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D-CZ Begegnungstag mir Bayreuther Förderlehrer Studenten

Erstmals fand am 5. Mai 2011 in Zusammenarbeit von10 Grundschulen in den Landkreisen Neustadt/WN, Tirschenreuth und Weiden sowie Westböhmens ein deutsch-tschechischer Begegnungstag mit rund 250 Kinder statt. Beteiligt waren dabei in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern in Bayreuth über 30 Studierende im ersten Ausbildungsjahr.

Initiiert und begleitet wurde der Begegnungstag durch den Förderverein Goldene Straße e.V. Altenstadt/WN mit dem Leiter des Bayreuther Staatsinstituts Dr. Heribert Engelhardt. Federführend für die Organisation der Durchführung zeichnete sich Dozentin und Mitglied des Fördervereins, Dr. Beatrix Dürrschmidt, aus. Die Initiatoren sahen für die Ausbildung der angehenden Förderlehrer den großen Vorteil erste Erfahrungen mit Begegnungen von deutschen und tschechischen Schülern zu sammeln. Hier erhielten die Studenten praxisnah Einblicke in ihre späteren Aufgabenbereiche als Förderlehrer. Auch die Schulen profitierten bei diesem Projekt, da sie am Begegnungstag auf jeweils zirka sechs zusätzliche Betreuungspersonen zurückgreifen konnten.

Aktionen in der Oberpfalz und Westböhmen
Die Studenten hatten vorab alle Informationen oder sogar Aufgaben für die ergänzende Betreuung von Schülergruppen oder Stationen von den jeweiligen Grundschulen erhalten. Eingebunden waren sie: In Etzenricht mit Kindern aus der 4. ZŠ Cheb eine Dorfrallye durchzuführen. An der Grundschule Falkenberg führten sie mit der Schule aus Skalná bei Eger ein Quiz über die Region Karlsbad und den Landkreis Tirschenreuth durch. Schulleiterin Maria Pindl hatte für die Kinder der Partnerschule 5.ZŠ Sokolov in der Klosterstadt Waldsassen Stationen "Rund um den Maibaum" mit Tanz, Lied, Schmuck für den Maibaum vorbereitet. Eine weitere Gruppe fuhr mit Schülern, Lehrern und Eltern der Clausnitzer-Schule an die Zakladni škola Kostelni in Tachov.

Für die Grundschule Altenstadt hatte Lehrerin Marie Luise Vollath mit ehemaligen Kollegen, Eltern und weiteren Helfern für die Kinder der Mánesova Schule in Stříbro eine Stadtrally durch die Altstadt von Weiden vorbereitet. Wie an allen anderen Schulen wurden die Buben und Mädchen in gemischte Gruppen eingeteilt. Begleitet von den Studenten aus Bayreuth ging es mit Plänen und zweisprachigen Aufgaben zu acht Stationen. Suchspiele am Mauermann Brunnen, an der Max Reger Orgel in der Michaelskirche spielte die ehemalige Kollegin Annemarie Scholz und am Pavillion im Max Reger Park versuchten sich die Kinder Theater zu spielen oder gemeinsame akrobatische Kunststücke vorzuführen. Suchspiel im Park. Die Aufgabe lautete: Suche etwas das knistert Neco, co susti ! oder etwas Weiches  Neco mekkeho! Altbürgermeister und Lehrer Georg Heigl (ebenfalls Mitglied im Förderverein) hatte diesen Part übernommen. Und am Ende des engen Zeitfensters freute sich Marie-Luise Vollath: „ Alle sind gut am Ziel angekommen, fleißig und begeistert machten alle mit“. Die Kinder aus Stribro mit ihrer Lehrerin Ludmilla Frankova lernten so die schöne Stadt Weiden gründlich und auf spielerische Weise kennen.

Bayreuth will am Ball bleiben

In einer Blitzumfrage erfuhr Dr. Dürrschmidt kurz vor dem Wochenende, dass alle Gruppen mit ihrem Einsatz nicht nur zufrieden, sondern viele richtig begeistert waren. Für sie war es ein Erlebnis, wie die Kinder in drei Sprachen, immer wieder war auch Englisch dabei,  untereinander und auch mit den Studierenden kommuniziert hätten. Trotz Sprachbarrieren, so die Erkenntnis war es durchaus kein Problem, da die Kinder ohne Hemmungen drauflos geredet hätten und keine Scheu gezeigt hätten.
Für das Staatsinstitut eine durchwegs positive Bilanz. Das gesteckte Ziel wurde voll erreicht, so Dr. Dürrschmidt: „Die Idee dieses deutsch-tschechischen Begegnungen erschloss den Studierenden hautnah und praxisgerecht interkulturelles Lernen“. Wenn die Organisation bei den Schulen nächstes Jahr wieder möglich ist, kann sich das Institut gut vorstellen, das Projekt mit dem neuen Kurs zu wiederholen. Im Namen der Bayreuther Leitung gilt Dr. Dürrschmidts Dank allen beteiligten Schulen für die Organisation vor Ort, denn nur so konnten die Studierenden auf sich genommen haben, damit wir davon profitieren konnten.

 

 

 



Bild: D CZ Begegnungstag

Vor dem Pavillion im Max Reger Park übten deutsch-tschechische Kinder gemeinsam Kunststücke. Rektor a.D. Manfred Chwalinski (Mitglied im Förderverein) staunte über die Kreativität der Buben und Mädchen                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier spielte bereits der Komponist Max Reger. Lehrerin a.D., Annemarie Scholz aus Altenstadt spielte bereits auf der Kirchenorgel der Basilika in Kladruby

 

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