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Marktgemeinde Parkstein, feierte im Jahre 2005 "500 Jahre Junge Pfalz"

Marktgemeinde Parkstein im Lkrs. Neustadt a.d.WN

Die Marktgemeinde Parkstein liegt zwar nicht direkt an der Goldenen Straße, ist aber mit ihr seit jeher verbunden gewesen. Hier wohnten auf der einst stolzen Burg die Pfleger Karl IV., von hier aus wurde der Geleitschutz von Kohlberg bis Altenstadt/WN gestellt und organisiert.

Die Marktgemeinde Parkstein, gelegen auf einem 596 Meter hohen und weithin sichtbaren Basaltkegel, einem geologischen Wunderwerk, feierte 2005 ein Doppeljubiläum: Vor 500 Jahren kam der Ort zur "Jungen Pfalz", der Wittelsbacher aus dem Hause Neuburg an der Donau. Vor 100 Jahren verstarb Franz Josef Strauß, Vater des berühmten Musikers Richard Strauß. Viele Aktivitäten waren das ganze Jahr über in der Gemeinde geplant.

Die Geschichte der einstigen Burg Parkstein geht zurück bis in das Jahre 1025. Der Hochadel des ehemaligen Nordgaus, Kaiser Heinrich IV., der Bischof von Regensburg, Friedrich Barbarossa (12.Jahrh.) bis hin zu den Wittelsbachern, sie alle standen mit der Burg auf dem 24 Millionen Jahre alten Basaltkegel in enger Verbindung.

1339 wurde Parkstein durch Ludwig den Bayern an den Böhmenkönig Johann aus dem Hause Luxemburg verpfändet, 1340 gab er den Ort seinem sächsischen Schwager Rudolf I. als Lehen. Unter ihm, dem obersten Marschall des Reiches entwickelte sich der Ort, zum Markt (1342)erhoben. 1347 bestätigte Johanns Sohn Karl IV. die Rechte. Sein Sohn Wenzel IV. bestätigte Parkstein das Marktrecht, er ließ 1398 die erste Kirche im Ort bauen. Das Böhmische Salbüchlein gibt Auskunft über die Besetzung und Besatzung der Burg. Der Pfleger und seine Burgmannen hatten die Aufgabe, das Geleit auf der "Goldenen Straße" von Kohlberg bis Altenstadt zu über -nehmen. Der erste Pfleger kam 1358 aus Gablonz in Nordböhmen.

1401 schenkte Wenzel IV. den Ort dem Landgrafen Johann I. von Leuchtenberg, der die Veste 1421 Jahre später dem Nürnberger Burgrafen und dem Pfalzgrafen Johann von Neumarkt als Kriegsentschädigung überlassen musste. So entstand 1427 das "Gemeinschaftsamt Parkstein-Weiden".

Markgraf Friedrich VI. von Brandenburg gab 1435 Parkstein sein jetziges Wappen, einen "Eber auf grünem Stein im roten Felde". Vor 500 Jahren fällt 1505 die Markgräfliche Hälfte des Ortes an den Wittelsbacher Pfalzgraf Johann von Neuburg an der Donau. Das höchst merkwürdige staatsrechtliches Gebilde, das "Gemeinschaftsamt Parkstein-Weiden", das unabhängig voneinander vererbt, verpfändet und verkauft werden konnte, wurde somit fortgesetzt. Verwaltungssitz wurde die Burg Parkstein und das "Veste Haus" am Marktplatz in Weiden. Das neue Fürstentum "Junge Pfalz", ein zersplittertes Territorium reichte von der schwäbischen Donau über Franken bis in den Norden der Oberpfalz. 1714 wurde der Ort durch die Pfalz Neuburg an die Pfalz Sulzbach verkauft, damit erfolgte die Zusammenlegung des Amtes. Bereits 1759 begann der Abbruch der Burg, 1777 wird das Gemeinschaftsamt in das Kürfürstentum Bayern integriert. Erst am 1. Januar 1806 wurde Parkstein Teil des Königreichs Bayern.

100. Todestag des Musikers Franz Josef Strauß

Was den Musiker Franz Josef Strauß anbelangt, so wurde dieser am 26. Februar 1822 geboren. Sein Vater war Gerichtsdiener, seine Mutter stammte aus einer örtlichen Türmerfamilie. Hier wuchs der Junge auf und hier wurde auch der Grundstein für sein musikalisches Wirken gelegt. Strauß starb am 31. Mai 1905 in München, wo er Eingang in den Musikerkreis um Herzog Max von Bayern gefunden hatte.

Weitere Infos unter: http://www.parkstein.de

 

 

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