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(pm) Traumhaftes Musical in der Pfarrkirche St. Jakobus! Sensationell, was Regina Rester- Achhammer, die Regie geführt hatte, und Irene Iberer, die Kinderchorleiterin, da in einigen Wochen gezaubert haben. "Der Traum der drei Bäume" war wahrhaftig ein Traum!
An den beiden Vorstellungen war die Pfarrkirche jeweils voll und alle, die dabei waren, können von einem wunderschönen Erlebnis erzählen. " Bäumchen, mein Bäumchen, träume dir ein Träumchen..." tönt es erst als zarte Melodie des Traumgeigers Andreas Hubmann in die Stille, aus der dann die Stimme von Markus Achhammer das Lied weiterträgt auf die Bühne. Dort stehen die lauschenden Traum-Kinder mit dem großartigen Traumerzähler Markus Heldmann. Der führt sie hin zu den drei Bäumen, um deren Träume zu erfahren. Mit dem Traumtuchtanz wird Zauber inspiriert und Sänger und Chor zelebrieren indessen weiter "das Träumen im Mondenschein- bis in den Tag hinein".
Und der Traumerzähler hört von den Traumkindern, was sie denken, was die kleinen Bäume sein wollen, wenn sie groß sind. Dann ruft der Erzähler zur Stille, denn der erste Baum träumt singend, dezent begleitet von der Traumgeige und der Traumflöte von Irene Iberer, von seinem Wunsch. Er möchte eine wertvolle Schatzkiste werden, gefüllt mit Gold und Edelsteinen.
Plötzlich, in die gespannte Nachdenklichkeit von Kindern und Zuschauern, die Stimme des zweiten Baumes, der seinen Wunsch, wieder von Flöte, Geige und Kinderchor begleitet, vorsingt. Ein großes, starkes Schiff möchte er werden, das auf dem Meere durch die Wellen gleitet. Während die Traumkinder noch überlegen, ob ein Dampfer, ein U- Boot oder eine Fähre gemeint ist, verrät der Traumerzähler den Wunsch des dritten Baumes. Und der bestätigt singend, wieder von einfühlsam gespielter Geigen- und Flötenmelodie begleitet, dass er ein riesengroßer Baum werden und für immer auf dem Hügel stehen möchte. An Gott will er die Menschen erinnern, die zu ihm aufschauen.
Dann ist plötzlich Stille, Traumerzähler und – Kinder haben die Bühne verlassen. Die klare Stimme des Erzählers spricht vom Vergehen der Zeit und von den inzwischen drei großen, stolzen Bäumen auf dem Hügel. Der Chor singt "Seht Leute, wie die Zeit vergeht".
Aber auch die Holzfäller kommen zum Hügel, die sich auf das prima Holz der schönen Bäume freuen. Im Wechselspiel des Gesanges von Bäumen und Chor fallen alle drei Bäume den Äxten der Holzfäller zum Opfer.
In der nächsten Szene hoffen Sänger, Chor und tanzende Sternenkinder darauf, das sich die stillen Wünsche erfüllen. Doch Zimmermann und Geselle fertigen aus dem Holz des ersten Baumes eine Futterkrippe. Der zweite Baum landet bei einem Schiffsbauer, der ein Fischerboot aus seinem Holz baut. Zwischen den Szenen mit den Schicksalen der Bäume immer wieder das bezaubernde Wechselspiel von Musik, Gesang und dem Tanz der Sternenkinder in ihren schillernden Kostümen. Der dritte Baum endet schließlich, zu Balken zersägt, in einem Holzlager.
Aber das Wunder folgt, wieder von frohem Gesang und wunderschöner Musik begleitet, als der Traumerzähler die Kinder zur Krippe führt, die aus dem ersten Baum entstand. Das Jesuskind liegt darin! Also, ein wertvoller Schatz! Und in dem Boot, das aus dem zweiten Baume gefertigt wurde, sitzt im Sturme der erwachsene Jesus mit seinen Jüngern. Der mächtigste König an Bord, also doch ein Schiff mit großer Bedeutung! Als Kreuz auf dem Berg Golgatha erinnert der dritte Baum, so wie er es wollte, die Menschen an Gott.
Am Schluss begeisterter Applaus! Eine großartige Leistung aller Kinder der Gruppe Musikalische Früherziehung, der Marktbläser und des Kinderchores, der weiteren Darsteller, der Gitarrenspieler Jochen und Markus Achhammer, des Schlagzeugers Michael Förtsch und von Arrangeur und Keybord-Spieler Christof Weiß. Toll auch das Bühnenbild von Max Riedhammer aus Auerbach. Regina Rester-Achhammer dankte allen Helfern, die vor und hinter der Bühne oder anderweitig zum Erfolg beigetragen haben. Nachzutragen wäre noch, dass die Texte von Rolf Krenzer und die Musik von Siegfried Fietz stammen.
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