ZŠ Stenovice:           Anna Hejskova

6. ZŠ Lodenice:            Jiři Humil

7. Niemcza / Polska:     Aleksandra  Miroslaw

8. Mittelschule Mitterteich:          Gina-Maria Hankl

9. Realschule Kemnath:            Alissa Müller

10. Grundschule Altenstadt/WN: Leonie Hayd

11. Rehbühlschule Weiden:       Le Janet Shishi

12. Gymnasium Marktredwitz:    Franziska Strunz + Vera Reichenberger

13. Realschule der Zisterzienserinnen, Waldsassen:  Jasmin Wolfrum

14. Mittelschule Hersbruck:       Regina Kaydul

15. Max-Reger-Schule Weiden: Sandra Häring

16. Grundschule Mitterteich:       Lorenz  Riedl                                       

17. ZŠ Kostelni Tachov:            Michaela Blumová

18. Lycée Hubert Clement Esch sur Alzette: Anna Wagner , Lisa Kersch, Luxembourg

19. ZŠ Beroun:                          Petr Čepa, 16 Jahre

20 Středni Škola Kralovice: