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Was bisher geschah ...

Eine lange Zeit ist seit dem letzten Blog-Eintrag vergangen – etwas über ein Jahr.

Bei der Besichtigung von Ephesus

Was diese fast dreizehn Monate hauptsächlich dominiert hat, war das Comenius-Projekt “Spotlights for Tolerance”, das ich im Winter 2010/11 vorschlug, für das ich Partner in vier Ländern fand, mit denen ich die Projekt-Idee weiterentwickelte, und das ich nun koordiniere. Möglicherweise weil wir uns vor dem Beginn des Projekts nie getroffen haben (wir waren für ein Vorbereitungstreffen zu spät dran), gab es vor allem am Anfang eine große Zahl an Details zu klären, untereinander zu kommunizieren und aufeinander abzustimmen – mit unseren Partnern in Italien, Polen, Rumänien und in der Türkei.
Glücklicherweise – und auch dank der fachkundigen Beratung durch die beim ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München) zuständige Mitarbeiterin – gelang uns der knapp fünfzigseitige Antrag an die jeweiligen Nationalen Agenturen, die von der EU mit der Durchführung der Programme für “lebenslanges Lernen” beauftragt sind, so gut, dass er in allen Partnerländern genehmigt wurde. Das bedeutete: Die finanziellen Mittel waren genehmigt und das Projekt konnte/kann durchgeführt werden.
Von August 2011 bis Juli 2013 läuft unser Projekt “Spotlights for Tolerance (S4T)”, in dem es darum geht, mit den Schülerinnen und Schülern der beteiligten Partnerschulen Szenen für die Schulbühne zu entwickeln, in denen die Bedeutung der Toleranz und die verzerrende Wirkung von Vorurteilen sichtbar werden.

Inzwischen haben zwei Projektwochen stattgefunden: im Oktober 2011 waren wir fünf Tage in Polen, im März 2012 sechs Tage in der Türkei. Und ob man’s glaubt oder nicht: Der Moment, an dem am ersten gemeinsamen Abend in Polen offensichtlich wurde, wie problemlos die Jugendlichen aus so unterschiedlichen Ländern miteinander umgingen und dass dieses Projekt schon zu diesem Zeitpunkt ein Erfolg war, gehört mit zu den glücklichsten meines Lehrerlebens.
Die Projektwochen sind in einem eigenen Blog dokumentiert – wer mag kann hier gern nachlesen:

Dort jeweils auch Fotos und bewegte Bilder.
Inzwischen freuen wir uns auf die Projektwochen in Rumänien (Oktober 2012) und in Italien (November 2012) – und wir sind mit der Planung des abschließenden Treffens zu Hause in der Oberpfalz beschäftigt (März 2013).

Hier ist die Prezi für die Auftaktveranstaltungen an den einzelnen Schulen:

3 comments to Was bisher geschah …

  • Es gibt ja RSS, da kriegt man das auch nach einem Jahr Pause mit. Statt Blog bist du ja auf Twitter sehr aktiv. Und beeindruckend, was du auf die beien stellst. Schönes Projekt, und schickes Foto.

  • Danke, freut mich, dass dir Projekt und Foto gefallen ;-)
    Bei der Erwähnung von RSS ist mir auch meine Blogroll wieder eingefallen – ich lasse sie jetzt mal so stehen … als eine Art Link-Sammlung. Meinen Google-Reader habe ich schon lange nicht mehr benützt, da muss ich erst einmal gründlich ausdünnen. Meine Blog-Lektüre beschränkt sich zur Zeit auf die Blogs, deren Autoren ich persönlich kenne. Zu mehr fehlt mir die Zeit.
    A propos Zeit. Notiz an mich: In den Sommerferien mal wieder über Prioritäten nachdenken …

  • Prioritäten überdenken: Immer mal gut. Aber Twitter und Vierländertreffen klingt schon in Ordnung. (RSS möchte ich aber nicht missen, wird auch nicht durch soziale Textsammeldienste wie Flipboard ersetzt.)