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Der Weg von Hirschau -Wernberg mit seiner mächtigen Burg

Ausgangsort Hirschau

Bekannt ist Hirschau in unserer Zeit durch den 150 m hohen „Monte Kaolino“, einem künstlichen Bergkegel aus Quarzsand einem Abfallprodukt der Kaolinherstellung. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf zirka 6400 auf ein Einzugsgebiet mit 21 Dörfern, Weilern und Einöden. Hirschau liegt genau am Kreuzungspunkt der beiden Handelsstraßen, der Goldenen Straße“ und der "Verbotenen Straße".

Dieser Handelsverbindung zw. Nürnberg und Prag hat Hirschau seinen wirtschaftlichen Aufschwung im Mittelalter zu verdanken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstmals wird der Ort als „Hierzowe“ und gehörte den Herren von Hirschberg (Wappen) 1253 urkundlich erwähnt. Mittelpunkt ist das historische Rathaus dominant am Marktplatz stehend, entstanden um das Jahr 1500.

 

1415 wird ein Freund von Johannes Hus, Hieronymus von Prag, in Hirschau erkannt, festgenommen, nach Konstanz gebracht und dort ebenfalls verbrannt.

 

Bekannt ist Hirschau natürlich aus den Lesebüchern ob seiner „Hirschauer Stückl`n Anfang Mai wird das Gregoriefest gefeiert. Empfehlenswert ist das Schloss Hirschau mit der Brauerei aus dem Jahre 1485, heute Gasthof und Hotel - hier kann man gut einkehren.

 

 

 

 

 

Holtzhammer, in diesem Schloß lebte die Herrschaft der Castner, in der Pfarrkirche zu Schnaittenbach existieren hervorragende Epitaphien dieser Familie. Der Schnaittenbacher Jakob Eckert (1854 geboren) war Priester und zuletzt am Gymnasium St. Anna in Augsburg tätig, dort erzog er den 14 jährigen Napoleon, den späteren Kaiser der Franzosen.

 

Schnaittenbach „Stadt der Volkstumspflege“

Die Stadt Schnaittenbach (Stadtrechte seit 1954) , mit rund 4300 Einwohnern, liegt eingebettet zwischen den Höhenzügen des Buchberg- und Kohlberggebietes im Ehenbachtal an der ehemaligen „Pragerstraße“, sein Alter ungefähr 670 Jahre. Die Pfarrkirche stürzte 1712 fast gänzlich zusammen. Im Inneren ein Altar im Akanthusstil.

Bereits 1833 begann hier der Kaolinabbau, der den wirtschaftlichen Aufschwung brachte.

 

 

 

 

Foto: Der Hl. Nepomuk als Blechschnittfigur.

 

Blechschnittfiguren sind typisch für die Oberpfalz und den nord-bayerischen Raum, auch in Oberösterreich zu finden. In unserer Region lieferte das Eisenwalzwerk Weiherhammer das Rohmaterial. Die Bleche wurden vom örtlichen Schmied geschnitten, ein Maler übernahm den Rest der Arbeit. Schnaittenbach  ein typischer Straßenort, wie wir ihn immer wieder zwischen Prag und Nürnberg finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wernberg mit der imposanten Burg, die heute als Nobelherberge gilt

 

Bis zum Jahre 1280 war Wernberg Eigentum der Grafen von Leuchtenberg. Dann erfolgte ein Besitzerwechsel. Mitte des 14. Jahrh. tauchte als Besitzer die adelige Familie der Nothaft auf. 1367 überträgt Heinrich von Nothaft seine Herrschaft Wernberg, wie viele andere Adelige in der Oberpfalz - als Lehen der Krone Böhmens. Im Jahre 1509 erfolgte ein weiterer Wechsel. 1530 ging die Burg an die Leuchtenberger zurück. Mit dem Aussterben der Familie, zog die böhmische  Krone die Burg 1646 als Lehen ein und setzte den Grafen Kevenhüller als Lehnsherr ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser verkaufte die Burg an Kurfürst Maximillian von Bayern. Es folgten weitere Besitzwechsel, bis 1714 endgültig der bayerische Staat Burg und Herrschaft übernahmen. Zuletzt war die Burg in Privatbesitz, heute gehört sie der Gemeinde Wernberg und Köblitz und wurde 1998 an Herrn Conrad (Conrad-Elektronic) für 99 Jahre verpachtet, der sie aufwändigst sanierte und ein Nobelhotel daraus machte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenhof der Burg

 

Die Schloßkapelle wurde 1401 dem hl. Georg geweiht, im  18. Jahrh. umgestaltet. Heute eine beliebte Hochzeitskirche für junge Leute mit wohlhabenden Eltern.

 

 

 

 

 

 

 

Die Hochzeitssuite auf Burg Wernberg verspricht einen fürstlichen Aufenthalt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... und nach einem Gourmetessen kann der Gast seine Blicke in die Ferne schweifen lassen.

 

 

Das Torwärter Haus hat seine Funktion verloren, alles geht heute recht friedlich zu.....

 

 

Der Name des Ortes heißt korrekt:

Wernberg-Köblitz ist eine Marktgemeinde mit rund 5.500 Einwohnern und liegt an der A93 im Landkreis Schwandorf. Auch im Ort findet sich eine gute Auswahl an Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten.Rund 30 km ist der Weg nach Osten zur Landesgrenze nach Tschechien

 

St.-Anna-Kirche, Wernberg Die Geschichte der St.-Anna-Kirche in Wernberg reicht in das Mittelalter zurück. Etwa zwischen 1500 und 1530 wurde ein Kirchlein im gotischen Stil erbaut. Nach dem Umbau im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine barocke Ausstattung. 1747 wurde ein Benefizium errichtet. 1950 wurde die Kirche renoviert und erweitert. Eine Generalsanierung der Kirche erfolgte 1990/1991 sowie im Jahre 2007.

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Quelle: http://www.wernberg-koeblitz.de

 

 

 

 

 

 

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